Berlin - Der Personalabbau solle bis zum Jahresende abgeschlossen sein, erfuhr der Tagesspiegel aus unternehmensnahen Kreisen. Bayer habe angekündigt die Berliner Belegschaft am 2. März offiziell über die Pläne zu informieren. Ein Sprecher von Bayer Schering Pharma (der früheren Schering AG) wollte dies auf Nachfrage nicht bestätigen. Konkrete Zahlen werde der Konzern erst bekanntgeben, wenn die Gespräche mit den Arbeitnehmer-Vertretern zu Ende geführt seien. "Wir gehen davon aus, dass dies noch im ersten Quartal 2007 erfolgen wird", sagte Unternehmenssprecher Oliver Renner dem Tagesspiegel.

Die Leverkusener hatten den Berliner Produzenten von Anti-Baby-Pillen im vergangenen Jahr - nach langer Bieterschlacht mit dem Darmstädter Konkurrenten Merck - für knapp 17 Milliarden Euro übernommen. Bayer-Chef Werner Wenning hatte schon zu Beginn der Übernahme-Verhandlungen vor elf Monaten angekündigt, dass rund 6000 Stellen im fusionierten Unternehmen - das entspricht zehn Prozent der Arbeitsplätze in der Gesundheitssparte - gestrichen werden sollen. (Tsp)

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