Sapporo - Die nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Sapporo bleiben weiter ohne Doping-Fall. Die Urin-Tests der neun Athleten, die wegen erhöhter Blutwerte mit einer fünftägigen Schutzsperre belegt worden waren, sind nach Angaben des Internationalen Skiverbands negativ ausgefallen.

Die Nordischen Kombinierer Konstantin Woronin, Dmitri Matwejew (beide Russland) und Jochen Strobl (Italien) sowie die Langläufer Alen Abramovic (Kroatien), Sergej Dolidowitsch (Weißrussland), Reto Burgermeister (Schweiz), Jaak Mae (Estland), Eugeni Dementjew und Nikolai Pankratow (beide Russland) hatten bei den vor WM-Beginn durchgeführten obligatorischen Bluttests einen Wert über der erlaubten Grenze von 17,0 aufgewiesen.

Daraufhin wurde bei den betroffenen Athleten eine Urin-Probe veranlasst und nach Ablauf der Schutzsperre ein weiterer Bluttest durchgeführt. Dieser hatte durchweg normale Werte ergeben. Alle neun Sportler sind mittlerweile wieder startberechtigt. (tso/dpa)

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