Jakarta - "Nach den hier vorliegenden Berichten haben die Behörden der Region mindestens 34 Leichen geborgen", sagte der Leiter des Krisenzentrums in der indonesischen Hauptstadt Jakarta. Da der Erdrutsch die Straßen und die Kommunikationswege unterbrochen habe, sei es schwierig für die Rettungskräfte, den Betroffenen bei Ruteng in der Provinz Nusa Tenggara zu helfen. "Ich habe auch gehört, dass zwei Dörfer unter dem Schlamm begraben wurden. Die Zahl der Opfer könnte also noch steigen", sagte der Behördensprecher.

Die Vorfälle gehören zu einer ganzen Serie von Unglücksfällen nach den heftigen Regenfällen der Saison. So hatte sintflutartiger Regen die Flüsse in Jakarta und in zwei Nachbarprovinzen über die Ufer treten lassen. Mindestens 90 Menschen kamen dabei ums Leben, 400.000 waren obdachlos geworden. Erdrutsche und Überschwemmungen hatten schon im Dezember 2006 in der Provinz Aceh und im Norden Sumatras über 100 Menschen getötet und Hunderttausende gezwungen, ihre Wohnungen zu verlassen. (tso/dpa)

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