Frankfurt/Main - Mit 36:10 Punkten liegen die "Albatrosse" dank des gewonnenen Direktvergleichs mit der punktgleichen EnBW Ludwigsburg (36:10) vorn. Die Schwaben kamen bei TBB Trier zu einem 107:98-Sieg nach Verlängerung. Die Kölner, die das Hinspiel in Berlin mit 70:67 gewonnen hatten, blieben nach der dritten Niederlage in Serie Dritter mit 32:14 Punkten.

Hinter dem Spitzentrio geht das Auf und Ab im Kampf um die Playoff-Plätze weiter. Die Telekom Baskets Bonn (30:18) behaupteten zwar ihren vierten Tabellenplatz, kassierten mit dem 65:77 bei den Artland Dragons Quakenbrück (28:18) aber schon ihre neunte Niederlage. Stark im Kommen ist Ex-Meister Brose Baskets Bamberg (26:16), der dank des 81:48-Kantersieges bei den um die Playoffs bangenden Skyliners Frankfurt (24:22) auf Rang sechs vorrückte.

Rückschläge erlitten die Eisbären Bremerhaven bei der 67:69- Niederlage gegen die Bayer Giants Leverkusen, die EWE Baskets Oldenburg beim 83:87 nach Verlängerung gegen die Paderborn Baskets und die Tigers Tübingen durch das 66:76 gegen die Phantoms Braunschweig. ratiopharm Ulm wahrte seine Playoff-Chance durch den 86:58-Sieg gegen die Baskets Nürnberg. Hoffnungen im Abstiegskampf schöpften die Gießen 46ers nach dem 78:68-Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten BG Karlsruhe.

Blitzstart der "Albatrosse" Die Berliner legten in Köln in einem intensiven Spiel einen Blitzstart (7:0/4.) und ein starkes erstes Viertel (24:13) aufs Parkett. Köln verkürzte zwar auf 36:40 (18.), doch vor allem dank des starken Trios Penney (20), Owens (19) und Jenkins (17) zogen die Gäste nach dem Wechsel auf 50:39 (23.) davon. Köln kam zurück ins Spiel und bis auf drei Punkte (49:52/28.) heran. Doch die Berliner ließen sich nicht aus dem Konzept bringen und brachten die Partie souverän über die Bühne. Beste Kölner Korbschützen waren McElroy (17), Nadjfeji (14) und Mallet (13).

Lange Gesichter gab es vor dem Spiel bei der Auslosung des BBL- Pokals: Denn einer der beiden Top-Clubs wird bereits im Viertelfinale im direkten Duell Ende März auf der Strecke bleiben.

Frankfurt und Bamberg schwach

Mit etwas Glück und guter Moral setzten sich die Ludwigsburger in der Verlängerung bei den zum neunten Mal in Serie sieglosen Trierern durch. Do Nascimento (22) und Foster (19) für die Schwaben, Taylor (22) und Adams (20) für Trier punkteten am besten. Eine erschreckend schwache Leistung boten die Skyliners Frankfurt (Bryant/10), die gegen Bamberg (Garrett, Ensminger, Dockery - alle 13) das Kunststück fertig brachten, im ersten Viertel (5:18) ohne Feldkorb zu bleiben. Dank des starken Trios Golson (20), Gipson (19) und Esterkampp (16) behielt Neuling Paderborn in Oldenburg (Penigar/27) die Oberhand.