München - Der 42-jährige Weltmeister im Cruisergewicht bereitet sich seit Sonntag in München auf den Comeback-Kampf gegen Maske am 31. März in der Olympiahalle vor. An gleicher Stelle hatte der Ex-Champion aus Frankfurt/Oder vor über zehn Jahren gegen Hill verloren und danach seine Karriere beendet.

Hill attackierte seinen Gegner hart. "Er ist arrogant, da muss man nicht um den heißen Brei herumreden", sagte der US-Amerikaner der Münchner "Abendzeitung", "es war sicher schwer zu akzeptieren, dass er gegen mich verloren hat. Mit dieser Pleite musste er zehn Jahre leben." Dass Maske den Kampfnahmen "Gentleman" trägt, klingt für Hill wie Hohn: "Wenn ich Henrys Art sehe, dann stelle ich mir einen Gentleman sicher anders vor. Ein Gentleman ist für mich jemand, der immer höflich und freundlich ist. Kein Mensch, den ich kenne, verbindet dies mit Henry."

Hill bezieht dies auch darauf, dass der Olympiasieger von 1988 vor drei Wochen einen Vorbereitungskampf ohne Kopfschutz bestritt und damit einen Vertragsbruch begangen habe, denn der Kampfkontrakt verbietet dies ausdrücklich. "Ich empfand dies als egoistisch, unbedacht und etwas respektlos gegenüber all den Leuten, die an diesem Kampf beteiligt sind. Nicht nur mir gegenüber", erklärte Hill. (tso/dpa)

mehr Nachrichten »