San Francisco - Die Walmutter und ihr Junges hätten die Mündung des Flusses in die Bucht von San Francisco erreicht und bewegten sich offenbar weiter in Richtung des Pazifischen Ozeans, sagte der Meeresbiologe Trevor Spradlin dem US-Nachrichtensender Fox News. Die Wale "Delta" und "Dawn" hatten sich zwischenzeitlich mehr als hundert Kilometer von der rettenden See ins Landesinnere entfernt. Dutzende Schiffe mühten sich vergeblich, die Tiere aufs offene Meer zu treiben.

Am Wochenende setzten die Rettungskräfte eine neue Technik ein, um die Wale in Richtung Pazifik zu locken: Etwa 300 Meter vor den Tieren sprühten sie Wasser. Zuvor hatten sie versucht, die Wale mit Buckelwalgesängen zu locken und sie durch das Gegeneinanderstoßen von Stahlstäben unter Wasser zu treiben. Beide Tiere sind verletzt - vermutlich durch eine Schiffsschraube. (tso/AFP)

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