Paris - Eine Ausstellung in Paris präsentiert seit dem 5. Juni 32 Stätten des Unesco-Welterbes in Deutschland. Großformatige Panoramaaufnahmen von Hans Aubert zeigen die unter Schutz gestellten Kulturgüter wie den Aachener Dom, das klassische Weimar oder die Museumsinsel in Berlin. Die Deutsche Unesco-Kommission hat die Ausstellung im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt organisiert. Sie ist bis zum 8. Juni im Pariser Unesco-Gebäude zu sehen. Die Ausstellung soll in diesem Jahr in etwa 30 Ländern gezeigt werden, unter anderem in Kairo, Mumbai und Peking.

Die Unesco hat 1972 das Internationale Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt in Paris verabschiedet. Sie hat sich damit zur Aufgabe gemacht, Kultur- und Naturgüter, die einen außergewöhnlichen universellen Wert besitzen, zu erhalten. Bis heute haben 183 Staaten das Übereinkommen unterzeichnet. 830 Stätten in 138 Ländern sind mittlerweile auf der Unesco-Liste des Welterbes verzeichnet. (mit dpa)

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