Konflikte Hilfskonvoi: Im Mittelmeer droht neue KonfrontationSeite 2/2

Bei der Beerdigungsfeier für einen der getöteten Türken gab es in Istanbul neue Proteste gegen Israel: Mehr als 20 000 Menschen, viele mit türkischen und palästinensischen Fahnen, versammelten sich zu der Trauerfeier. Auch in Hamburg demonstrierten mehrere tausend Menschen. In Ägypten, dem Jemen und im Irak kam es zu vereinzelten Protesten.

Der in der Türkei populäre islamische Prediger Fethullah Gülen übte dagegen Kritik an den Organisatoren des Hilfskonvois. Dem «Wall Street Journal» sagte Gülen, Hilfslieferungen ohne Zustimmung Israels seien «eine Herausforderung der Autorität, die keine Früchte tragen wird».

Der iranische Präsident Ahmadinedschad erklärte zu dem Angriff Israels, dies sei eine Folge von «Schwäche und Wahnsinn». Israel habe dabei «auch die letzte Spur von Vernunft verloren.»

Der irische Frachter, der Kurs auf Gaza nehmen will, hat rund 1200 Tonnen Ladung an Bord, darunter 560 Tonnen Zement. Israel lässt bislang keinen Zement in den Gazastreifen. Als Grund gibt die Regierung an, die im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Hamas könnte damit Bunker und Verteidigungsanlagen aufbauen.

Website Free Gaza Organisation: http://freegaza.org

Website Israelische Armee: http://idf.il

 
  • Quelle dpa
  • Versenden E-Mail verschicken
  • Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
  • Artikel Drucken Druckversion | PDF
  • Artikel-Tools präsentiert von:

      • Anzeige
      Service