Bundestagswahl Farbenspiele in BerlinSeite 3/3
Die Wahlbeteiligung lag bei 77,7 Prozent. 2002 hatten 79,1 Prozent aller Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.
Zum Thema:
Wahlergebnisse und Strukturdaten zur Bundestagswahl 2005 (Bundeswahlleiter)
- Datum 21.09.2005 - 13:26 Uhr
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- Quelle (c) ZEIT online, 19.9.2005
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Der Wähler will einen Wechsel. Doch ein Wechsel stand nicht zur Wahl.
Bereits einige Tage vor der Wahl war klar, dass es keine schwarz-gelbe Mehrheit geben wird. Eine rote-grüne Mehrheit ist seit der dem Erscheinen der "Neuen Linken" ausgeschlossen. Dennoch sind alle überrascht?
Bleibt Herr Schröder nicht Kanzler, rückt die SPD wieder nach links, dort trifft Sie einen alten Freund. Dieses Zusammenkommen sollte durch die Neuwahl verhindert werden.
In Deutschland wird entweder Herr Schröder regieren oder (wohlgemerkt "oder") die Sozialdemokraten.
Deshalb wird die CDU Herrn Schröder zu ihrem Kanzler wählen, womit wenigstens die Heuchelei ein bisschen weniger wird.
Offenbar geworden sind doch doch nur die strukturellen Probleme der großen Volksparteien. Daß die Frontlinien in zentralen Fragen innerhalb der Volksarteien verliefen, war doch bereits in den Neunzigern ein Markenzeichen der Ära Kohl.
Hallo.
Von der Ferne (Ich befinde mich momentan in Australien) wirkt wie eine Abstrafung beider grossen Parteien.
SPD - Fuer mangelnde Regierungsfaehigkeit; schlechte Wirtschaftslage; Schneckenreformgeschwindigkeit. Welche Ursachen auch immer. Sie kriegen es nicht, weil sie ihre eigenen Vorschlaege nicht leiden koennen. Mehr Probleme mit sich selbst und Abstrafung durch den Waehler in Landtagswahlen.
CDU - Die CDU war sich soooo sicher das sie gewinnt, dass die Bevoelkerng sie glaube ich auch dafuer abgestraft hat. So nach dem Motto ... die sind sich so sicher. Die Union hat die notwendigen Einsparung auf der sozialen Seite so schlecht verpackt. Vielleicht um Waehler, die Sozialkuerzungen fuer notwendig erachteten, zu gewinnen.
Ich war zur Ankeundigung der Neuwahlen im Mai schon nicht mehr in Deutschland. Die Union war sich von da an des Sieges sicher. Die Arroganz eine Wahl als gewonnen anzusehen, ist doch das Duemmste. Vor allem wenn man Leute im Boot hat, die keinen bundesweit wirkenden Charme haben, wie Herrn Stoiber.
Die Waehlergunst haengt stark von der Wahl ab. In Landtagswahlen strafen sie die Bundesregierung ab und das Bundesland leidet. Die Opposition bekommt die Mehrheit im Bundesrat. Die Bundesregierung wird im Reformprozess gestoppt, weil einfach jede Opposition den Laden fuer Regierungsvorschlaege dicht macht.
Dann glaubt die Bevoelkerung die anderen koennen es besser, kriegen tolle Umfragewerte. Aber kurz vor der Wahl haben, die Menschen dann doch schiss die schwarzen zu kriegen, weil dann der Sozialstaat deutlich gekuerzt wird. Dazu kommt noch die Arroganz: Wir haben schon gewonnen.
Der Unions soialkaelte und mangelnde Faehigkeit ausserhalb von Bayern und Baden-Wuerttemberg zu vermitteln, wird sie ohne starke Fuehrungsperson weiterhin Bundestagswahlen kosten. Frau Merkel hat nicht genug charme um ihre Ideen zu vermitteln, denn die haben immer den Touch der Sozialkuerzung. Die Union hat keine Fuehrungsperson, die deutschlandweit wirkung auf die Menschen hat. Die SPD hat jemanden der wirkt, Schroeder. Das hat die SPD von Kohl gelernt.
Wer sich eine Meinung ueber die beiden grossen Parteien bilden, sollte mal eine Kreis oder Landesversammlung besuchen und sich die aktive Basis anschauen um rauszufinden, ob die Fuehungsperson, die dieser Basis entspringt die richtige ist.
Da wundert einen der Stimmenzuwachs in den letzten Jahren von GELB, TIEFROT und GRUEN ueberhaupt nicht.
Viel Erfolg in Deutschland. Wir werden vier Jahre Stillstand haben ... aber Deutschland kann es sich ja leisten.
Vielleicht dauert es ja nur noch einige Tagen, bis endlich dem Wählerwillen gefolgt wird, eine unübliche, aber stabile Koalition zu bilden, welche ist fast egal. Einen
Innovationsschub könnte sowohl das Zusammengehen der Grünen
mit FDP und CDU/CSU , als auch eine Koalition SPD,Grüne,
Linkspartei bringen. Aber auch eine grosse Koalition
wäre leistungsfähig und sicher.
Eine Sache ist aber sicher. Das Volk hat weder Schwarz-Gelb, noch Rot-Grün gewählt. Alle anderen Koalitionen bleiben jedoch möglich und sinnvoll.
Das Volk hat weder Frau Merkel, noch Herrn Schröder gewählt.
Das Volk hat auch nicht die selbsterwählte Fesselung der FDP
gefordert.
Unter demokratischen Parteien müssen alle Koalitionen möglich sein, wenn die "Wunschkoalition" nicht erreicht wird
und keine andere Koalition eine sichere Chance hätte.
unter Müntefering.
Schröder hat sich gestern nach der Wahl disqualifiziert (was hatte er denn geraucht?), mit ihm wird das nichts mehr.
Der Clown Schwesterwelle mit seiner 11 auf den Schuhsohlen wurde als Politiker ernst genommen !
Wie albern muss man in Deutschland sein um unwaehlbar zu werden ??
Die FDP hat zuvor die Ampelkoalition eindeutig ausgeschlossen. Ich denke, dass sie es auch weiterhin machen wird. Sonst würde sie ihre Wähler entäuschen.
Meine Vermutung ist eher, dass die SPD auf die Linkspartei wider willen eingehen wird.
wer hat hier verloren? Alle demokratischen Parteien !!
Abgewählt wurde doch gerade BK Schröder zu Gunsten der Linkspartei
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