Vogelgrippe Was Sie schon immer über Grippe wissen wollten
Vogelgrippe, normale Grippe - was ist richtig, was falsch? ZEIT online hat die wichtigsten Fragen seiner Leser beantwortet.
Gibt es einen einzigen triftigen Grund, wegen der Vogelgrippe in Panik zu verfallen?
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Nein. Die Vogelgrippe ist eine Tierseuche. Der Erreger, das Virus H5N1, geht nur extrem selten auf Menschen über. Eine gewisse Hysterie breitet sich trotzdem aus, weil drei ähnliche, und dennoch verschiedene Dinge durcheinander geraten: Erstens die Vogelgrippe, die die Vögel betrifft. Zweitens die normale Grippe des Menschen, die jedes Jahr wiederkehrt und gegen die man impfen kann. Und drittens die weltumspannende Grippewelle (Pandemie), die eines Tages durch ein ganz neues, noch nicht existentes Grippevirus ausgelöst werden könnte. Für diese drei Probleme müssen die Regierungen vorsorgen. Da diese Vorbereitungen im Moment gleichzeitig stattfinden, entsteht offenbar der Eindruck, die Vogelgrippe sei eine Menschenkrankheit, die sich im Zuge einer Pandemie bereits über den gesamten Erdball ausbreitet. Dieser Eindruck ist aber falsch.
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Wie gefährlich sind die normale Grippe und die Vogelgrippe für Menschen? Sind sie tödlich? »
An der normalen Grippe sterben jedes Jahr auch in Deutschland mehrere Tausend Menschen. Das sind meist ältere Menschen über 60 Jahre, oder Menschen mit einer anderen Grunderkrankung. Diese Gruppen sind auch für Folgeschäden - am Herzmuskel etwa - anfällig, und sollten sich deshalb auf jeden Fall impfen lassen. Für Gesunde ist das Risiko, an einer normalen Virusgrippe zu sterben oder nachhaltigen Schaden davonzutragen, in der Regel sehr klein. Etwas anders ist das bei der Vogelgrippe: Von allen bisher infizierten Menschen ist mehr als die Hälfte gestorben. Das Virus ist also besonders aggressiv - allerdings springt es bisher nur in extrem seltenen Fällen auf Menschen über. Es stellt für die Menschen in Deutschland gegenwärtig keine Gefahr dar.
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Muss ich mich impfen lassen? »
Die normale Impfung hilft nicht gegen die Vogelgrippe, und genauso wenig gegen ein mögliches Pandemievirus. Sinnvoll ist eine Impfung in der Regel trotzdem, denn auch die normale Grippe ist eine grässliche Erkrankung. Ausdrücklich empfohlen sind Impfungen derzeit nur für Ältere ab 60 Jahren und für Menschen mit Grunderkrankungen wie Lungenerkrankungen, Multiple Sklerose, HIV oder Diabetes, weil das Leben dieser Menschen durch eine ganz normale Grippe durchaus gefährdet ist.
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Soll man sich vorab mit Grippemitteln versorgen, weil es im Fall einer Pandemie nicht genug Medikamente geben wird? »
Nein, und das Robert-Koch-Institut als oberste Seuchenbehörde in Deutschland rät auch dringend davon ab. Zunächst, weil die modernen Medikamente rezeptpflichtig sind. Ärzte werden sie nur im Fall einer Erkrankung verschreiben, oder wenn eine Person einem extrem hohen Risiko ausgesetzt ist. Wer einen Arzt findet, der ihm das Mittel beschafft, kann sich natürlich bevorraten - und das Mittel bei der nächsten normalen Grippe verbrauchen, weil er fälschlicherweise glaubt, die Vogelgrippe habe ihn erwischt. Die Symptome sind bei Menschen kaum auseinander zu halten. Eine falsche Einnahme fördert zudem die Bildung resistenter Grippeviren und schützt nicht vor der eigentlichen Bedrohung durch eine Pandemie.
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Was bedeutet eigentlich der Begriff "Pandemie"? »
Während einer Pandemie bricht eine Krankheit oder Seuche in mehreren Ländern oder sogar weltweit aus, und dieser Ausbruch ist zeitlich nicht per se begrenzt. Im Moment warnen Grippeexperten vor einer möglichen Grippepandemie, die ähnlich der spanischen Grippe von 1918 viele Menschenleben kosten könnte. Das Virus, das eine solche Pandemie auslösen könnte, gibt es aber noch nicht.
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Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Vogelgrippe und SARS? »
Nein. SARS ist eine Erkrankung des Menschen. Sie wird durch ein so genanntes Coronavirus ausgelöst, das vermutlich von Zibetkatzen, vielleicht aber von anderen Wildtieren in China auf den Menschen übergegangen ist. Die Vogelgrippe wird durch das Grippevirus H5N1 übertragen und befällt fast ausschließlich Vögel. Menschen können sich nur bei extrem engem Kontakt mit krankem Geflügel infizieren.
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Welche Symptome hat Vogelgrippe-krankes Geflügel, wie verläuft die Infektion? »
Sobald sich Hühner oder Puten angesteckt haben, dauert es nur Stunden, seltener Tage, bis sie hohes Fieber bekommen und kümmerlich innerhalb einer Woche zugrundegehen. Das Virus breitet sich von der Lunge über alle Organe aus. Kranke Hühner fressen oder trinken nicht mehr, sie sind apathisch, sehen struppig aus und haben Ausfluss aus Augen und Schnabel, sowie schleimig-grünlichen Durchfall. Die Eier - sofern noch welche gelegt werden - sind deformiert, die Kalkschale ist dünn oder fehlt ganz. Fast alle betroffenen Hühner und Puten sterben. Bei Hausenten und -gänsen verläuft die Krankheit etwas milder, viele Tiere überleben die Infektion. Aber auch dann scheiden sie das Virus noch 30 Tage lang aus.
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Stimmt es, dass Ungarn ein Arzneimittel gegen Vogelgrippe gefunden hat? »
Der ungarische Gesundheitsminister hat tatsächlich verkündet, man habe für Menschen einen wirksamen Impfstoff gegen H5N1 entwickelt. "Wirksam" heisst, dass die geimpften Testpersonen eine große Menge Antikörper gegen das Virus gebildet haben (Antikörper sind Abwehrstoffe unseres Immunsystems, die ganz spezifisch Krankheitskeime bekämpfen). Die Ungarn sind übrigens nicht die ersten, die einen Human-Impfstoff gegen die Vogelgrippe entwickelt haben. Amerikanische Forscher konnten kürzlich einen ähnlichen Erfolg vermelden. Umstritten bleibt, ob man diesen Impfstoff wirklich braucht. Sinnvoll wäre er höchstens für Menschen, die ständig mit Vogelgrippe-krankem Geflügel in engem Kontakt stehen und die deshalb ein gewisses Infektionsrisiko haben. Für die breite Bevölkerung ist das Virus
nicht
gefährlich.
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Falls tatsächlich eine Pandemie ausbricht - hilft ein Mundschutz vor einer Ansteckung? Gibt es sonst einen praktikablen Körperschutz? »
Ein Mundschutz würde im Pandemiefall helfen, aber es müsste ein doppelllagiger sein. Ebenfalls hilfreich: Immer schön die Hände waschen, und keine fremden Hände mehr schütteln. Klingt lächerlich, ist aber erstaunlich effektiv.
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Welches Risiko geht von den vielen Tauben in unseren Städten aus? »
Tauben stecken sich zum Glück nur sehr schwer mit der Vogelgrippe an, und wenn doch, dann geben sie das Virus nur selten weiter. Das Tierseuchenamt des Bundes, das Friedrich-Löffler-Institut auf der Insel Riems, schätzt das Übertragungsrisiko durch Tauben als sehr gering ein.
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Warum wird das Geflügel in Deutschland nicht gegen Vogelgrippe geimpft, obwohl es einen Impfstoff gibt? »
Der Geflügelimpfstoff gegen Vogelgrippe führt bei den Tieren zu einer Reaktion ihres körpereigenen Abwehrsystems - sie bilden so genannte Antikörper gegen das Impfvirus, und diese Antikörper sind ein Problem. Die meisten Vogelgrippetests suchen nämlich nach den Antikörpern, und wenn alle Tiere geimpft sind, fallen die Tests immer positiv aus. Das aber darf nicht sein: Die Impfung schützt die Tiere nämlich gar nicht davor, sich mit dem Vogelgrippevirus anzustecken. Geimpftes Geflügel stirbt bloß nicht an einer Infektion. Trotzdem vermehren sich die Viren in den Vögeln, und sie können auch auf andere Tiere - vielleicht sogar auf Menschen - übertragen werden. Kranke Tiere müssen also unbedingt für Tests erkennbar bleiben, sonst bleiben sie als Dauervirenschleuder im Verkehr. Die EU hat deswegen auch verboten, mit geimpftem Geflügel zu handeln. Natürlich arbeiten Forscher daran, neue Impfstoffe zu entwickeln, die die Tests nicht stören. Ein Kandidat wurde erst kürzlich von deutschen Wissenschaftlern vorgestellt, er ist aber noch nicht zugelassen.
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Wäre ein wichtige Ursache für eine Pandemie in der Massentierhaltung zu suchen? »
Die beengte Lebenweise von Geflügel in der Massentierhaltung wird die mögliche Veränderung des Vogelgrippe-Erregers zu einem Pandemievirus auf jeden Fall beschleunigen. Einmal vorhanden, breitet sich das derzeitige Virus explosionsartig in solchen Betrieben aus. Entsprechend viele neue Viren werden produziert, und je häufiger sich der Erreger vervielfältigt, desto mehr Gelegenheit bekommt er auch für die entscheidene Mutation zum Pandemievirus.
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Wie groß ist das Infektionsrisiko beim Schwimmen in freien Gewässern, wenn sich dort Wildvögel aufhalten? »
Wie lange H5N1 überdauert, falls das Virus von von einem infizierten Vogel ins Wasser übergeht, hängt von der Temperatur des Wassers ab. In warmem Wasser um die 20 Grad bleibt das Virus ein paar Stunden stabil, in kaltem Wasser nahe dem Gefrierpunkt Tage bis Wochen. Da man in der Regel bei angenehmen Temperaturen baden geht, und der Erreger ja wirklich nur bei engstem Kontakt mit infiziertem Geflügel auf den Menschen überspringt, geht das Risiko gegen Null.
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Wer führt die Tests auf Vogelgrippe durch? »
Verdachtsfälle werden dem Amtstierarzt gemeldet und dann in einer behördlich festgelegten Einrichtung per Schnelltest untersucht. Endgültige Analysen müssen aber von einem der anerkannten Referenzlabors durchgeführt werden. In Deutschland ist dieses Labor am Friedrich-Löffler-Institut auf der Ostseeinsel Riems.
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Läßt sich das Virus durch Kälte oder Frost unschädlich machen? »
Grippeviren sind zwar hitzeempfindlich, aber Kälte macht ihnen herzlich wenig aus. Auch das Einfrieren im Drei-Sterne-Fach inaktiviert das Virus nicht vollständig.
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Wie lange werden die Freilaufverbote gelten? »
Nach der am 19.Oktober erlassenen
Eilverordnung
für ganz Deutschland gilt die "weitestgehende Stallpflicht" erst einmal bis zum 15.Dezember 2005. Ob das Ministerium sie dann aufhebt, wird von der Gesamtentwicklung der Vogelgrippe in Europa abhängen.
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Besteht für Piloten im europäischen Linienverkehr eine erhöte Ansteckungsgefahr? »
Sofern sie keine Geflügeltransporte fliegen - nein, jedenfalls nicht für die Vogelgrippe. Durch ein Pandemievirus, dass sich maßgeblich über den internationalen Personenflugverkehr verbreiten würde, wären Piloten - und mehr noch das Servicepersonal an Bord der Maschinen - sicher überdurchschnittlich stark gefährdet.
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Wie gefährlich ist das Vogelgrippevirus für Hunde und Katzen? »
Katzen können sich tatsächlich mit H5N1 anstecken, und sie werden auch krank. Sterben müssen infizierte Stubentiger vermutlich nur selten an der Infektion. Anstecken können sich die Katzen durch das Fressen von infiziertem Geflügel, und durch engen Kontakt mit kranken Artgenossen. Ob sie das Virus möglicherweise auch an Menschen weiterreichen, ist unklar. Für Hunde dagegen gibt es bisher keine Hinweise auf eine Infektion oder Übertragung. Es gab zwar Berichte über eine Hundegrippe in den USA, doch sehr wahrscheinlich rührten diese Infektionen von einem Pferdegrippevirus.
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Was kann ich tun, um mein eigenes Geflügel vor dem Virus zu schützen? »
Für Geflügel gibt es eine Impfung gegen Vogelgrippe. Zum Verkauf sind geimpfte Tiere in Europa aber nicht zugelassen. Sollten Sie Ihre Tiere für wirtschaftliche Zwecke halten, bleibt nur die Stallhaltung als Vorsichtsmaßnahme. Im Freien besteht ein - noch geringes - Risiko, dass sich die Tiere das Virus von Zugvögeln einfangen.
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Gibt es ein Vogelgripperisiko für Kanarienvögel, Wellensittiche oder andere Hausvögel? »
Wenn sie ihre Vögel auch wirklich nur im Haus halten: Nein.
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Ist es nicht möglich, den Erreger aus infizierten Menschen in Asien zu isolieren, um daraus einen Impfstoff zu entwickeln? Auch wenn das derzeitige Virus noch mutiert, muss es einem solchen Impfvirus doch ähneln, und der Impfstoff wäre wenigstens teilweise wirksam. »
Das wurde sogar schon gemacht. Die USA haben einen Prototyp-Impfstoff aus jenen H5N1-Viren hergestellt, welche vor zwei Jahren in Vietnam zirkulierten und dort auch Menschen infizierten. Dieser Impfstoff ist gegen das aktuelle H5N1-Virus aber bereits unwirksam, obwohl sich das Virus noch in einem ganz normalen, grippetypischen Umfang ändert. Für den Sprung von Mensch zu Mensch - der ist noch nicht erfolgt, aber entscheidend - muss sich das Virus noch stärker verändern. Entweder durch eine Schlüsselmutation, oder indem es mit einem anderen Grippevirus verschmilzt. Dieses Pandemievirus wird sich stark genug von allen derzeitigen Viren unterscheiden, dass ganz sicher keiner der vorhandenen Impfstoffe davor schützt. Ein wirksamer Impfstoff muss dann erst neu hergestellt, oder sogar neu entwickelt werden.
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Wieso wird gerade jetzt in schwärzesten Bildern eine Grippe-Pandemie mit einem chimären Grippevirus heraufbeschworen, wenn der Zeitpunkt dafür unklar ist und die Menschen sich in keiner Weise darauf vorbereiten können? »
Die Grippepandemie wird nicht heraufbeschworen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es bald eine Pandemie geben wird dass also ein Virus entsteht, das es bisher nicht gibt und gegen das zu wenige Medikamente und kein Impfstoff existieren. Ein solches Virus könnte viele Menschen töten. Das ist in der Tat ein finsteres Szenario, aber leider kein unwahrscheinliches. Vorbereiten kann man sich dennoch: Hygiene, Vorsichtsmaßnahmen wie Versammlungsverbote und medizinische Versorgungspläne werden im Pandemiefall viele Menschenleben retten. Darauf müssen die Menschen vorbereitet werden, darüber benötigen sie Informationen.
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Ich fliege demnächst in die Türkei in den Urlaub. Vogelmärkte werde ich natürlich nicht besuchen. Muss ich trotzdem Angst haben? »
Nein. Die Vogelgrippe geht nur äußerst selten auf den Menschen über, und immer muss es dafür auch einen langwierigen, engen Kontakt zu infizierten Hühnern geben. In sämtlichen bisher bestätigten Fällen alle traten in Asien auf - hatten die Betroffenen einen solchen Kontakt. Das wird für Sie in Ihrem Urlaub aber kaum der Fall sein, zumal die Vogelgrippe in der Türkei zwar ausgebrochen ist, sich aber noch nicht zu einer Epidemie entwickelt hat.
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Ein Biochemiker und Pharmakologe hat uns gesagt, Viren könne man - entgegen Ihrer Behauptung - erst mit Temperaturen von ca. 140° C zerstören. Auch im Backofen steigt die Temperatur im Innern des Fleisches nicht über 70°. Ist der Verzehr von infiziertem Fleisch also doch gefährlich? »
Nein. Viren sind unterschiedlich empfindlich gegenüber Hitze. Grippeviren werden bei den üblichen Gartemperaturen - wenn die Temperatur im Ei oder Fleisch 70 Grad erreicht - vollständig inaktiviert.
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Da sich das Grippevirus jedes Jahr verändert: Wie kann ich sicher sein, dass mich eine Impfung gerade vor dem aktuellen Virus schützt? »
Der Impfstoff wird jedes Jahr neu formuliert und hergestellt. Trotzdem schützt er nur mit 80- bis 90-prozentiger Sicherheit. Grund: Die Zusammensetzung des Impfstoffs empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation im Sommer, damit die Hersteller mit der mehrmonatigen Produktion anfangen können. Die durch den Impfstoff abgedeckten Virenstämme verändern sich bis zur Grippesaison noch ein bisschen, so dass der Impfschutz in einigen Fällen nicht ausreicht. In den meisten Fällen aber doch.
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Wie funktioniert die Übertragung? Kann man die Krankheit einatmen? »
Das Virus wird vor allem durch Husten und winzige Tröpfchen im Atem weitergetragen. Aber auch Blut, Kot, Urin und andere Körpersekrete enthalten den Erreger und sind hochinfektiös.
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Wie kann ich mich vor der Vogelgrippe schützen? »
Wenn überhaupt, dann wird die Vogelgrippe nur auf Menschen übertragen, die in sehr engem Kontakt mit infiziertem Geflügel stehen. Eine Mensch zu Mensch-Übertragung ist bisher noch nicht bekannt.
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Gibt es spezielle Schutzmaßnahmen für Kinder? Sind sie besonders gefährdet? »
Gesunde Kinder sind weder durch die normale Grippe, noch durch die Vogelgrippe besonders gefährdet. Wer möchte, kann sein Kind vom 5. Lebensmonat an gegen normale Grippe impfen lassen. Das wird von der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut aber nicht empfohlen, weil Kinder eine Grippeinfektion meist ohne Mühe überstehen.
In Sachen Vogelgrippe gilt dasselbe wie bei Erwachsenen: Die Kleinen von den Hühnchen fernhalten.
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Darf man noch Hühnerfleisch essen? Und Eier? »
Wenn das Hühnerfleisch aus legalen Produktionen kommt, also nicht aus Russland, China oder der Türkei geschmuggelt wurde: Ja. Im Moment ist deutsches Geflügel noch grippefrei. Außerdem mögen Grippeviren keine Hitze. Die Ansteckungsgefahr besteht deshalb nur bei rohem Fleisch. Ist das Huhn oder die Truthahnkeule gut durch, kann nicht viel passieren. Ähnlich ist das mit den Eiern: Ein hartes Ei macht nicht krank. Aber ein rohes Ei könnte theoretisch krank machen, falls die Legehenne zum Zeitpunkt des Legens schon infiziert war.
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Sind Bio-Eier und Bio-Geflügel sicherer? »
Nein, grundsätzlich sind Biohühnchen in Sachen Vogelgrippe genauso gefährdet wie Geflügel aus konventioneller Haltung.
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Wie bereiten sich die Behörden auf die Vogelgrippe vor? »
Es gibt eine Eilverordnung, nach der alle Geflügelarten aus Freilandhaltung (außer Gänsen) in Ställen gehalten werden müssen. Man hofft, auf diesem Weg eine Ansteckung durch Zugvögel zu verhindern. Seit dem 19.Oktober, und zunächst bis zum 15.Dezember, ist diese Verordnung bundesweit in Kraft.
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Woran erkenne ich überhaupt eine "normale Grippe", wenn ich oder einer meiner Angehörigen sie hat? »
Die normale Grippe beginnt fast immer plötzlich - mit hohem Fieber, trockenem Husten, Kopfweh und Schüttelfrost. Ganz schnell tut dann auch der ganze Körper weh, man fühlt sich furchtbar krank und schlapp. Bis die Krankheit ausgeheilt ist, können Wochen vergehen. Eine Erkältung entwickelt sich dagegen eher langsam, mit Schnupfen und einem weniger schweren Krankheitsgefühl.
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Und wie unterscheiden sich die Symptome der Vogelgrippe von denen der normalen Grippe? »
Über die Symptomatik der Vogelgrippe bei Menschen ist noch nicht viel bekannt, denn bisher gab es erst 117 Fälle. Die Opfer leiden Berichten zufolge unter grippetypischen Symptomen, in jedem Fall aber unter plötzlichem hohem Fieber, Husten und häufig auch Atemnot.
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Gibt es Medikamente dagegen? »
Es gibt mehrere. Ein etwas älteres Mittel ist zum Beispiel Amantadine. Es verhindert, dass sich ein Grippevirus, wenn es in eine menschliche Zelle eingedrungen ist, entkleidet - also seiner Hülle entledigt. Angezogen kann sich der Erreger aber nicht weiter vermehren. Amantadine ist in vielen Ländern rezeptfrei erhältlich, der falsche Gebrauch des Mittels hat viele Grippeviren allerdings schon resistent werden lassen. Auch resistente Vogelgrippeviren sind bekannt. Unter anderem deshalb favorisieren Mediziner die modernen rezeptpflichtigen Medikamente Oseltamivir (Tamiflu) und Zanamivir (Relenza). Beide stoppen das Virus, bevor es eine menschliche Zelle infiziert. Relenza ist ein Pulver zum Inhalieren und vermutlich deshalb nicht so populär wie Tamiflukapseln zum Schlucken.
Alle Grippemedikamente müssen entweder prophylaktisch, also vor der Infektion, genommen werden; dann kommt es in der Regel gar nicht erst zu einer Infektion. Oder die Patienten bekommen sie innerhalb der ersten 48 Stunden nach den ersten Symptomen. Der Verlauf der Erkrankung ist dann deutlich milder.
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Warum sterben so viele Menschen an der normalen Grippe, wenn es solche Medikamente gibt? »
Allen gefährdeten Personen diese Mittel als Prophylaxe zu geben, wäre teuer - und gefährlich. Die Mittel haben - wie alle Medikamente - Nebenwirkungen. Und je häufiger die Präparate benutzt werden, desto schneller können sich auch resistente Viren bilden. Es ist daher sinnvoller, besonders anfällige Menschen jedes Jahr neu impfen zu lassen.
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Sollen sich alle Menschen gegen das Grippevirus impfen lassen, um die Vermischung von menschlicher Grippe und Vogelgrippe zu verhindern? »
Das ist schlicht unmöglich. Auch in Deutschland stehen in diesem Jahr nur rund 20 Millionen Impfdosen zur Verfügung. Die Menge der Dosen orientiert sich an der verbrauchten Menge des vergangenen Jahres. Würden sich immer alle impfen lassen (wollen), gäbe es also auch für alle Impfstoff. Trotzdem ist es für Menschen, die Kontakt mit der Vogelgrippe haben könnten, sehr sinnvoll, sich impfen zu lassen. Würde aus Grippe und Vogelgrippe ein neues Virus entstehen, könnte es das neue Pandemievirus sein. Allerdings gibt es noch eine zweite Möglichkeit - das Vogelgrippevirus kann einfach so mutieren. Das war bei der spanischen Grippe von 1918 der Fall.
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Wie lange dauert es, bis ein Impfstoff entwickelt wird und für alle verfügbar ist? »
Derzeit arbeiten viele Forscher und Impfstoffhersteller unter Hochdruck an neuen Herstellungsmethoden, aber um im Fall einer weltumspannenden Grippewelle produzieren zu können, braucht man erst einmal das Virus. Ist die Grippe da, und das Virus isoliert, dauert es nach derzeitigen Schätzungen drei bis sechs Monate, bis ein Impfstoff fertig ist. Dass die Zahl der Impfdosen dann für alle ausreicht, ist unwahrscheinlich. Es müssten mehrere Produktionszyklen durchlaufen werden, um für alle Impfstoff zu produzieren.
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Wenn ein neues, gefährliches Virus Deutschland erreicht, gibt es dann Ausgangssperren und ähnliches? Was geschieht mit den Kranken? Wie sieht so ein Notfallplan aus? »
Fußballspiele und ähnliche Menschenversammlungen werden im Ernstfall verboten werden müssen. Die Kranken kommen je nach Schwere der Infektion ins Krankenhaus oder werden von ihrem Arzt behandelt. Der Notfallplan umfasst mehrere Schritte, je nach Phase der Pandemie. Sollte sich ein neues Virus weltweit ausbreiten, wird man in Deutschland unter anderem Einreisende screenen lassen, Medikamente an bestimmte Gruppen verteilen, die Herstellung eines Impfstoffs in die Wege leiten und die Bevölkerung informieren. Der vollständige Pandemieplan für Deutschland ist
hier
zu finden.
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Ich bin der Meinung, daß die Kinder als allererstes geimpft werden sollten, und daß es nicht bloß nach Berufsgruppen gehen sollte. Die Kinder sind unsere Zukunft
(auch ökonomisch wichtig bei einer viel zu niedrigen Kinderquote in Deutschland). Früher hieß es mal: Frauen und Kinder als erstes von Bord? Daran sollte sich auch mal wieder jemand erinnern! Außerdem: Was wären den ÜBERHAUPT die ökonomischen Folgen einer Pandemie? Bisher sehe ich nur die medizinisch/biologischen Fragen diskutiert - obwohl doch bei immer weiter mutierenden Viren (nicht nur der Hühnerpest) klar ist, daß es uns mit unserem Antibiotika- Wahn sowieso irgendwann voll erwischt.
Ich sprach mit unserer Betriebsärztin darüber. Sie ist der Ansicht, dass eine normale Grippeimpfung jetzt durchaus sinnvoll sein kann, selbst mit der Gewissheit, dass dies vor der Vogelgrippe oder ähnlichen Gefahren nicht schützen kann. Es schützt aber vor den bekannten Viren und davor, dass das Inmunsystem in einem entscheidenden Moment geschwächt wird (durch eine "normale" Grippe. Damit wäre natürlich Tür und Tor geöffnet für andere schlimmere Angreifer. - Diese Ansicht teile ich.
Gleichwohl lasse ich mich nicht impfen. Ich versuche mein Inmunsystem stets zu stärken durch gesunde und abwechslungsreiche Ernährung, etwas Sport und täglich viel Bewegung an der frischen Luft. Menschenansammlungen (ausser am Arbeitsplatz) meide ich ohnehin meistens.
Ich bin auch der Ansicht, dass Panik nichts bringt, und jetzt Grippemittel in sich reinstopfen hat höchstens den Effekt, dass die Viren dagegen noch schneller resistent werden.
Ich muss doch sagen, Ihre aktuelle Berichterstattung zum Thema Vogelgrippe und der moeglichen Mutation des H5N1 Virus hat mich nicht nur verbluefft sonder auch veraergert. Ich hatte nicht die Absicht mich mit Titel wie, ich zitiere, "Tod aus dem Eis" "Impf - oder stirb!" und "Todesvoegel" ueber ein zugegeben interessantes Thema informieren muss. Besonders der Artikel von Herrn Professor Alexander S. Kekulé hat in mir die Frage aufgeworfen, welchen Zweck eine solche Form der Panikmache wohl haben kann. Ich persoenlich studiere zur Zeit in China, der Region also, in der das Supervirus heranwaechst. Ich habe daher ein gewisses Interesse an qualitativen Informationen ueber moegliche Risiken. Woran ich explizit keinen Bedarf habe ist eine Ansammlung von Horrorvisionen deren einziger Zweck mir zu sein scheint, Menschen in Panik zu versetzen. Sicher verfolgt Herr Professor Kekulé nicht diese Absicht, sondern moechte auf ein besonderes Risiko hinweisen, der Effekt auf mich als zunaechst uninformierten Leser war jedoch vernichtend. Die Zeit ist nebenbei das einzige mir bekannte Presseerzeugnis das derart drastisch ueber etwas berichtet, was offenbar selbst in Fachkreisen noch als Hypothese gehandelt wird. Selbst asiatische Zeitungen halten sich, was solche Visionen angeht noch bedeckt. Mich wuerde es persoenlich interessieren, was andere Leser davon halten. Als dirkete Konsequenz sehe ich, dass in Deutschland die Nachfrage nach Grippeimpfungen drastisch ansteigt, obwohl Experten vielfach darauf hingewiesen haben, dass eine solche Impfung vermutlich gar keine Auswirkungen hat. Es erinnert mich ein wenig an die Zeit, in der jeder Ansgt vor Milzbrand hatte und verschiedene Laender sich mit Millionen von Medikamentendosen eindeckten. Waere es nicht naheliegend, dass der nebenbei weltweit einzige Produzent des nachgefragten Grippemittels Tamiflu, Roche Laboratories Inc., mit etwas oekonomischer Weitsicht seine Kapazitaeten ausgeweitet haette, stuende eine Pandemie direkt bevor? Es wuerde mich interessieren, die Meinung des Autors dazu zu hoeren.
Als ob niemand etwas davon weiß! Matthias Bröckers schreibt es in seinem Blog bei zweitausendeins.de:
Die Vogelgrippe wurde nicht nach Rügen eingeschleppt, sie war schon da, auf der wenige Kilometer entfernten Insel Riem, die schon zu DDR-Zeiten einen bezeichnenden Namen trug: Seuchen-Insel. Heute Sitz des des Friedrich Löffler Instituts, just jenes Labors, das in den auf Rügen verendeten Schwänen HN51-Viren nachwies, was kein großes Problem für das Institut darstellt, weil Viren wie diese dort gezüchtet und erforscht werden. Mit den Schwänen allerdings, die an der Vogelgrippe verendet sind, gibt es ein Problem: sie sind auf Rügen seßhaft und können die Krankheit gar nicht von anderswo eingeschleppt haben. Sagen jedenfalls Fachleute wie der Ornithologe Franz Baierlein:
Derzeit fliegt kein einziger Schwan aus irgendeinem Vogelgrippe- Gebiet nach Rügen und verhungert dort. So einen kuriosen Einzelflieger gibt es nicht, schloss Bairlein einen Zusammenhang mit Zugvögeln als Infektionsquelle aus. Die in Deutschland verbreiteten Höckerschwäne seien als Parkschwäne weitgehend sesshaft. Nur die Sing- und Zwergschwäne sind arktische Zugvögel und überwintern hier. In der Arktis sei das Virus aber bislang nicht nachgewiesen.
Auf der Seucheninsel hingegen sind noch ganz andere Viren nachgewiesen:
Hinter den Riemser Zäunen sind Erreger der Vogelgrippe, einschließlich des Subtyps H5N1, bereits seit langem präsent", schrieb die netzeitung im Oktober 2005. Der NDR nannte Riems gar eine "Wahnsinnsinsel", weil hier in zahlreichen Hochsicherheitslabors hochinfektiöse Tierkrankheiten erforscht werden, wie zum Beispiel die Vogelgrippe. "Die hoch gesicherte Virusbank enthält rund 500 Virusstämme und -isolate von Rind, Schaf, Schwein oder Geflügel. Erst vor kurzem hatten die Forscher für die Tests mit einem neuartigen Marker-Impfstoff in den institutseigenen Hochsicherheitsställen Hühner künstlich mit hoch pathogenen Vertretern des Erregers infiziert", schrieb die netzeitung im Oktober 2005.
90 Menschen sind nach Angaben der WHO bis dato an der Vogelgrippe gestorben, ausschließlich in Asien. Weitaus weniger als bei jeder x-beliebigen Grippe-Epedmie. Die Schlagzeilen, die mit dem Thema gemacht werden, stehen in keinerlei Verhältnis zur Realität. Den Hinweis jedoch, dass einer der Großaktionäre des Impfstoffherstellers ausgerechnet Donald H. Rumsfeld heißt und es sich bei dem ganzen Hype um eine psychologische Operation handelt - konnten wir uns schon im vergangenen November nicht verkneifen. Dass nun die Vogelgrippe ausgerechnet neben jenem Bundesinstitut ausbricht, dass sich mit der Bekämpfung und Züchtung von Viren befaßt, ist natürlich auch wieder nur ein Zufall. Wie das Anthrax nach dem 11.9., dessen Spur dann zufällig in US-Militärlabors führte Da brat mir doch einer nen Storch
Was bleibt einem als ganz normaler (öffentliche Verkehrsmittel nutzender) Familienvater eigentlich noch zu tun. Diese Berichterstattung - ist sie Panikmache, lüsterne Sensationgier, Einschaltquotenmacher oder fundierte Warnung vor dem Sensenmann, der in Deutschland eine reiche Ernte einfahren wird?
Und was kann man tun, wenn man keine Tamifluvorräte für die ganze Familie anlegen will und kann? Soll man Krisenlebensmittelvorräte anschaffen und in Deckung gehen, wenn von einer Grippewelle berichtet wird? Soll man über das Taschentuch pinkeln und es sich vor Mund und Nase halten? Nur noch Erster Klasse fahren? Wie sieht das denn arbeitsrechtlich aus? Muss man unter Einsatz seiner Gesundheit/seines Lebens morgens ran bzw. ist es ein Kündigungsgrund wenn man sagt "Guten Morgen Chef ich komme heute nicht, denn ich bin noch gesund"? Das wären Fragen, die beantwortet werden sollten. Impfstoffe, die ein halbes Jahr nach Auftreten der Seuche in den Handel kommen und das Geschacher mit den Neurodimasehemmern (?) sind nur sehr kurzfristig wirklich von vitalen Interesse für den Antworten suchenden Leser.
Es wäre sicherlich interessant die Aerzte zu befragen, wieviel Tamiflu, sie für sich und ihre Familie reserviert haben. Ein Indikator für die tatsächliche Gefährdung der Bevölkerung durch die Vogelgrippe, oder?
Zum einen kann ich mich 100% dem Kommentar von Gwodomor anschliessen, zum anderen gibt es einige andere Quellen, die zumindest aussagen, dass das Vogelgrippe-Virus nicht einmal als solches klassifiziert wurde, sondern nur in seiner Struktur als ein mögliches verändertes tödliches Virus erscheint. Da ich weder Virologin noch Biologin bin, überlasse ich die Details anderen. Aber wenn - man hört + liest es selten aber es gibt diese Informationen doch - die Krankheitssymptome bei Tieren mit der s.g. Vogelgrippe identisch sind mit den Symptomen, die häufig in der und durch die Massentierhaltung vorkommen (schlechter Allgemeinzustand, schlechtes Immunsystem, schwer heilende Verletzungen, etc. pp.), dann wundere ich mich über die einseitige, panikmachende Art und Weise der Berichterstattung in ALLEN Medien, aber die Zeit ist auch hier heftigst dem Mainstream verfallen. Schade eigentlich, denn umfassende Information ist wichtig, und Panikmache schadet. Manchmal frage ich mich schon, ob es nicht einfach nur die Natur ist, die zurückschlägt und eine Spezies, welche die Lebensgrundlagen aller Lebewesen dieses Planeten zerstört, einfach nur in die Schranken weist - sozusagen mit Ausrufezeichen + Hinweisschildern. Gibt es dazu eigentliche keine fachlichen + sachlichen Hintergrund-Informationen oder ist das Sache von NGOs und Greenpeace ?
Wir wünschen uns gut recherchierte + umfassende Information von einem eigentlich immer noch gut beleumundetem Medium wie der Zeit, oder auch der taz.
Mit besten Grüssen !
Seid dem ich von dem pflanzlichen Inpfstoff gehört habe, das das H5N1 Virus(auch Influenza A genannt)und auch das H3N1 Virus(auch Influenza A-Variante genannt) hemmen soll und somit die Verbreitung der Viren stoppen soll, stelle ich mir die Frage ob man diesen Impfstoff auch beim menschen einsetzen kann um im falle einer Mensch zu Mensch übertragung die verbreitung zu stoppen.
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