Musik IllinoisemakerSeite 2/2
Anderthalb Stunden spielten sie auf höchstem Niveau, dann kamen noch
Encores
; ein Teil der Band war schon als Vorgruppe aufgetreten. Im Zeitalter der Elektronik so ausdauernde wie gekonnte Handarbeit an Banjo, Posaune, Xylophon, Gitarre, E-Piano, Bass und Schlagzeug kein Sampler, kein Sequenzer stützte das Geschehen. Um unseren Lesern einen kleinen sinnlichen Eindruck von diesem außergewöhnlichen Abend zu vermitteln, stellen wir hier zweierlei ins Netz: Zum einen
eine Fotogalerie von Christian Bartsch
, zum anderen
ein achtminütiges Interview
. Patrick Ziegelmüller sprach vor dem Konzert mit dem Künstler, mit dem er am liebsten gleich um die Ecke ein Bier trinken gegangen wäre, so sympathisch und normal sei der gewesen.
Welcher Bundesstaat denn als nächster dran wäre, wurden zwei der Illinoisemakers gefragt, als sie in der Nacht noch am Ausgang herumstanden. Das wüssten sie auch nicht, gaben sie freimütig zur Antwort, da würde Sufjan sie immer überraschen. Könnte sein, dass es schon im nächsten Jahr soweit ist: Für das durch und durch erstaunliche Illinois hat Stevens ganze fünf Monate gebraucht von der Idee bis zur fertigen Platte.
- Datum 29.07.2008 - 15:43 Uhr
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- Quelle (c) ZEIT online, 7.11.2005
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