Entführung Videobotschaft an die Entführer
Die Angehörigen der im Irak entführten Susanne Osthoff haben sich mit einem Video-Apell an die Geiselnehmer gewandt, das auch auf dem arabischen Fernsehsender Al Dschasira ausgestrahlt wurde
Der Zentralrat der Muslime in Deutschland will sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln für die Freilassung von Susanne Osthoffs und ihrem irakischen Fahrer einsetzen. „Wir werden in Zusammenarbeit mit anderen islamischen Vereinen, nichtstaatlichen Organisationen und Kirchen überlegen, ob wir gemeinsam eine Demonstration organisieren sollten“, sagte der Zentralratsvorsitzende Nadeem Elyas der Berliner Zeitung am Freitag. Seine Organisation habe der Regierung Hilfe angeboten.
Zugleich appelliere der Zentralrat an die islamische Welt, „auf die Entführer Einfluss auszuüben, damit sie ihre Geiseln freilassen. Islamische Regierungen und Institutionen in der Region haben mehr Möglichkeiten und Kontakte zur Einflussnahme als wir in Deutschland.“
Die deutschen Behörden bemühen sich im Irak intensiv mit den Entführern der 43-Jährigen Kontakt aufzunehmen. Bislang sei dies jedoch nicht gelungen, sagte Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Donnerstag in Berlin. Fortschritte ließen sich nur erreichen, wenn man mit den Entführern ins Gespräch komme. Nach den Worten Steinmeiers stehen die deutschen Behörden in ständigem Kontakt mit Polizeiorganisationen in Frankreich und Italien, die in Entführungsfällen bereits erfolgreich gearbeitet hätten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) machte klar, dass eine Lösegeldzahlung durch die Bundesregierung „nicht zur Diskussion“ stehe. Die irakische Führung versprach, Deutschland in dem Entführungsfall zu unterstützen.
„Susanne ist seit langen Jahren bekennende Muslimin und verantwortungsbewusste Mutter einer kleinen Tochter. Meine Schwester hat lange in Eurem Land gelebt und sich im Irak engagiert“, sagte Anja Osthoff in dem im ZDF ausgestrahlten Video. „Susanne hat kranken Menschen Medikamente gebracht. Sie liebt die große irakische Kultur. Sie setzt sich dafür ein, dass die Schätze des Irak dem irakischen Volk erhalten bleiben.“
Generalbundesanwalt Kay Nehm leitete in dem Fall ein Ermittlungsverfahren ein. Den unbekannten Geiselnehmern werde die Bildung einer ausländischen terroristischen Vereinigung sowie die Nötigung von Verfassungsorganen vorgeworfen, berichtete der Tagesspiegel am Freitag. Damit sei die Erpressung der Bundesregierung durch die Entführer gemeint.
Die Archäologin Osthoff war am vergangenen Freitag mit ihrem Fahrer zu einer Überlandfahrt aufgebrochen und von Unbekannten in der nördlichen Irak-Provinz Nineve verschleppt worden. Sie soll im Sommer bereits Drohungen von Terroristen erhalten haben. Nach Informationen des Tagesspiegels erhielten die Entführer möglicherweise Hinweise von Terrorsympathisanten in den irakischen Sicherheitskräften.
- Datum 01.04.2009 - 07:37 Uhr
- Serie cvd
- Quelle (c) ZEIT online, dpa., 02.11.2005
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Die bisherige Entwicklung im Entführungsfall zeigt, dass sich zumindest eine fantastische Solidarität der arabischen Welt mit der Wahl-Irakerin Susanne Osthoff herauskristallisiert hat.
Interessant dabei ist, dass sogar der vermeintliche Terrorist, Schiitenführer Sadr die sofortige Freilassung der Geisel gefordert hat. Nicht auszudenken, wenn Al Dschasira wirklich von US-Streitkräften bombardiert worden wäre.
Wenn sich Friede Springer jetzt noch öffentlich von ihrem an Dummheit kaum noch zu übertreffenden Chefredakteur distanzieren könnte, dann wäre das schon das halbe Wunder.
Wenn man die Frage "Cui bono ?" stellt, kann man auf ganz andere Entführer und damit andere Konsequenzen kommen. Berichte in der "Die Zeit" und anderen seriösen Medien schließen nicht aus, daß der CIA zu allem fähig sein könnte.
Ihre Mutter und Schwester flehen um Gnade für Susanne Osthoff, das auswärtige Amt arbeitet auf Hochtouren, muslemische Organisationen beteuern, dass sie alles in ihrer Macht stehende zum friedlichen Ende der Geiselnahme tun werden, die Bildzeitung hat mit der Schlagzeile *Wird sie geköpft?* für eine Intelektuellendiskussion gesorgt, ob der richtige Ton damit gefunden wurde. Trotz alldem, Neuigkeiten oder gar Fortschritte bei der Geiselnahme werden nicht offensichtlich, oder vielleicht gibt es welche, aber sie werden Geheim gehalten.
Möglich ist, dass ganz im Stil der neuen Bundeskanzlerin im Hintergrund hart verhandelt wird und erst wenn ein wirklich anerkennendes Ergebnis auf dem Tisch liegt, der Bürger informiert wird.
Vielleicht wird doch gezahlt, denn das Leben der beiden Geiseln ist sicher durch Lösegeld freizukaufen. Es ist nicht das erste Mal, dass Deutsche Geiseln freigekauft werden mussten. Nur, wie kann sowas grundlegend in Zukunft vermieden werden? Wie kann man dieses bekämpfen? Susanne Osthoff ist in jedem von uns, sie ist die Tocher aller, es kann jedem von uns treffen. Ich würde mir wünschen, dass an einem Wochenende 80 Millionen Deutsche auf die Straße gehen und ein für alle mal dem internationalen und oder regionalien Terror ein deutliches Zeichen übermitteln, mit dem Hinweis, dass der Terror nicht allein gegen die deutsche Regierung gerichtet ist, sondern das gesamte Deutschen Volk fühlt sich betroffen. Und Deutschland ist alles andere als Schwach. Die Deutschen haben 600 MIllionen Euro für die Opfer des Tsunami gespendet, dies ist die Stärke des Volkes. Dann lege man noch einen Drauf. Was sind schon 50 Millionen auf den Kopf der Verbrecher gesetzt, wenn sie das Mädel und ihren Fahrer nicht bis zum Morgengrauen des nächsten Tages völlig unversehrt auf einer Sänfte getragen zurück bringen?
Im übrigen könnte dies auch als Pilotprojekt fungieren, eine Maßnahme, die an alle Völker der freien Welt richtungsweisend ist. Wie viele Milliarden hat der Irakkrieg gekostet, den die Amerikaner trotz aller Widerstände und sogar trotz der Fastkapitulation des Diktators Saddam Hussein gegen den Irak geführt haben und noch weiter führen? WAs sind da schon ein paar Hundert MIllionen, die durch die Volkssolitarität aufgebracht werden um sich selber vor dem Terror zu schützen, da die Regierungen der Länder dieses nicht so richtig vermögen?
5 Millionen US Dollar auf den Kopf von Bin Laden? 5 Millionen würde ich auf den Kopf seiner Putzfrau setzen. 100 oder gar 200 Millionen wären die unwiderstehliche Summe auf seinen Kopf. Und ein Tag später klingelt das Telefon bei CNN. Nur so läßt sich der Terror wirksam bekämpfen und dies muss vom Volk ausgehen. Wir haben die allerstärkste Waffe dieser Erde. Das Geld. Und mit dieser Waffe können wir mehr ausrichten als uns im Moment bewusst ist. Hilfe an Bedürftigen ist nur ein Beispiel unserer Macht. Und das muss auch dem Terror klar sein. Kein Volk dieser Erde wird von uns in seiner Hilflosigkeit allein gelassen. Aber keine Splittergruppe einer Nation, im verschrägtem Deckmantel ihrer Religion oder Region hat das Recht friedschaffende Menschen unseres Volkes vor laufender Kamera zu köpfen. Die Solidarität der Völker muss die Antwort auf solche Verbrechen sein. Andererseits ist es ein Unding wenn US Kriegsverbrecher und Folterverbrecher ohne Strafe davonkommen. Hier darf nicht mit zweierlei Maß gemessen werden.
Unser Nein zu allen Handlungen die den Terror begründen und zum Terror selber, muss deutlich in beide Richtungen ausfallen. Damit Unbeteiligte wie Susanne Osthoff nie wieder den Konsequenzen zu leiden haben. Also zeigen wir mal unsere Muskeln und holen sie dort raus.
Herrn Joern Schlund erinnert die Bildzeitung an den Völkischen Beobachter. Herr Michael Naumann ist bereit, die Bild scheinbar nicht nur Physisch in Stücke zu zerreissen. Aber man stelle sich die Frage - wer war zuerst da? Das Huhn (die Bildzeigung) oder das Ei (die 12 Millionen Deutsche, die täglich diese Zeitung regelrecht verschlingen)? Auflage 4 Millionen und 12 Millionen Kontakte, wie die Presseleute dieses nennen.
Meiner Meinung nach passt sich die Bildzeitung dem Volke an und mittlerweile auch umgekehrt. Es gibt nur eine Möglichkeit, die Auflagen der Bild zu reduzieren - die da wäre, das Volk mit Bildung so zu qualifizieren, dass der Anspruch der Leser der Redaktion der Bild keine andere Wahl überlassen würde, ihr Niveau dem der Zeit z. B. anzugleichen. Ich schreibe dies mit einem Lächeln auf meinem Gesicht.
Ich bin entsetzt- aber schon immer
jetzt wage ich zu sagen das dieses Blatt
mich an den Völkischen Beobachter erinnert
es ist die Art von Volksverhetzung die die Haltung
von Fiede Springer ( Sie hat als Eigentümerin soetwas zu verantworten) wiederspiegelt.
Deutschland braucht dieses Blatt nicht!
Danke Herr Naumann
Joern Schlund 72 Jahre
Joern Schlund
Rudolf von Langenstraße 46
D.48147 Münster
NEU: 0251 2006921
www.joern-schlund.de
om mani padme hum
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