Ausländer Mehr Anpassung
Für Innenminister Schäuble heißt Integration Anpassung. Wer dazu nicht bereit ist, soll gehen
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat von Ausländern größere Integrationsbereitschaft verlangt. »Zuwanderer müssen bereit sein, die Verhältnisse hier bei uns zu akzeptieren, zum Beispiel, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind, und das nicht nur auf dem Papier«, sagte er der Stuttgarter Zeitung . Wer sich damit nicht abfinden könne, sollte »sich einen anderen Platz auf der Welt suchen«. Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), will die Unternehmen verpflichten, verstärkt Auszubildende aus Migrantenfamilien einzustellen.
Schäuble nannte es unerlässlich, dass Zuwanderer, die dauerhaft in Deutschland leben wollen, auch deutsch sprechen. Dass trotz des seit 1. Januar geltenden Zuwanderungsgesetzes nur wenige hoch qualifizierte Fachkräfte ins Land gekommen sind, liegt nach Ansicht des Ministers nicht am Ausländerrecht, sondern an unattraktiven Rahmenbedingungen. »Unsere Hochschul- und Forschungslandschaft ist überreguliert.« Hindernisse würden nun jedoch abgebaut.
Böhmer verlangte, deutsche Unternehmen sollten im Rahmen des Ausbildungspaktes eine Selbstverpflichtung unterzeichnen, verstärkt Auszubildende mit Migrationshintergrund einzustellen. »Die Wirtschaft ist gefordert, Migrantenjugendlichen eine echte Chance zu geben«, sagte die Staatsministerin im Kanzleramt. Geplant ist nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel eine Selbstverpflichtung nach französischem Vorbild. Dort hätten sich vor einem Jahr rund 240 Unternehmen auf eine »Charta der Vielseitigkeit« verständigt und sich verpflichtet, gegen die Diskriminierung von Migranten bei der Ausbildung vorzugehen.
Kritik entzündete sich unterdessen an Schäubles Vorstoß, das Strafrecht zur Bekämpfung von Terroristen zu verschärfen. Nach Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) lehnte auch der SPD- Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz den Vorschlag ab, die Ausbildung in einem Terroristenlager unter Strafe zu stellen. »Die bloße Teilnahme an einer Ausbildung im Terroristenlager wird nicht zu einer Haft führen«, sagte er in der Berliner Zeitung . Die Koalition werde aber prüfen, ob die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung schärfer gefasst werden muss.
Der schleswig-holsteinische Innenminister Ralf Stegner (SPD) hält dagegen Schäubles Vorstoß »nicht von vornherein für absolut unvereinbar mit rechtsstaatlichen Grundsätzen«. Vorschläge, die darauf hinaus liefen, Menschen lediglich auf einen bloßen Verdacht hin und ohne gerichtliches Urteil in Haft zu nehmen, seien jedoch »vollkommen inakzeptabel«, sagte er der Netzeitung .
Der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes, Wolfgang Ahrenhövel, äußerte in der Berliner Zeitung erhebliche Bedenken. Der Beweis für die Ausbildung in einem Terroristenlager sei schwierig.
- Datum 21.12.2005 - 12:24 Uhr
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- Quelle (c) dpa, 17.12.2005
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Es ist genau richtig. So wie wir uns in jedem anderen Land an dessen Gegenheiten anpassen müssen (übrigens ohne Integrationshilfen!!!), so haben das Ausländer in Deutschland gefälligst auch zu tun. Damit braucht man sich auch nicht in eine rechte Ecke drängen zu lassen, das gebietet einfach schon der Anstand. Ich hoffe, dass Schäuble sich dadurch nicht unterkriegen läßt. Nach 60 Jahren Erpressung fällt es schwer, sich an den Erpressungsgrund zu erinnern. Oder um es mit Walser zu sagen:" Man wird taub an der Stelle, auf die immer geschlagen wird.
Sie wollen sich nicht anpassen und sie werden auch nicht gehen, denn nur in Deutschland lebt man gut ohne zu arbeiten.
Wie schön wäre es, wenn es eine Möglichkeit gäbe, stolz darauf zu sein, dass man ein Deutscher ist. Was bleibt uns indes übrig? "Du bist Koch!", "Du bist Schäuble!", Du bist Seehofer!"
Anpassung heisst: die Sprache des Gastlandes im Wesentlichen beherrschen sowie Grundgesetz und Menschenrechte im Alltag zu achten. Die einzelnen Punkte hierzu sind hinreichend bekannt. Wem das zuviel ist, der kann nicht bleiben.
"Endlich sagt mal ein hochrangiger Politiker...", schreibt kb26919. Mir wäre es lieber, wenn es endlich mal einen hochrangigen deutschen Politiker gäbe, der sich nicht zu schade dafür ist, immer wieder die gleiche Leier zu rezitieren. Ausländer sollen sich integrieren, natürlich, das tun die meisten ja auch. Und Deutsch sprechen können fast alle, die längere Zeit in Deutschland leben. Natürlich nicht perfekt, aber wie viele Deutsche können das auch nicht. Und auch bei der Gleichberechtigung ist es doch nicht so, als ob wir Deutschen schon alle direkte und indirekte Diskriminierung überwunden hätten. Setzen wir uns doch lieber gemeinsame Ziele als mit dem Finger auf die einen zu zeigen und uns in der Illusion zu wiegen, bei uns wäre doch alles bestens.
Der Traum ein Deutscher zu sein, seinen Wohlstand zu geniessen, zu den Denkern und Dichtern zu gehören, ein anständiges Leben zu führen, dieser deutsche Traum ist genauso ausgeträumt wie der amerikanische Traum.
Zwar kommen noch viele in der Hoffnung, hier diesen Traum erfüllen zu können, doch nach ein paar Wochen schon wächst die Gewissheit, sich verkalkuliert zu haben. Die Bereitschaft, sich dem noch fremden Land anzudienen und sich zu integrieren, schwindet, der Überlebenskampf beginnt, die einzige Rettung ist die eigene Volksgruppe.
Wer hätte gedacht, das es so schwer ist, ein Deutscher zu sein?
Auch auf die Gefahr hin mich bei den Gut- und Sozialmenschen wieder mal unbeliebt zu machen lautet mein Statement: Wenn jemand freiwillig in einem fremden Land langfristig leben will so ist es doch - im eigenen Interesse - selbstverständlich die örtliche Sprache zu erlernen und sich über die lokale Kultur und Geschichte zu informieren. Man muss dazu weder seine Herkunft verleugnen noch seiner Religion oder Kultur abschwören. Wer aber stur Wertvorstellungen durchsetzen will die den Gesetzen, Traditionen und Usancen seines Gastlandes diametral entgegenlaufen ist in der Tat am falschen Ort und sollte auch die Konsequenzen ziehen und gehen - notfalls auch gegangen werden. Ich kann nicht Toleranz von der Mehrheit einfordern wenn ich selbst als Minderheit nicht tolerant sein will.
Orplid schreibt von brauner Brut.Was fuer ein Quatsch.Warum wird jeder der die unkontrollierte Immigration beklagt.Der sich Sorgen macht dass Stadtviertel praktisch ausgeflaggt sind und dass in vielen Schulklassen nur noch Immigranten-Kinder sind die der deutschen Sprache garnicht maechtig sind.Dass wir garnicht mehr wissen wer hier eigentlich rumlaeuft und dass es durch die Schwemme Auslaendern die nicht die Absicht haben sich zu integrieren viele Probleme gebracht hat.Offenbar ist jeder der diese Zustaende kritisiert ein verkappter Nazi.Denn in einer Demokratie darf man nur noch das sagen was die Linken einem erlauben.
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