Klonskandal Science zieht gefeierte Studien zurückSeite 2/2

Aus Sicht des deutschen Stammzellforschers Hans Schöler, der das Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster leitet, treffen die gefälschten Studien vor allem schwerkranke Patienten. Deren Hoffnungen seien nun zerstört. "Es ist schon dramatisch, wenn einem jungen Querschnittgelähmten versprochen wird, du kannst in drei Jahren wieder gehen", sagte Schöler. Solche Verheißungen waren nach Hwangs angeblichen Durchbrüchen sogar auf koreanischen Briefmarken verewigt worden. Der Kölner Stammzellforscher Jürgen Hescheler sprach von einem "Bärendienst" für die Wissenschaftlergemeinde. "Es gibt da nichts zu beschönigen. Ein Fälschungsskandal ist das Schlimmste, was in der Wissenschaft überhaupt passieren kann", sagte Hescheler.

 
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    • Quelle (c) ZEIT online, 11.01.2006
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    • Schlagworte Videobotschaft | Seoul | Hwang Woo Suk
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