Insolvenz

Was die Pleite übrig lässt

© Susanne Ludwig

Die Arbeiter, Angestellten und Ihre Chefs sind verschwunden. Übrig bleibt das, was niemand haben wollte -Zeugnisse der Vergänglichkeit ökonomischen Erfolgs. Ein Essay Die Menschen sind weg. Statt ihrer arbeiten andere Kräfte an dem, was die Pleite übrig ließ. Wasser dringt in leerstehende Gebäude ein, Moos wächst am Boden, Schimmel bildet sich unter der Decke. Die alte Ordnung endet, neue Regeln gelten. Susanne Ludwig hat fotografiert, was bleibt, wenn ein Unternehmen bankrott ist. Von einem Tag auf den anderen verwandeln sich Büros, Produktionshallen, Ladenlokale in leere Räume voller sinnlos zusammengestellter Teile. Es gibt viele davon. 36.843 Firmen gingen 2005 pleite. Das sind zwar sechs Prozent weniger als im Jahr zuvor. Ein Ende der Pleitewelle lässt sich daraus aber nicht ablesen. 1991 hatte die Zahl der Unternehmensinsolvenzen noch unter 10.000 gelegen. Doch Ende der neunziger Jahre brachen immer mehr Unternehmen zusammen, nicht nur in Ostdeutschland. Die Zahl verdreifachte sich binnen kurzem. Zurück bleiben Bilder fortschreitenden Verfalls, die Kehrseite unseres Wirtschaftens.
Leser-Kommentare
  1. ich habe selten solch dummes Zeug gelesen, offenbar hat Ihre Journalistin ihr "schönstes Ferienerlebnis " zu Papier gebracht..klar ,die Insolvenzen wachsen in geometrischer Progression,die Begründung liegt ja auch darin, dass dies ganz bewusst von den Behörden aller Art, respektive von den durchgeknallten Beamten der Finanzämter inszeniert wird. Ich könnte aus dem Stand mehrere Beispieleaufzählen, wo Finanzämter mit gefälschten Steuerschätzungen Firmen in die Insolvenz geknüppelt haben,insbesonders in der "Ostzone" ist dies ganz normal, vor lauter Inkompetenz und STASI-Gehirnwäsche machen die Beamten dort jede Firma und jeden Arbeitgeber nieder, deshalb sollte man auch keine deutschen Produkte mehr kaufen....ich darf mir erlauben auf meine Bücher.....Weg in die DDR-Light..sowie der Weg in die intellektuelle Sezession beim Engelsdorfer verlag zu verweisen, da steht alles drin..
    die Schliessung der BRD hat doch ohnehin nur noch deklaratorischen Charakter.....da hilft auch die Propaganda nichts..und Zonen-Geli kapiert eh' nicht worum es hier geht...insoweit

    au revoir

    Gene Bailly

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