Presseschau Hass auf den schwarzen Mann
Ausländer müssen sich integrieren, hören wir seit Wochen. Dann wird in Potsdam ein bestens integrierter Deutsch-Äthiopier fast totgeschlagen. Die Reaktion: Entsetzen, Hilflosigkeit. Ludwig Greven kommentiert das aktuelle Meinungsbild.
"Neonazis? Rechte Gewalt? Hier in Westdeutschland waren diese Themen lange von der Agenda verschwunden", schreibt die
Abendzeitung
aus München. In der Tat: Nach den neunziger Jahren, in denen über immer neue schlimme Überfälle auf Ausländer vor allem in Ostdeutschland berichtet wurde, nach all den Lichterketten, Symposien und Initiativen gegen Rechts, war es zuletzt still geworden um das Thema. Stattdessen erregt sich die Öffentlichkeit seit Wochen und Monaten über Ehrenmorde, Zwangsheiraten, Parallelgesellschaften und Zuwanderer, die sich vermeintlich oder tatsächlich nicht in die deutsche Gesellschaft eingliedern wollen und die deshalb entweder dazu gezwungen oder hinausgeworfen werden sollen.
Doch an der Realität hat sich nicht viel geändert: Noch immer müssen Fremde in diesem Land, ob sie sich nun einpassen und Deutsche werden oder in ihrer eigenen Kultur verharren, fürchten, Opfer brutaler Gewalt zu werden. Und geändert hat sich auch nicht die Praxis eines Großteils der Gesellschaft und der Behörden, am liebsten wegzuschauen, wie die Süddeutsche Zeitung beklagt: "In ihrer ersten Reaktion übt sich die Staatsanwaltschaft Potsdam in Erklärungsversuchen, die man nicht mehr hören kann: Eigentlich ist bei uns alles in Ordnung und wenn trotzdem was passiert, dann ist das allenfalls ein 'extremer Einzelfall', wie der Potsdamer Staatsanwalt erklärte. Diese Argumentation ist im deutschen Osten allgegenwärtig. Nichts ist schlimm, nichts ist rechts, alles ist harmlos."
Das lange geübte Wegsehen von Polizei und Gemeinden fördert nach Ansicht der Zeitung geradezu die fremdenfeindliche Gewalt: "Solche Staatsdiener nehmen in Kauf, dass sich die rechtsradikalen Schläger sicher fühlen, gedeckt von Biedermännern, die immer nur das Eine wollen: ihre Ruhe."
In dieses Muster passt die Stellungnahme des brandenburgischen Innenministers Schönbohm - eines CDU-Hardliners, der sich sonst nicht scheut, sofort nach harten Strafen zu rufen, besonders wenn es gegen Ausländer geht. Hier aber warnt der Minister, in dessen Zuständigkeit und vor dessen Haustür quasi die Bluttat geschah, vor voreiligen Schlüssen, was das fremdenfeindliche Motiv der Täter betreffe: Der überfallene Mann habe zwar eine schwarze Hautfarbe, "wie die Tat abgelaufen ist, kann man aber nicht mit Sicherheit sagen". Denn, so weiß Schönbohm: "Es war Nacht auf einsamer Straße". An Zynismus ist das kaum zu übertreffen.
Dabei sind die Fakten recht eindeutig:
Der 37-jährige Ingenieur für Wasserbau, ein zweifacher Familienvater, hatte noch kurz vor dem Überfall am frühen Ostersonntag seine Potsdamer Frau per Handy angerufen, das danach eingeschaltet blieb.
So wurde ein Teil des Gesprächs mit den Tätern auf der Mailbox der Frau aufgezeichnet. Dort ist zu hören, wie die Angreifer ihr Opfer als "dreckigen Nigger" bezeichnen. Die Polizei geht deshalb - offenbar anders als ihr oberster Vorgesetzter - von einem fremdenfeindlichen Motiv aus, Generalbundesanwalt Kai Nehm hat die Ermittlungen übernommen.
Die Zeitungskommentare befassen sich vor allem mit dem Milieu, in dem solche fremdenfeindliche Gewalt wächst. "Rassistisches und fremdenfeindliches Denken breitet sich im Stillen aus: an Stammtischen, im Verein, in Jugendcliquen. An vielen Orten hat sich eine fatale Mischung aus Angst und Gleichgültigkeit breit gemacht", beobachtet die
Lausitzer Rundschau
aus Cottbus.
"Fälle offener Gewalt sind nur die Spitze des Eisbergs. Viele Vorurteile sind tief in der Gesellschaft verankert", stellen die
Westfälische Nachrichten
aus Münster fest. Und die Münchner
Abendzeitung
schreibt: "Der Überfall auf den Ingenieur wirft ein Schlaglicht auf ein grundsätzliches Problem - wie sehr die ostdeutsche Gesellschaft, vor allem in der Provinz, schon durchsetzt ist von rechts. Wo Übergriffe und Pöbeleien gegen fremd aussehende Menschen schrecklicher Alltag sind. Wo sich viele nicht mal mehr trauen, ihre Abneigung gegen Neonazis offen auszusprechen. Und es ist eine Spirale nach unten: Weil es keine Arbeitsplätze gibt, wandern die jungen Gebildeten ab. Zurück bleiben Verlierer, die rechte Parolen nur zu gern nachplappern."
Der Mannheimer Morgen warnt allerdings vor dem "Trugschluss, dass die fiesen Nazi-Schläger nur ein Problem des Ostens sind. Mit dem Finger auf 'die im Osten' zu zeigen, das ist die bequeme und einfache Lösung. Zivilcourage zu zeigen und den Mund gegen Rassismus aufzumachen, erscheint da schon schwieriger - aber nur so kann man dem rechten Spuk Einhalt gebieten."
Die Rheinische Post aus Düsseldorf sieht die Ursachen ebenfalls tiefer liegen, und sie zieht eine Verbindung zu der aufgeregten Debatte um die Ausländerintegration: "Die deutsche Gesellschaft hat ein ungelöstes Integrationsproblem, das uns stärker beschäftigen sollte als etwa die Frage der Teilnahme von Zuwanderern am Sprachunterricht. Sie muss mit einem Bündel von Zivilcourage, Sozialarbeit und Strafgericht zuallererst dafür kämpfen, jene Landsleute, die keine Hemmungen vor Brandstiftung und Bluttaten gegen Andersdenkende und Andersfarbige haben, wieder in ein friedfertiges Leben zu integrieren."
Die Welt fürchtet, zu Recht, um das Ansehen Deutschlands. "Den Schaden", schreibt sie, "haben nicht nur das Opfer, das in einer Potsdamer Klinik um sein Leben ringt, und die um ihren Ruf bangende Stadt. Getroffen ist, gut 50 Tage vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft, das gesamte Land. 'Zu Gast bei Freunden' lautet das Motto des Spektakels. Wie aber, so könnte sich nun mancher Fußballfan fragen, bin ich sicher in einem Land, das noch nicht einmal seine eigenen Bürger vor roher Gewalt schützen kann?"
Wohl wahr. Einen Trost sehen mehrere Kommentatoren immerhin in der Zivilcourage des Taxifahrers, der dem fast totgeprügelten Mann zu Hilfe kam. "Potsdam ist deshalb dank des Taxifahrers auch ein Zeichen der Hoffnung - trotz allen Entsetzens", bilanziert die
Lausitzer Rundschau
. Wenn das Beispiel Schule macht, wäre wenigstens schon etwas geholfen.
- Datum 19.04.2006 - 13:31 Uhr
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- Quelle ZEIT online, 19.4.2006
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Bestens integrierte Ausländer werden in Deutschland Tag für Tag fast zu Tode gequält. Aber eben nicht immer so auffällig wie in Potsdam sondern durch den ganz alltäglichen Ausländerhass und Rassismus unserer Behörden. Die Meldungen vor dem Attentat in Potsdam: ein türkisches Mädchen wird vom Bundespräsidenten als Anerkennung für ihr gesellschaftliches Engagement empfangen - ihre Familie wird am Folgetag abgeschoben. In Hessen werden minderjährige Kinder ohne ihre Eltern ins hinterste Anatolien zu den Großeltern abgeschoben, mit denen sie sich nicht mal verständigen können, da die hier geborenen Kinder nur deutsch sprechen. Ein staatenloser Palästinenser, der seit 6 Jahren in Deutschland lebt, verliert von Amts wegen seinen Arbeitsplatz, weil sich nun doch ein langzeitarbeitsloser EU-Bürger bereit gefunden hat, den Job zu übernehmen. Der Palästinenser ist inzwischen in der Psychiatrie in Friedberg in stationärer Behandlung. Einem 18jährigen aus Äthiopien, der als Kind eriträischstämmiger Eltern vor 3 Jahren als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Deutschland kam, wird weiterhin die Aufenthaltsgenehmigung verweigert, obwohl er in nur einem Jahr seinen Hauptschulabschluss schaffte und inzwischen eine Ausbildung macht. Ein afrikanischstämmiger Deutscher wurde in den letzten drei Wochen in Frankfurt am Main sechsmal einer "verdachtsunabhängigen" Polizeikontrolle unterzogen, nur weil er sich auf der als Drogenumschlagsplatz bekannten Konstablerwache aufhielt - er wohnt halt dort! Als Begründung wurde ihm von den Polizisten gesagt, er dürfe diese Kontrollen nicht als Schikane begreifen, es würden alle Farbigen kontrolliert! Ich könnte hier noch seitenweise solche Erfahrungen aus meinem persönlichen Umfeld benennen. Ich reagiere auf diese behördlichen Maßnahmen mit Entsetzen und leider auch mit Hilflosigkeit - und wundere mich gar nicht, dass manche Dumpfbacken sich aufgerufen fühlen, das zu Ende zu führen, was der Staat ihnen vormacht!
Holger App
Frankfurt am Main
Vieles was in diesem Artikel angesprochen wird kann ich aus eigener Beobachtung und eigenem Erleben nur zustimmen rassistische Gewalt ist nur die Spitze eines Eisberges, die Ausgrenzung und Anfeindung des andersfarbigen und andersreligiösen Menschen zieht sich quer durch die deutsche Gesellschaft.
Rassismus und Antisemitismus sind nicht nur unter Rechten zu finden, oder nur unter Menschen, die als Versager gelten können Fremdenfeindliche Ansichen sind hoffähig, d.h. oft werden sie nicht einmal als fremdenfeindlich empfunden.
Die Liste aus kleinen und grossen Bedrängungen die von Holger App angeführt wurde lässt sich beliebig fortsetzen (wobei ich in diesem Zusammenhang die komplizierte Debatte der Asyl- und Abschiebepolitik ausklammern möchte). Gerade auch Menschen, die integriert und legal (sogar deutsch nach alt kaiserlichem Herkunftgesetz) sind, werden tagtäglich im Job, in der Schule, im Strassenverkehr diskriminiert, weil sie anders aussehen (oder sich auch nur durch speziell Kleidung auszeichnen, moslemische Burka, jüdische Kippa). Das Affengeheul von den Zuschauertribünen, das bei Bundesligaspielen immerwieder zu hören ist, ist ein ein peinliche Symptom dieses ganzen unverdauten Rassismus.
Es gibt in Deutschland kein Antidiskriminierungsgesetz (oder eine Equal Opportunity clause wie in Angelsächsischen Ländern), das es dem einzelnen möglich macht gegen ungerechte Behandlung vorzugehen. Staatliche Hilfe ist nur dann zu erwarten, wenn es sich um wirklich schlimme Gewaltverbrechen handelt, wobei die staatlichen Exekutionsorgane selbst mit ihren Vorurteilen zu kämpfen haben (d.h. sie garnicht als Problem sehen wie der Komentar das Frankfurter Polizisten zur Personenkontrolle zeigt siehe Beitrag Holger App).
Ich kenne eine ganze Reihe deutsch-binationaler Familien (Angehörige der Bildungelite), die sich gegen ein Leben in Deutschland entschieden haben (und zumeist für ein Leben in US oder GB), weil sie Bedenken haben, das ihre (fremd-aussehenden) Kinder in Deutschland Diskriminierung erfahren würden.
Ich bin fest davon überzeugt,das der Rassismus den Standort Deutschland gefährdet und das er ein wesentlicher Grund ist, warum sich die hochqualifizierten Migranten, die sich Deutschland anscheinend so sehr wünscht aber nicht kriegt, lieber ein anderes Zuhause suchen.
Natürlich sind ist Deutschland nicht fremdenfeindlicher als andere Länder und das deutsche Volk besteht nicht ausschliesslich aus verkappten Rassisten aber Deutschland hat sich (ander als z.B. GB) bis jetzt nicht mit diesem Thema auseinandergesetzt. Die Auseinandersetzung ist bis jetzt schablonenhaft: Neonazigangs vs Multikulti. Das Probem aber geht alle an. Deutschland braucht eine Identität (vielleicht sogar einen Patriotismus) der sich nicht in der Ausgrenzung anderer bestätigt.
Einen Menschen vorsätzlich zu verletzen oder gar zu töten ist eine unerträgliche Ungeheuerlichkeit. Welches Ausmaß an sittlicher Verrohung haben Menschen erreicht, die einen wehrlosen Menschen schwer verletzen oder gar umbringen, nur weil ihnen seine Rasse nicht gefällt? Was sind die Ursachen für eine derartige Verrohung?
Bildungsziele wie Achtung vor seinen Mitmenschen müssen an ihnen vollkommen spurlos vorübergegangen sein. Das lässt sich im Nachhinein auch nicht mit Überwachungskameras und hoher Polizeidichte mehr kompensieren.
Es ist aber vollkommen verkehrt, die Durchsetzung des Gewaltmonopols des Staates durch Einsparungen bei der Polizei noch weiter aus der Hand zu geben und vom Bürger mehr Zivilcourage zu verlangen.
Vollkommen unangemessen ist auch der Versuch der Instrumentalisierung derartiger Gewaltverbrechen für die Diskussion über die Integrationsproblematik wie es hier in den Beiträgen von Tomatensaft, ugottahaveit und HolgerApp versucht wird. Man muss schon bei der Sache bleiben, um dem Ernst der Probleme gerecht zu werden. Da hat DerVomWaldeKommt ganz recht. Das Schicksal des bedauernswerten Opfers von Potsdam auf diese Weise zu missbrauchen, muss auch als das bezeichnet werden, was es ist: Schändlich!
Für das schwerverletzte Opfer kann man nur hoffen, dass seine Gesundheit im vollen Umfang wiederhergestellt wird und die Verbrecher ihre gerechte Strafe für ihre Tat erhalten werden.
Ich bin der Ansicht, dass solche Gewalttaten, egal von wem begangen, niemals relativiert werden dürfen. Insofern ist der Vorfall von Potsdam höchst verabscheuungswürdig und muss hart bestraft werden.
Nichts desto trotz lieber Tomatensaft sollten Sie bitte nicht so tun als sei die aktuelle Integrationsdebatte, so platt sie auch manchmal sein mag, lediglich ausgelöst worden durch einige Jugendliche die an einer Haltestelle herumlungern. Sie wurde zuletzt entfacht durch (wenigstens) einen Jugendlichen der seine Schwester umgebracht hat. Das dürfte doch ein Unterschied sein.
Also nochmal: Gewalttäter sind immer zu verurteilen ! Egal ob Ossis, Wessis, Türken, Araber oder Marsmenschen !
Angesichts der Integrationsdebatte traut sich das Monster wieder aus dem Loch?
Kann sein!
Was kann man tun?
Lichterketten, Protestdemonstrationen, einhellige Verurteilung durch die Medien, durch die Institutionen, die Politiker (ansonsten muessen sie auf Trab gebracht werden)und
Strafen!!
Die Rassisten sollten langsam kapieren, dass Deutschland nie wieder "arisch" werden wird,
und wir muessen kapieren, dass Rassisten im Denken nicht so schnell sind!
Wo sind denn nun die Grossmaeuler, die an anderer Stelle vor dem Untergang dieses Landes sprechen, verursacht durch die Tuerken und Araber im Lande?
Wir brauchen auch Integrationskurse fuer Ossis und weitere Hinterwaeldler in diesem Land! Wir sollten die Jugendlichen im Osten mal fragen, was sie denn von Aufklaerung und Rechtstaatlichkeit halten und verstehen. Und wenn die Antworten auf unsere Fragen eben nicht vereinbar sind mit der freiheitlichen Grundordnung unseres Landes, sollten wir ihnen eben die Staatsbuergerschaft entziehen, denn sie schaden dem Ansehen unseres Landes mehr als ein paar schwarzhaarige Jugendliche, die an einer Bushaltestelle herumlungern.
Der Kommentator Tomatensaft erweist sich mit seiner undifferenzierten Ossi-Schelte ähnlich feindbildorientiert wie Rassisten und Chauvinisten.
soso, die zivilcourage soll es wieder einmal richten, was als gesellschaftlicher diskurs seit den 90ern (spätestens) verpennt worden ist.
es ist aber leider nicht nur die schlachtenszenerei mit türken, russen und neonazis und wie man die bösewichter etikettieren mag.
erst gestern habe ich wieder einmal ein mitglied der duisburger high-society erlebt, ausstaffiert mit der obligaten bierflasche im linienbus sich über einen jugendlichen mit rosa gürtle und rosafarbenem armband draußen auf einer skateranlage echauffierend.
das ist der ganz normale doofe mob, der -bei homogenen struktuiren- unter sich ist und dementsrechend stimmung macht. und sich dann auch noch traut, diese lauthals kund zu tun.
woanders werden bunthaarige nächtens von schlägertrupps zusammengeschlagen....
wie darf ich mir da, gegen welchge kriminelle fraktion auch immer, zivilcoourage denn praktisch vorstellen?
hätte ich dem typen im linienbus gestern gesagt, er solle doch bitte seine dummen kommentare unterlassen, so hätte ich mir sehr wahrscheinlich wenigstens eine weitere androhung von prügeln, wenn nicht gleich die ausführung dessen zugezogen.
dumm nur, wenn man körperlich unterlegen ist.
wie also darf ich mir die zivilcourage vorstellen? darf ich dann demnächst bodyguards bestellen, die sich dann auf solche leute stürzen? 110 ist ja leider auch nicht immer da, wenn nötig...
angesichts des theaters um das diskriminierungsgesetz sehe ich das geplapper von zivilciourage und bürgerengagement mittlerweile als pure luftnuimmer, puren allgemeinplatz an, um nicht sagen zu müssen, daß es eben nicht weiter interessiert.
also selnbstbewaffnung und gated society als lösungsansatz?
ein fortführen der sozialräumlichen segregation und damit einhergehendem integrationsverlust der städte?
sorry, aber was anderes als diese form schleichender eskalation fällt mir zu zivilcourage nicht mehr ein, da mir das talent zu kamikaze-aktionen fehlt und lichterketzten nur bedingt wirksam sind.
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