Migration "Qualitativer Wandel"
Im Kampf gegen illegale Einwanderer will die EU Flugzeuge und Schiffe zur Luft- und Meeresüberwachung entlang der afrikanischen Küste einsetzen
Mit Flugzeugen und Schiffen wird die Europäische Union Spanien im Kampf gegen illegale Einwanderer aus Afrika beistehen. Acht bisher ungenannte EU-Staaten erklärten sich nach Angaben des europäischen Kommissars Franco Frattini schon jetzt bereit, Flugzeuge und Schiffe zur Luft- und Meeresüberwachung entlang der afrikanischen Küste einzusetzen.
Der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero äußerte am Mittwoch in Madrid die Erwartung, dass damit der Zustrom von Flüchtlingen auf den Kanarischen Inseln erheblich zurückgehen werde. Die Hilfszusage der EU bedeute einen »qualitativen Wandel« in der Haltung der Union. Am Mittwoch landeten allerdings 110 Afrikaner mit einem Boot auf der kanarischen Insel La Gomera. Seit Jahresbeginn erreichten damit mehr als 7000 illegale Einwanderer aus Afrika die Kanaren, davon 2000 allein in den vergangenen zwei Wochen.
Frattini hatte am Dienstag in Brüssel auch die Entsendung einer »schnellen Eingreiftruppe« von Experten der EU-Grenzschutzagentur (Frontex) auf die Kanarischen Inseln angekündigt. Brüssel kam damit einem Hilfegesuch der spanischen Vize-Ministerpräsidentin María Teresa Fernández de la Vega nach. Diese hatte bei der EU-Kommission von einer »Notlage« gesprochen: »Dies ist nicht nur ein Problem für Spanien, sondern auch ein Problem für Europa.«
Spanien will nach Angaben der Vizeregierungschefin zwei »temporäre Aufnahmezentren« für illegale Migranten in Mauretanien und Senegal einrichten. Diese sollten dazu dienen, jene Afrikaner, die wieder zurückgeschickt werden, wieder in ihrer Heimat zu integrieren. »Wir sprechen nicht von Internierungslagern. Wir sprechen über zeitweilige Aufnahme.« Spanien werde dafür sorgen, dass die Menschenrechte der Betroffenen nachprüfbar respektiert würden.
Frattini teilte nach einem Gespräch mit dem libyschen Revolutionsführer Muammar el Gaddafi mit, dieser sei bereit, künftig bei der Bekämpfung des Menschenhandels eng mit der EU zusammenzuarbeiten. Im Juni sei eine Reise von EU-Experten zur Südgrenze Libyens geplant: »Das ist die entscheidende Region, wenn man wirklich einen enormen Zustrom von Migranten verhindern will«, sagte Frattini. Im Gegenzug sei die EU zu Hilfe für die libysche Polizei bereit.
- Datum 24.05.2006 - 07:13 Uhr
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- Quelle ZEIT online
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@CarolusIV
Genau die Meinungen die Sie hier zum Besten geben, veranlassten mich dazu mich jetzt zu registrieren.
Ich kann es einfach nicht fassen, dass solche Meinungen hier vom Admin akzeptiert werden. Meine Vermutung ist, dass wegen Ihren Ansichten der Rechtsradikalismus in Deutschland so auf dem Vormarsch ist.
Ich unterstelle Ihnen nicht, dass Sie ein solches Gedankengut haben. Der Wortlaut Ihrer Aussage koennte jedoch von einem x-beliebigen NPD-Mitglied zu 100% uebernommen werden.
Die Angst vor der Ueberfremdung der "Heimat" und die Angst vor dem Verlust der eigenen Position (sprich: Verlustangst), die ich aus Ihrem Plaedoyer herauslese, ist in meinen kleinlich, verwirrt und aengstlich.
1. Glauben Sie wirklich, dass D oder Europa i.A. seine derzeitige Position weiter halten kann? Je mehr man abschottet, desto staerker werden Immigranten es versuchen, weil die Lage in ihrem Heimatland so verzweifelt ist. D.h. das Geld wird fuer puren Aktionismus zum Fenster hinausgeworfen, hat aber wenig Effekt. Anmerkung: Europaer (darunter auch viele Deutsche) sind auch nach Amerika, Australien und Afrika)ausgewandert. Dabei wurden die Ur-Einwohner beinahe ausgerottet, oder leben heute in erbaermlichsten Verhaeltnissen.
1, a) Ich bin sicher man koennte einen Trade-off machen: Alle europaeischen Auswanderer kehren in ihr Heimatland zurueck, ueberlassen den "Inlaendern" wieder ihre Heimat und mischen sich nicht ein. Das wuerde sicher zum Weltfrieden beitragen. (ausser vielleicht in Europa)
2. Nur durch eine weitsichtige Entwicklungsarbeit kann das Los vieler afrikanischer Laender gemildert werden. Dies wuerde sich allerdings auch mittelfristig auf Europa auswirken, weil dann weniger Menschen kommen wollen. Dies bedeutet u.a.:
-Keine ueberfluessigen Nahrungsmittel kostenlos verteilen. Sorgt nur dafuer, dass die Bauern dort pleite gehen und es naechstes Jahr noch schlimmer wird.
- Nur Projekte unterstuetzen, die den Menschen helfen sich selbst zu helfen.
- Protektionismus der europaeischen Bauern aufheben. Sorgt fuer ein paar tausend Ungluecklicher hier, aber ein paar hunderttausende Gluecklicher dort.
- Keine Waffen an Diktatoren verkaufen. (D ist ein ziemlicher grosser Ruestungsexporteur. Allerdings nicht so gross, wie Frankreich oder GB)
Sollte hier kein Wandel kommen, dann sehe ich eine duestere Zukunft:
- China hat seine Beziehungen mit Afrika sehr gestaerkt. Kuenftig werden afrikanische Laender wohl lieber mit China als mit Europa kooperieren. Die sind naemlich viel guenstiger und schneller.
- Die Fluechtlingsflut wird weiter zunehmen und keine Sicherheitsmassnahmen werden sie stoppen koennen.
- Bei weiterer "Silo"-mentalitaet wird der Kampf um Ressourcen fuer Europa verloren gehen. Denn Europa hat keine.
- Der Auslaenderhass kann sich gegen die Inlaender richten. Verbuenden sich die "Auslaender", dann wird es Krawalle geben, die mit denen in Frankreich nicht zu vergleichen sein werden.
- Europa hat nun schon mit schwindenden Einwohnerzahlen zu kaempfen und wird vergreisen.
=>Konsequenz: Europa verliert an Schlagkraft und Reichtum. Voellig selbstverschuldet. Vielleicht ist das nur fair.
den illegalen Einwanderern überhaupt aus den Booten auszusteigen ? Paar Kanister Wassr und "gute Fahrt" !
Man muß sie wirksam hindern in die Hoheitsgewässer einzudringen. Ein Schuß vor den Bug und wenn sie nicht abdrehen...
1. ..dass solche Meinungen hier vom Admin akzeptiert werden... das kommt vielleicht davon, daß in diesem Land immernoch die Demokratie und Meinungsfreiheit herrscht, trotz der Bemühungen der politisch korrekten Meinungsmachern. Meine Gedanken und Überlegungen gründe ich auf Fakten und Logik und NICHT auf Befürchtungen, daß sie von irgendjemanden übernommen werden könnten. Da dürfte ich nicht einmal denken, daß 1+1=2 ist.
2. Illegale Einwanderung ist illegal. Die aus meinen Steuern bezahlten Schiffe der EU-Küstenwachen haben die gesetzliche Pflicht illegale Einwanderung zu verhindern. Technisch ist es überhaupt kein Problem.
3. Ja ich glaube, daß wir wirklich keine afrikanische Dealer-Scheinasylanten in unseren Städten brauchen, daß Europa im Stande ist sich dieser Flut wirksam zu wehren.
Ja ich glaube, daß wir mehr als genug eigene unqualifizierte Arbeitslose haben, und daß wir sie nicht zusätzlich aus Afrika importieren brauchen. Ja ich glaube, daß die illegalen Immigranten aus Afrika unseren Sozialsystem nicht retten, eher umgekehrt. Ja ich glaube, wir schaffen unsere Aufgaben aus eigener Kraft.
4. ..Europa hat nun schon mit schwindenden Einwohnerzahlen zu kaempfen und wird vergreisen.. Das ist eine Lüge. Europa ist überbevölkert und zusätzlich überfremdet mit Menschen deren Grundwerte (Islam, Sharija) mit unseren Werten (Demokratie, Meinungsfreiheit, Rationalität, Christentum, Judentum, Gleichheit von Mann und Frau..usw.) nichts gemeinsam haben. Frankreich hat die halbe Bevölkerungsdichte wie Deutschland, und hat damit keine Probleme.
5. ..dass wegen Ihren Ansichten der Rechtsradikalismus in Deutschland so auf dem Vormarsch ist... Sie Schmeichler ! :-))) Wenn der Rechtsradikalismus in Deutschland auf dem Vormarsch ist, dann wegen den Fehlern, die in den letzten Jahrzehnten gemacht wurden.
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