Zwei Spiele bleiben Jürgen Klinsmann noch, um seine Startelf für den WM-Auftakt gegen Costa Rica zu finden. Doch mit jedem weiteren Test muss der Bundestrainer fürchten, dass ihm am 9. Juni nicht mehr viele von seinen Stammspielern zur Verfügung stehen. Vier Spiele, drei Verletzte - das ist die traurige Bilanz des deutschen Testspiel-Fluchs. Nach Philipp Lahm gegen Luckenwalde und Michael Ballack gegen die A-Jugend von Servette Genf ist ihm mit Robert Huth gegen Luxemburg ein weiterer Nationalkicker zum Opfer gefallen. Wie bei seinem Kapitän bedurfte es auch bei Huth nicht einmal die Einwirkung eins Gegners, um mit dem Knöchel umzuknicken. So darf die DFB-Delegation dem Genfer Krankenhaus "De la Tour Meyrin" nun langsam einen Antrag auf Gruppenermäßigung für Kernspins stellen...
Gebeugt steht er da: Klinsmanns Sorgen wachsen BILD

Der Journalisten-Tross hat die Hoffnung auf Rabbat bereits aufgegeben, denn ihr Rechnungssteller kassiert per Sofortkasse. Der Schweizer ist bekannt für seinen Geschäftssinn und Autobahnbeschränkungen (erlaubte Höchstgeschwindigkeit 120 km/h). Bei der Rückfahrt von Freiburg mussten die Medienvertreter zudem erfahren, dass man in der Schweiz seine beiden Markenzeichen durchaus auch zu verbinden weiß. Ein Kollege vom Pay-TV machte seinem Sender-Format alle Ehre, indem er 500 Franken an die Herren von der Autobahn-Polizei zahlte. Getoppt wurde er nur von das für seinen Exklusiv-Anspruch bekannte Sportmagazin. Kostenpunkt für die Topmeldung: 600 Franken!

An dieser Stelle ein kleiner Reise-Tipp unter Kollegen: Fast alle Mietwagen-Firmen bieten inzwischen Fahrzeuge mit Tempomat-Ausstattung an. Gepaart mit dem bereits genannten Basis-Wissen über die Schweizer Markenzeichen kommt man nicht nur günstiger, sondern mit konstanten 129 km/h sogar noch ein bisschen schneller als erlaubt ans Ziel.