Pränatalmedizin Verstrahltes Babyhirn?Seite 2/2
Es erscheint ohnehin kaum plausibel, dass über viele Jahre keine entsprechenden Hirnschäden aufgefallen wären. Doch am Ende können selbst die beiden Ärzte aus Harvard nur mit Wahrscheinlichkeiten hantieren. So gering das Risiko, dass der Ultraschall in Babys Hirn Spuren hinterlässt, nach wie vor sein mag – auszuschließen ist es nicht. Die wichtigste Schlussfolgerung aus den neuen Erkenntnissen kann trotzdem nicht sein, plötzlich auf eine wertvolle diagnostische Methode zu verzichten. Grant und Caviness weisen deshalb folgerichtig darauf hin, dass alle Untersuchungsmethoden, die mit Strahlung oder Wellen arbeiten, nach dem ALARA-Prinzip eingesetzt werden müssten: As Low As Reasonable Achievable .
So sieht es auch der Bonner Pränatalmediziner Ulrich Gembruch. "Wir sollten bei der Untersuchung von menschlichen Feten möglichst wenig Ultraschall einsetzen." Bisher hätte zwar keine einzige epidemiologische Studie zeigen können, dass die Sonografie tatsächlich schädliche Auswirkungen auf das Ungeborene habe. Trotzdem müsse man immer daran denken, dass hier energiereiche Wellen im Spiel seien."Dieses 'Wir gucken mal das Kind' stellt da eher eine Belastung dar, auf die man verzichten kann." Die drei Standarduntersuchungen dagegen sind Gembruchs Ansicht nach nicht nur unschädlich, sondern auch sehr wichtig, weil sie zum Beispiel Plazentaverlagerungen oder Mehrlingsgeburten erkennbar machen. "Der Ultraschall stellt einfach eine deutliche Verbesserung gegenüber früher dar. Da wusste man oft gar nichts, bis zur Geburt."
- Datum 01.03.2007 - 02:36 Uhr
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Diese ganze MTV/VIVA/Hiphop-Generation mit ihren umgedrehten Baseballmützen und ihren auf Kimmenhöhe sitzenden Hosen - komplett verstrahlt!
Ist es möglich die Publikationen anzugeben, die diesem Artikel zugrunde liegen?
Danke
Sehr geehrte Frau Zinkant,
wenn schon Akronyme aus dem Englischen, dann bitte
auch grammatikalisch richtig:
ALARA: As Low As *ReasonabLY* Achievable
Nichts für ungut und Anerkennung für den
ansonsten interessanten Artikel!
Das Thema wurde ja bereits in den Achtzigern in
der scientific community kontrovers diskutiert...
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Hanewinckel
Ich schlage unter Berücksichtigung des Sommerlochs folgenden neuen Titel für den Beitrag vor:
Todesstrahlen bedrohen Nasciturus!
Das ist nichts Neues. Es gibt seit Jahren Forschungsergebnisse aus aller Welt, die uns zeigen, dass wir weltweit fahrlässig und völlig unbedarft im Mutterleib unzählige Versuchslabore eingerichtet haben.
Es gibt durchaus schon Forschungen, die Wachstumsstörungen belegen. Das ist z.B. das Ergebnis einer Studie mit 2834 Schwangeren: In der Gruppe, in der häufig sonographiert wurde, traten vermehrt intrauterine Wachstumsstörungen auf. Die Zahl der wachstumsretardierten Feten war in der mehrmals sonographisch untersuchten Gruppe um ein Drittel erhöht. Und das, obwohl sich die beiden Studienkollektive bezüglich Risikofaktoren für intrauterine Wachstumsretardierung nicht unterschieden.
Seit den frühen neunziger Jahren haben amerikanische Forscher aufgezeigt, dass durch die Ultraschallgewebeheizung Blutungen in Mäusedärmen verursacht wird.. Wissenschaftler der Universität Dublin haben belegt, dass Scans Veränderungen in den Zellen hervorrufen, was jahrelang immer bestritten wurde.
Forscher haben bewiesen, dass Ultraschall chemische Reaktionen auslösen kann. Die Erbsubstanz DNA sowie Eiweiße können zersetzt werden
Diese Studien veranlassten immerhin das National Institute of Health (die amerikanische Gesundheitsbehörde) 1984 zu der Stellungnahme, dass Routine-Ultraschall z.Z. nicht empfohlen werden kann.
Es gibt auch Studien, die zeigen, dass Ultraschalluntersuchungen feine Gehirnschäden verursachen können. Gemäß einer Studie an 2000 Babys, die vom Nationalen Zentrum für fötale Medizin in Trondheim" durchgeführt wurde, konnte festgestellt werden, dass Baby die routinemäßig mit Ultraschall untersucht wurden, eine 30 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit hatten, linkshändig zu werden, als die ohne US. Und es gibt auch Belege aus Australien, dass die Zahl wachstumsgehemmter Babys sich um ein Drittel erhöht! Kanadier sprechen von "verspätetem Sprechen" Professor James Campbell, ein Ohren, Nasen- und Kehlkopfspezialist fasst zusammen: "Es sollte die Möglichkeit feiner mikroskopischer Änderungen bedacht werden, wenn neuronales Gewebe Ultraschallwellen ausgesetzt wird!"
Bei uns legen Im Durchschnitt sechsmal pro Schwangerschaft die Frauenärzte den Schallkopf auf den Bauch.
Wenn die Befürworter der Ultraschalltechnik darauf verweisen, dass seit Einführung der Methode vor 25 Jahren keine Schädigungen beim Menschen nachgewiesen wurden, dann muss das allerdings nichts heißen. Wie wir das zum Beispiel von den Röntgenstrahlen her wissen, hat diese durch ihr fast 100-jähriges Bestehen noch nichts von ihrer Gefährlichkeit verloren und durch sie sterben noch immer jährlich 40 000. Die gesamte Geschichte der Medizin beweist das Unglaubliche für eine ernst genommen werden wollende Form der Krankheitsbehandlung: Ärzte machen erst mal munter drauf los, mit dem, was die Menschen beeindruckt und allem, was neu auf den Markt der Eitelkeiten kommt: Jahrzehnte später stellt sich das dann als schrecklich schadenverursachend heraus. (Unglaublich, aber wahr: In meiner Kindheit stand noch in jedem besseren Schuhgeschäft ein Röntgengerät für Kinderfüße.)
Fest steht auch: Ultraschalluntersuchungen wurden weltweit eingeführt, ohne dass langfristige Studien durchgeführt wurden, die belegen, dass diese Beschallung ungefährlich ist. Und tatsächlich zeigen einige Studien, dass es mit Ultraschall sogar wahrscheinlicher ist, dass man sein Baby verliert. Eine Studie des "Königin Charlotte Krankenhauses in London fand nämlich heraus, dass Frauen, die eine Doppler-Ultraschall-Untersuchung hatten, eine größere Wahrscheinlichkeit hatten, ihre Babys zu verlieren, als jene die nur die "standard neonatale Behandlung" erhielten. Eine Untersuchung mit Doppier- oder Duplex-Geräten bedeutet generell ein noch größeres Risiko.
"Natürlich" hat man Ultraschall auch an Tieren getestet. Die Röntgenologin Doreen Liebeskind vom Albert Einstein College hat in einer vielzitierten Studien festgestellt, dass Ultraschall Veränderungen im Zellaussehen und in der Mobilität der Zellen, abnormalen Zellwuchs und abnormale Chromosomen hervorruft, von denen einige auf die nächste Generation weitergegeben wird. Robert Bases, der Leiter des Colleges sagte, dass es eine "verwirrende Ansammlung von Ultraschallbioeffekten in über 700 Veröffentlichungen seit 1950" gab und fügte hinzu, dass Dr. Liebekinds Ergebnisse von vier unabhängigen Laboratorien bestätigt wurden! Alles in allem ist Ultraschall eine sehr fragwürdige Diagnosemethode und schon gar kein Familienspaß.
Der link zu diesem Artikel auf der Homepage lautet: "Jetzt zeigt eine neue Studie: Die Wellen stören die Entwicklung von Gehirnzellen im Fötus." Der Untertitel des Artikels: "Ultraschall kann die Entwicklung von Gehirnzellen im Fötus stören." Und im Artikel selbst kommt raus, dass die Studie an Mäusen durchgeführt wurde und die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den Menschen nicht klar ist und ein Risiko als äußerst gering eingeschätzt wird. Da fehlt's an journalistischer Sorgfalt, außerdem sollte wirklich die entsprechende Publikation angeben. Wenn ich Panikmache will, würde ich die "Bild" lesen!
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Also, da muss man schon genau suchen, um die Essenz dieses Artikels freizulegen. Am Ende stehen doch Aussagen wie:
- Weiß man nicht
- wenn überhaupt...
- beim Menschen was völlig anderes
- da müsste man also schon 30 Minuten dauerbestrahlen (wo jeder weiß, dass man selten länger als ca. 8 Minuten beim Ultraschall sitzt...)
usw. usf.
Jetzt folgende Fragestellung: schwangere Frau und/oder werdender Vater beim gemütlichen surfen, den nächsten Ultraschalltermin im Kalender stoßen auf Schlagwörter wie geschädigter Fötus, Hirn verstrahlt etc...
Preisfrage: wessen Hirn ist hier das einzig verstrahlte? Dank an die Autorin...
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