Grass Das Geständnis-Event
Nicht die SS-Mitgliedschaft von Günter Grass ist der Skandal, auch nicht, dass er so lange geschwiegen hat, sondern sein Interview in der FAZ: eine Beichte, die keine ist
Die Heuchelei fängt schon bei der Überschrift an. »Warum ich mein Schweigen breche« betitelte die
Frankfurter Allgemeine Zeitung
ihr Sensationsinterview mit dem groß angekündigten Mitglied der Waffen-SS, Günter Grass – als hätte es nach den Grundregeln eines kritischen Journalismus' nicht heißen müssen: »Warum ich geschwiegen habe.« Als seien die Abgründe des deutschen Geschichtsdiskurses von weit geringerem Interesse als die Anlässe eines späten Enthüllungsromans. Als sei ausgerechnet von Grass selbst eine ehrliche Auskunft darüber zu erwarten, warum er gerade jetzt mit der Wahrheit herausrückt: Weil er plötzlich ein dringendes Offenbarungsbedürfnis verspürte? Oder weil ihm beim Gedanken an die Elogen zu seinem bevorstehenden 80. Geburtstag doch ein bisschen mulmig wurde, denn seit 1999 sind ja die gut 22.000 Akten der Waffen-SS im Moskauer Militärarchiv zugänglich?
Es ist bezeichnend für den windelweichen Verhüllungsstil der Interviewer, dass sie die Frage »Warum erst jetzt?« erst nach 120 Zeilen stellen und dass sie dem Interviewten seine wahrhaft dadaistische Antwort durchgehen lassen: »Mein Schweigen über all die Jahre zählt zu den Gründen, warum ich dieses Buch geschrieben habe.« Günter Grass bricht also jetzt sein Schweigen, weil er so lange geschwiegen hat. Und die
FAZ
macht daraus ein bombastisches Geständnisevent, mit vierspaltigem Inszenierungsfoto aus dem deutschen Wald, mit einem demütig zusammengesunkenen Grass im Profil. Im Bühnenvordergrund viel Schatten, im Hintergrund goldenes Licht. Das ist die von der
FAZ
verheißene Aufklärung, die auf zwei ganzen anzeigenfreien Seiten leider nicht stattgefunden hat.
Das Skandalöse am Grass-Skandal ist nämlich nicht die Nachricht, dass ein 17-Jähriger kurzzeitig bei der Waffen-SS war und dass ein prominenter Schriftsteller zu feige war, diese fatale Zugehörigkeit einzugestehen. Skandalös ist die übertriebene Mea-culpa-Geste, mit der Grass jede wirkliche Auseinandersetzung verweigert. Unter dem pathetischen Vorwand einer Generalbeichte hat er allein seine Verteidigung organisiert. Was genau faszinierte den jugendlichen Grass am Faschismus, dass er partout in den Krieg ziehen wollte? Wie verlief denn die Nachkriegsdebatte, dass man es über Jahrzehnte nicht wagen konnte, sich als Waffen-SSler zu outen? Darüber schweigt Grass auf wortreiche Weise. An einer einzigen Stelle fragt er sich, wie es zu erklären sei, »dass wir bis zum Schluss noch an Endsieg und Wunderwaffen glaubten?«. Ja, wie nur, zum Teufel? Man sollte meinen, der Paradeintellektuelle Grass habe in den vergangenen 60 Jahren ein paar Vermutungen darüber angestellt. Aber weit gefehlt! »Das ist doch aus heutiger Sicht überhaupt nicht zu verstehen.« Natürlich ist es zu verstehen! Es ist ja von Historikern wie Götz Aly oder Joachim Fest, von Schriftstellern wie Franz Fühmann oder bereits dem jungen Hermann Kant gründlich durchdacht worden. Nur Grass pflegt neuerdings eine demonstrative Unbedarftheit, die in merkwürdigem Kontrast zu seiner sonstigen politischen Bescheidwisserei steht.
Das ganze Interview folgt einer Rechtfertigungsdramaturgie, deren Peinlichkeit durch die schwammigen Fragen der Journalisten noch vergrößert wird. Grass verweilt kaum einen halben Satz bei seiner SS-Vergangenheit, ohne sie durch den Hinweis zu relativieren, dass er sich nur zur U-Boot-Flotte gemeldet habe, und dass die SS am Ende sowieso alles zwangsrekrutiert habe, »was sie kriegen konnte«. Grass kann auch das Wort Schuld nicht aussprechen, ohne sich sofort Schuldunfähigkeit zu attestieren. »Hättest du zu dem Zeitpunkt erkennen können, was da mit dir vor sich geht?«, fragt er rhetorisch. Und damit auch der letzte Leser kapiert, dass die insinuierte Antwort Nein lautet, erzählt er von einem einzelnen Mitschüler aus sozialdemokratischem Elternhaus, »der mehr wusste als wir anderen in der Klasse«.
Grass hingegen war halt so unwissend wie alle. Sich selbst als Schaf unter Schafen zu stilisieren, ist der eigentliche Zweck der Übung. Deshalb muss auch der antifaschistische Widerstand kleingeredet werden. »Wirklichen Widerstand« habe er, Grass, nur in einem Fall erlebt, bei einem Zeugen Jehovas. Das Fürchterliche an dem Interview ist nicht Grass‘ fortgesetzte Feigheit vor der eigenen Biografie, sondern dass er die Lebenslügen seiner Generation und auch der Generation seiner Eltern nachträglich beglaubigt. Wenn schon der junge Grass, das angehende Genie, der spätere Nobelpreisträger »verführt« wurde, wie hätten da erst alle anderen das Dritte Reich in seiner Grausamkeit durchschauen sollen? Sich gar verweigern?
Der Gipfel dieser Entschuldungstaktik ist die Anekdote über den Kriegsgefangenen Joseph, mit dem Grass sich anfreundete und von dem er uns glauben machen will, es sei Ratzinger gewesen. Die
FAZ
entblödet sich nicht, ein Uniformporträt des Luftwaffenhelfers und späteren Papstes zu drucken, dessen frohe Botschaft lautet: Auch du, Ratzinger! Nicht nur Grass, nicht nur alle Deutschen, sogar der Stellvertreter Gottes, also im Grunde Gott selbst war, wie man so sagt, verstrickt.
Statt Kollektivschuldthese nun also wieder die altbekannte Lüge von der Kollektivunschuld. Grass liefert Pointen, über die die Rechte sich diebisch freuen wird, das ganze Interview zielt bei genauerer Betrachtung auf revisionistisch-relativistische Volten. Die Spießigkeit der Adenauerzeit beispielsweise habe es bei den Nazis nicht gegeben. Die Auseinandersetzung der Deutschen mit ihrer Vergangenheit sei eine »Leistung«, die wir anderen europäischen Ländern, insbesondere den einstigen Kolonialmächten, voraushaben. Und übrigens
–
auch dies eine alte revisionistische Legende
–
sei die Weimarer Republik ja daran zugrunde gegangen, dass Nazis und Kommunisten gemeinsame Sache gemacht hätten. Grass‘ Rechtfertigungslogik erscheint deshalb so perfide, weil sie mit jenen berühmten Wahrheiten operiert, die »auch endlich mal gesagt werden müssen«, und zwar immer dann, wenn das Dritte Reich zu einem Ereignis unter vielen verkleinert werden soll.
Der Günter Grass des
FAZ
-Interviews, der dem prominenten Schriftsteller mitunter seltsam unähnlich scheint, schreckt nicht davor zurück, die deutschen Konzentrationslager mit dem amerikanischen Alltagsrassismus in einen kruden moralischen Zusammenhang zu bringen. In der Kriegsgefangenschaft, erzählt Grass, sei er erstmals mit »diesen Verbrechen«, gemeint sind die Morde in den Konzentrationslagern, konfrontiert gewesen und habe gleichzeitig sehen müssen, »wie in den amerikanischen Kasernen die Weißen die in getrennten Baracken untergebrachten Schwarzen als Nigger beschimpften«. Auf Grass scheint alles gleich schockierend gewirkt zu haben: die Konzentrationslager und die Kasernen. Der deutsche Faschismus und der amerikanische Rassismus. Wenn ein Großschriftsteller sich zu einem Großouting anschickt, aber doch den Mut gleich wieder verliert, dann verschmilzt alles Unrecht, alle Niedertracht dieser Welt zu einem undurchdringlichen Schuldzusammenhang, in dem der Einzelne keine Rolle mehr spielt.
Grass‘ vermeintliche Offensive ist in Wahrheit ein Versteckspiel, ein schlecht geführtes Rückzugsgefecht, gewürzt mit kleinen Abgeschmacktheiten. So spricht Grass ausgerechnet hier von Paul Celans »übersteigerten Ängsten«. Paul Celan, der Dichter der Todesfuge, des bedeutendsten Requiems auf die ermordeten Juden, der im Holocaust seine Familie verlor und 1967 Selbstmord beging, habe ihn, Grass, übrigens um sein Erzähltalent beneidet. Das ist alles, was dem alten Grass zum Themenkreis Juden in Deutschland einfällt.
Die Liste der Absurditäten ließe sich fortsetzen. Grass jedenfalls hat es geschafft, dass nun eine Diskussion über die Erpressungsmethoden der Waffen-SS geführt wird, über die unfreiwillig Rekrutierten, und so, wie die Debatte läuft, kommt es einem vor, als sei außer Himmler eigentlich niemand freiwillig dabei gewesen. Gelitten haben an Nazideutschland mal wieder in erster Linie die Deutschen, nicht nur an dem selbstangezettelten Krieg, nicht nur an ihrer SS-Mitgliedschaft, sondern, wie das Beispiel Grass zeigt, vor allem an ihrem selbstauferlegten Nachkriegsschweigen. Nur die ostdeutschen Schriftsteller, die hatten es leicht, denn sie wurden nach 1945 mit einer »neuen glaubhaften Ideologie versorgt«. Grass nennt Christa Wolf und Erich Loest, gerade Loest, der sich während seiner jahrelangen Haft in Bautzen besonders gut versorgt gefühlt haben muss. Am Ende spricht Grass von seiner eigenen »unvermeidbaren« Egozentrik, aber dieses »unvermeidbar« wirkt auf das gesamte Interview zurück. Was war denn überhaupt vermeidbar? Die Waffen-SS? Hitler? Der deutsche Faschismus scheint etwas Naturwüchsiges gewesen zu sein, worüber eine Diskussion im Grunde wenig lohnt. »Das kann man nicht bereuen«, sagt Grass mit Bezug auf seinen egozentrischen Charakter, und man hat den merkwürdigen Eindruck, dass er
noch viel mehr nicht bereut.
Frank Schirrmacher behauptet in einer gloriosen Leitartikelthese, »dass die große Nachkriegserzählung der Deutschen« mit Grass und seinem Eingeständnis, also mit der
FAZ
vom vergangenen Samstag, ende. Dieses angebliche Ende ist aber so wenig ein Ende, wie Grass‘ Eingeständnis ein Eingeständnis ist.
Grass' Geständnis: Ein mutiger Schritt oder das Ende einer moralischen Instanz? Was denken Sie? Schreiben Sie uns Ihre Meinung
- Datum 16.08.2006 - 09:50 Uhr
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Das Interview in der FAZ ist eigentlich gar kein Interview.
An sich müßte über dem Text unüberlesbar gedruckt "Werbung" stehen.
Hoffentlich liest Günter Grass das Interview noch einmal in nüchternem Zustand und ohne seine subjektive Wehleidigkeit.
Dann würde ihm dämmern, daß das Interview in Teilen auch in der Deutschen Nationalzeitung stehen könnte.
korfstroem
vs. aufrechte und unangepasste Groß-Intellektuelle à la Grass:
Zwei Passagen aus der ZEIT-Rezension Kleinbürger, überall zu Johannes Willms: Die deutsche Krankheit. Eine kurze Geschichte der Gegenwart, Hanser, München, 2001 v. Wilhelm von Sternburg. (Aus ZEIT Online 01/2002 - [ Wir können leider nicht alle Verweise auf andere Internetseiten prüfen. Bitte haben Sie Verständnis, dass Links gelöscht werden. gez. Die Redaktion ]):
Die Mächtigen und ihre ideologischen Mitläufer nannten sie seit Urzeiten "Nestbeschmutzer". Aber sie sind häufig im Gegensatz zu den heuchlerischen Verbalakrobaten des Nationalismus die wahren Patrioten gewesen. Ihre Kritik - nicht selten scharf und überpointiert - wurde und wird häufig geboren aus tiefer Liebe zum eigenen Land, zu seinen Menschen und seiner Kultur und aus der Sehnsucht nach Wahrheit und Moral. Wobei sie keineswegs von Irrtümern frei blieben. Georg Büchner, Heinrich Heine und Ludwig Börne, Heinrich Mann, Heinrich Böll und Günter Grass sind Intellektuelle, die an ihrem Vaterland gelitten haben. Mit ihren literarisch-essayistischen Einwürfen unternahmen sie den Versuch, ihren Landsleuten den Spiegel vorzuhalten, warnend von den Lügen und Untaten, Ängsten und Aggressionen zu erzählen. Was diese ihnen selbstgerecht und heftig übel nahmen.
Hübsch zu lesen, dass da auch einmal einer schreibt, dass der "kleine Mann" nicht nur Opfer und Verführter ist, sondern in erheblichem Maße auch Täter. Fremdenfeindlich und von heuchlerischer Moral, greift er zur Bild-Zeitung und findet die Welt so lange gut, solange es ihm gut geht. "Der Kleinbürger, der sich stets als geborener Verlierer sieht, ist aus schierem Instinkt feige. Nur die Gruppe, die geifernde Rotte verleiht ihm die Illusion der Stärke, Macht und Bedeutung."
Wenn ich durch meinen amerikanischen Buchladen gehe oder die Literaturbeilage meiner US-Zeitung lese, finde ich zwei Kategorien wichtiger Buecher: eine Unzahl von neuen Sachbuechern, die sich mit aktuellen oder historischen Problemen befassen, leidenschaftlich, parteilich, umstritten, und Romane (Fiction). Die Romane befassen sich kaum mit politischen oder gesellschaftlichen Problemen und erregen mit ihren Inhalten kaum Aufregung.
Dem deutschen Literaturbetrieb ist haeufig vorgeworfen worden, er habe sich zu wenig mit Vergangenheitsbewaeltigung befasst. Einige haben es versucht, mit wechselndem Erfolg (Hochut, Walser - um die Bandbreite zu nennen). Nun hat es Herr Grass geschafft, sich hier besonders hervorzutun. Seine unbestrittene Erzaehlfaehigkeit hat es ganz in den Dienst dieser Aufgabe gestellt und damit nicht nur viele Buecher verkauft, sondern es sogar auf den Sockel der "Moralischen Instanz" geschafft, sich zum Ratgeber und Einsager deutscher Kanzler, vieler sog. Intellektueller und deren Anbeter gemacht, und sogar einen Literatur-Nobelpreis fuer Deutschland geholt (Analogie ist gewollt!).
Der amerikanische Literaturbetrieb wird es nicht so leicht haben, einen Nobelpreistraeger (zumindest in diesem Fach)zu produzieren. Hier liebt man es, sich mit realen Problemen und machbaren Loesungen zu beschaeftigen. Welchen Beitrag koennen wir eigentlich ernsthaft von denen erwarten, die zwar Meister des geschliffenen Wortes sind, die Phantasiewelten entdecken, Maerchen und Geschichten erfinden, alle reinen Herzens sind und sich mit ihrer eigenen Lebens-/Leidensgeschichte auseinandersetzen wollen, aber von der realen Welt der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und der grossen Weltkonflikte keine Ahnung haben.
Was haben Grass und Koll. uns wirklich zu sagen?
Was soll es uns interessieren, ob er bei Kriegsende in der Waffen-SS war und wie er es bis jetzt ertragen hat.
Warum muessen die Deutschen alles immer ueberhoehen und in einen moralischen Kontext setzen? Nehmt die Welt wie sie ist, macht was draus, und habt Fun.
Fr./Frl. Finger schreibt ganz vernünftig, und entblößt wieder mal die Heuchelei von den Linkensaloneliten (ihre Kollegen in den USA sind genauso sanctimonious); G.G. ist ja ein Ehrenmitglied. Ich habe zuvor auch in der Tschechischen on-line Presse darüber gelesen; ein Forumbeitrag dort hat mich eben auf eine ungeheuere Behauptung von G.G. errinert die mich damals sehr wütend gemacht hatte: Er bejahte und war vom Herzen mit der Soviet Invasion von Prag und Umgebung vor beinahe 38 Jahren während dem blauen Prager Frühling einverstanden. Ich studierte damals Geologie und die Rote Swolotsch hat fünf meiner Freunde erschoßen.
Meiner Ansicht nach haben die Deutschen viel besser das Drittes-Reich-Stigma bewältigt als die Tschechen es mit dem impotenten dicken Strich nach November 1989 gegenüber den Genoßen (eigentlich Ganoven) getan haben. Ich möchte jedoch vor allem die Deutsche Babyboomergeneration daran errinern daß die KGB und Gestapo auch mal Kumpeln gewesen sind. Auch in Prag nach 1948 sind viele Nazisympatisanten nullkommaplötzlich sehr Rote Genoßen geworden, e.g., Z. Fierlinger; Paroubek ist kein Nazi aber ein waschechter und lebenslanger Kommunist.
Und man weiss es mindestens seit 1917 daß die Linken von allen Streifen entweder covert oder overt Anti-Semiten sind obwohl z. B. Trotsky ein Jude war. Jedoch das gegenwärtig lächerlichste am G.G. ist aber sein an den Haaren gezogenes Beharren daß wir, Westliche, schuldig sind am Blutbad den die Islamo-Faschisten nun anzurichten begonnen haben und noch anrichten werden; nicht nur NYC, LA, oder London sind im Sicht, sondern auch Berlin, Marseille, etc. Selbstgerechte Genoßen wie G.G. sind auch fast immer Feiglinge; ganz sicher wäre er nicht im geringsten kritisch vom Batjushka Stalin; in Moskau, oder Ost-Berlin, versteht sich. Wie man hierzulande so treffend zu sagen pflegt: He just talks the talk but doesnt walk the walk. Mein Gewissen is nicht ganz unbetrübt, aber G.G. und seinesgleichen, Gott sei Dank, nie seine Stimme waren und auch nie werden können.
Falls Kant, Schopenhauer, etc., hören/lesen können was für diatribes G.G. schreibt da müßen sie sich am Shnoitsl kratzen und seufzen, was ischt da passiert mitm Deutschen Verstand?
Ich bin dank den verflixten Sovietpanzern in die Schweiz abgehauen, wo mein Vater, ein Berliner, noch lebt; Opa war von Prag, Oma aus Wien, eigentlich eine alte k.&k. Familie ursprünglich aus Elsaß Lotringen. Meine Minivolkswanderung hat mich bis in den Wilden Westen im Schatten von den Rockies geweht; es geht ganz jemütlich hier mit Deutschen, Italienischen, Schweizerischen, Brasilianischen, Chilenischen, Tschechischen, etc., Nachbarn; eigentlich sind wir alle Amerikaner.
Robert Santholzer
Salt Lake City, UT, USA
ehemals Prag/Zuerich/NYC
Einst hüpfte der Autor seinem Publikum voran,
heute springt er der Volksmeinung hinterher.
korfstroem
PS. Wann wird G.G. mit Horst Mahler eine Autorengemeinschaft gründen?
Verstehe ich das jetzt richtig? einen Skandal gab es auf jeden Fall, wir muessen nur noch rausbekommen warum es einer war...
Die Waffen-SS trug keine schwarzen Uniformen, sondern Feldgrau mit SS-Runen am Kragenspiegel. (Und der Reichsadler hing auch irgendwo anders.)
Wenn schon Metaphern, dann bitte keine verfälschenden...
Kein moralischer Übermensch - ein Mensch.
Die Gunst der Vermarkung für seine Zwiebel-Häutungen nutzend - ein Mensch.
Im Guten wie im Üblen - das Menschenmögliche ist das Menschliche daran^.
Sind wir nicht alle ein bischen Grass?
Aaron Landman
Atelier für Textgestaltung
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