Buchmesse Neuer Feminismus!

Lesungen und Interviews über die "neue F-Klasse" mit Thea Dorn, das Gastgeberland Indien, neue literarische Formen im Netz und vieles mehr. Eine einstündige Sendung zur Buchmesse zum Anhören

Klaus Modick über seine Satire über die Mechanismen des Literaturbetriebes "Bestseller" und Thea Dorn über den Kampf um weibliche Selbstbestimmung. Es folgen Interviews über die Präsentation Indiens auf der Buchmesse und über die Lage von Literatur im Netz. Außerdem gibt es einen Liveauftritt der Berliner Lesebühne LSD.

Hören Sie hier die Sendung .





 
Leser-Kommentare
    • ATRSQ
    • 04.10.2006 um 22:38 Uhr

    ...habe ich gelernt, dass ALLE Männer dies oder das sind, jedenfalls nichts sehr Erfreuliches. Wenn ich solches aber jetzt aus männlicher Feder und gegen ALLE Frauen gerichtet lese, heißt das dann, dass vom Feminismus abgekupfert wurde, oder gab's so was schon vor Schwarzer & Co.? Ich hoffe mal für die Männer, dass Letzteres nicht stimmt.

    • SMunk
    • 04.10.2006 um 19:02 Uhr

    Frauen haben seit ca. 20 Jahren alle Möglichkeiten in der Gesellschaft etwas zu werden wie die Männer auch. Tatsächlich sind sie aber das schwache Geschlecht, da sie nicht wie Männer mit Ausdauer, Härte und Disziplin für ihren eigenen Erfolg arbeiten wollen um auf diese Art und Weise Selbstbestimmung und Selbstbestätigung zu schaffen.

    Tatsächlich sind sie lebenslang kleine Mädchen, die beziehungssüchtig und gleichzeitg beziehungsunfähig von einer Beziehung in die nächste fliegen, um den Vaterersatz zu finden, der ihr, der jedes Selbstwertgefühl aus sich selbst heraus fehlt, dieses von außen einhauchen zu lassen.

    Der Feminismus benutzt, weil man die eigene Unfähigkeit zu einer freien Lebensgestaltung nicht erkennen will, die Männer als penetrante Klagemauer, die für alles verantwortlich sein sollen, was im Frauenleben nicht funktioniert.

    Dadurch, dass deutsche Frauen auch das Gebären eingestellt haben, gibt es für einen Mann überhaupt keinen Grund mehr sich an eine solche Frau zu binden. Daneben haben Frauen die Strukturen der Familie zerstört und sind als irrlichternder Konsumwahn das Fanal der westlichen Dekadenz.

    Witzig ist auch, dass Männer die Verantwortung dafür tragen sollen, das Frauen zu einem erfüllten Sexualleben mit regelmäßigem Orgasmus nicht fähig sind. Für mich als MAnn ist ein Orgasmus innerhalb von fünf Minuten ohne Verwendung einer Frau mit der Hand Gottes herbeigeführt, zu haben. Fehlendes weibliches Lustempfinden ist kein Problem für Männer.

    Männer sollten Frauen einfach ignorieren oder sich darauf reduzieren sexuellen Spass für sich zu finden , ernsthafte Beziehungen und Familiengründungen sollte Mann dagegen meiden, wie der Teufel das Weihwasser.

    Frauen haben weder moralische noch ethische Maßstäbe in ihrem Denken und Handeln und agieren in der Regel ihre inkonsistente Gefühlswelt und instabile Psyche aus. Heute so morgen so. Eigenverantwortung, Pflicht und Disziplin sind für sie Fremdworte.

    Wir brauchen keinen neuen Feminismus in der Gesellschaft. Der alte hat das Geschlechterverhältnis vollkommen ausreichend sabotiert.
    Wir brauchen andere FRauen, die sich auch wieder einmal daran erinnern, dass im Zentrum matrirchalischer Kulturen, die Fähigkeit der Frauen stand fruchtbar zu sein und damit neues Leben hervorzubringen.

    Ohne Frauen in Gebärmaschinen verwandeln zu wollen, kann man sagen, dass einer Frau, die die schwierige Position der Mutter auf sich nimmt, wesentlich mehr Respekt verdient, als ihre libertinierenden Gegenstücke, die ein Leben lang nur einer Fata Morgana von sinnerfülltem Leben hinterherlaufen.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Neu auf ZEIT ONLINE
    1. Syrien Iranische Streitkräfte unterstützen Assad
    2. Informationsgesellschaft "Wir haben kein Gespür mehr dafür, ob etwas relevant ist"
    3. Bundespräsident Gaucks Wunschbesuch in Israel
    4. Schach-WM Die letzte Partie endet remis
    5. Fußball-Europameisterschaft Löw streicht vier Spieler aus dem EM-Kader
  • Neu im Ressort
    1. Anzeige
    2. Anzeige
    3. Anzeige
    Service