Kernwaffen Atomtest in Nordkorea
Die Zündung einer Sprengladung im Norden der koreanischen Halbinsel alarmiert die Welt. Was können die "Norks", wie groß ist die Gefahr? Eine Nachrichtenanalyse von Gero von Randow
Offiziellen Stellen in Nordkorea zufolge hat das Land erfolgreich einen Atomwaffentest durchgeführt. Nach südkoreanischen Angaben wurde am Montag um 10:36 Uhr (Ortszeit) im Nordosten Nordkoreas eine nukleare Sprengladung gezündet. In Südkorea soll eine seismische Erschütterung der Stärke 3,58 gemessen worden sein, der United States Geological Survey meldete, er habe 4,2 registriert. Vor wenigen Tagen hatte das Nordkorea einen solchen Test angekündigt.
Diese Erschütterung könnte von drei verschiedenen Ereignissen herrühren. Zum einen eine mit Hilfe konventionellen Sprengstoffs vorgetäuschte nukleare Detonation, wogegen allerdings technische und auch politische Gründe sprechen; der Aufwand wäre beträchtlich, und allzu lange verheimlichen ließe sich das vor dem weltweiten Detektoren-Netzwerk der Überwachungsorganisation CTBTO in Wien nicht. Zum anderen eine Explosion hoch angereicherten Urans; Nordkorea verfügt über Minen hochwertigen Urans, und wenn dem Land bisher auch nicht der Besitz von Anreicherungstechnologie nachgewiesen werden konnte, so pflegte es doch enge nukleartechnische Verbindungen zu Pakistan und China, die als Lieferanten von Anreicherungsanlagen infrage kommen. Die wahrscheinlichste Variante indes ist die dritte, dass nämlich das Spaltmaterial wiederaufbereitetes Plutonium war. Nordkorea verfügt über eine recht entwickelte Plutoniumtechnologie und hat sich nachweislich seit 1986 einen Plutoniumvorrat zugelegt, der, unterschiedlichen Schätzungen zufolge, für zwei bis 13 Atomwaffen ausreichen würde.
Plutoniumbomben sind freilich schwer herzustellen, anders als Uranwaffen sind sie hoch komplex. Weshalb nicht ausgemacht ist, dass Nordkorea bisher mehr als eine Sprengladung konstruieren konnte, und mehr noch: Ob es überhaupt sich um den Test einer Waffe handelte, die sich für einen Raketensprengkopf eignet, ist ebenso ungewiss, wie die Antwort auf die Frage, ob der Test erfolgreich war. Um das zu sein, genügt eine Detonation nicht; die Kunst des Bombenbauens besteht darin, nach einer Zündung das Material so zusammenzupressen, dass es nicht vorzeitig auseinander fliegt, sondern komplett für die Kettenreaktion verwendet wird. Denkbar durchaus, dass die Nordkoreaner eine Ladung gezündet haben, die zwar ordentliche technische und politische Wirkung erzeugt, von einer einsatzfähigen Waffe aber weit entfernt ist.
Eine Zäsur ist der Test gleichwohl. Mit ihm signalisiert Nordkorea, dass seine Führungsclique einen Kurs der Isolation und Konfrontation im eigenen Interesse für erfolgreicher hält als den der Diplomatie und der Verhandlungen. Dem neuen japanischen, nationalistischen Premierminister Shinzo Abe wird unmissverständlich mitgeteilt, dass sein harter Sanktionskurs gegen Pjöngjang dort niemanden einschüchtert, ebenso wenig wie die in Japan aufflammende Diskussion über eigene Kernwaffen - eine Diskussion, die auch deshalb ernst genommen werden muss, weil Japan alles hat, was man für den Bau von Uran- oder Plutoniumbomben benötigt. Premier Abe hatte gerade eine heikle Reise nach China absolviert und eine nach Südkorea angetreten, um die belasteten Beziehungen zu beiden asiatischen Mächten zu verbessern; das wäre auf Kosten nordkoreanischer Macht gegangen, und um dazwischenzuschießen, eignete sich im Kalkül des Regimes im Norden ebenfalls die Zündung der Sprengladung.
- Datum 10.10.2006 - 04:13 Uhr
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Danke für den Tip, mit dem Blitzgescheit. Leider kenne ich die Geschichte von den Norks und dem Schizodikator bisher noch nicht, oder bin mit dessen nicht bewusst. (Werde aber danach suchen).
Aber mit schizophren hat Du sicher ins schwarze getroffen. Ich bin leider wirklich etwas verbildet. Bei mir hat der Intellekt etwas zu sehr die Oberhand über die Gefühle bekommen. Das habe ich schon gespürt, aber ich habe noch etwas Angst zu meinen wirklichen Gefühlen zu stehen. Genaugenommen sind auch viele der Botschaften die hier durch die Foren fliegen wie kleine Atombomben (zumindest auf der Gefühlsebene) und ich bin dabei, auch in mir den kleinen Diktator zu entdecken, der aber nicht meinem wahren Wesen entspricht (gefühlt).
Für diese Hilfe bei der Selbsterkenntnis danke ich recht herzlich, werter Crusader (hier in der Übersetzung Kämpfer).
Der Diktator möchte den anderen diktieren, das sie das tun, was er selbst noch nicht tun möchte. (So wie Jong Il u.a.) ... peinlich, ich auch ein bisschen, wenn ich mein Gewissen zulasse. Erstaunlich wie Ihr das gemerkt habt (sehe ich an den Bewertungen).
Ich habe mir vorgenommen, hinzuhören, hineinzuhören und genauer zu beobachten. Was da so vordergründig in der äußeren Medienwelt abläuft ist nur ein Spiegel für das innere in jedem einzelnen von uns (halt wieder Kopf). Danke das Du geholfen hast es mir wieder bewusst zu machen. Ohne Gefühl bin ich halt blind für die Wirklichkeit.
Das gibt Hoffnung, Mut, wieder mehr meinem Herzen zu folgen. (Was machst Du wenn Du erkennst, das das wofür Du Jahrzehnte gearbeitet hast, eigentlich alles für die Katz ist?) --- Einen Neuanfang!!
Tschüß Udo
PS: Norks ... aha, schön danke für den Tipp. Auf jeden Fall wichtiger als A-Bombs.
norks [Aus.] [sl.] = Titten {pl} [vulg.] oh diese Aussies (der Übersetzer)
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US - Flottenverband gegen IRAN seit 1. Oktober unterwegs, soll ab 21. Oktober im Persischen Golf einsatzbereit sein.
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Die virtu (Willenskraft) des US-Präsidenten ist damit klar ausgedrückt. Jetzt kommt es auf fortuna (hier Schicksal) an was daraus wird. Hier haben seine Gegenspieler immer eine Chance.
Achten Sie darauf, wenn dies Ende Oktober plötzlich in den Medien plötzlich auftaucht (aus der Versenkung). Ein passender Kriegsgrund wird sicher rechtzeitig (hier zum US- Kongress-Wahlkampf) präsentiert, so wie in jedem Plot der letzen Kriege.
Das Volk will keinen Krieg.
Niemand hat das besser gewusst als Hermann Göring, der während des Nürnberger Kriegsverbrecherprozesses sagte: «Natürlich will das Volk keinen Krieg [ ] Aber schliesslich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen [ ] das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. [ ] Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr [ ]».
Dafür kann er dann später sagen: Ihr (das Volk) habt es ja so gewollt.
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Auszüge aus: The Nation vom 21.09.2006
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Diese Information folgt einem Artikel in der Ausgabe des Time Magazine vom 15. September 2006, das sowohl in seiner Online- wie in seiner gedruckten Ausgabe berichtet, ein Verband von Schiffen, die Häfen verminen können, habe Befehl erhalten, bis zum 1. Oktober bereit zu sein, in Richtung Persischer Golf auszulaufen.
[...]
Laut Leutnant Mike Kafka, einem Sprecher am Hauptquartier der Zweiten Flotte, die ihre Basis in Norfolk, Virgina, hat, hat die «Eisenhower» die vor Cruise-Missiles starrt kürzlich Befehl erhalten, die Vereinigten Staaten in etwas mehr als einer Woche zu verlassen. Andere offizielle Quellen im Büro für öffentliche Angelegenheiten des Marine-Departements im Pentagon bestätigen, dass diese mächtige Armada bis 21. Oktober vor der Küste des Iran eintreffen soll.
[...]
Die ersten Äusserungen hinsichtlich der frühen Entsendung des «Ike-Strike»-Verbands [Ike-Eisenhower-Angriffsverband] in die Region des Persischen Golfes kamen von einer Reihe verärgerter Offiziere der beteiligten Schiffe, die Kontakt zu Kriegsgegnern wie dem pensionierten Luftwaffenoberst Sam Gardiner aufnahmen und sich darüber beschwerten, sie würden entsandt, um den Iran anzugreifen, ohne irgendeinen Auftrag des Kongresses.
[...]
Gründe, warum die USA und Israel den Iran angreifen
uraltes Ziel der USA, verstärkt seit Geiselaffäre 1979
2000 bei erster Regierungserklärung Bushs erneuert
ab 2001 ständig erneuert: Achse des Bösen, Terror usw.
2005 durch Israel weltweit angekündigt
Iran richtet sich nach Osten aus: Shanghai-Club
Iran plant Ölbörse auf Euro-Basis (mit Venezuela)
Atomprogramm
Iran ist nur so lange Kriegsgewinner des US-Fehlschlags im Irak,
solange die Souveränität und Unversehrtheit bewahrt bleibt
So wird der Angriff aussehen
strategisches Bombardement zerstört die gesamte Infrastruktur
wenn das «Mullah-Regime» nicht schnell abdankt, wird so lange und
nachhaltig bombardiert, bis es nichts mehr zu regieren gibt
Massenverwendung DU-Munition (Lieferung an Israel 100 Stück!)
Wie wird es losgehen?
Eskalation über Probleme in Nahost: Syrien, Libanon, Hizbollah
Inszenierung durch Event: Iran wird einer Aktion beschuldigt
Rechtfertigung wegen angeblicher iranischer Waffenentwicklung
[...]
Quelle: Online-Ausgabe der Wochenzeitung The Nation,
ins Netz gestellt am 21. September 2006;
[ Wir können leider nicht alle Verweise auf andere Internetseiten prüfen. Bitte haben Sie Verständnis, dass Links gelöscht werden. gez. Die Redaktion ](Übersetzung Zeit-Fragen.ch )
Was hat die A Bombe
gebracht, nie mehr gebraucht worden seit 1945, nur dass Bevölkerungen in Polynesien und in Algerien zu Testzwecken benutzt worden sind. Jetzt macht Nordkorea dasselbe...in kleinerem Massstab.
Ich verteidige bestimmt diese Kultur nicht, doch sollten wir uns fragen ob wir überhaupt berechtigt sind andere vorzuführen und zu belehren.
A Bomben nützen nur zur Selbstverteidigung, zu sonst gar nichts, und wer in Drittweltländer traut schon dem Westen? Ich würde sagen: Keiner! Und dass keiner sich diesbezüglich Fragen stellt finde ich sehr schlimm.
Was Internierungslager angeht, solche werden auch von der WWSAP für US Jugendliche aufrecht gehalten.
Wenn alles nach Regeln läuft dürfen wir den Mund auftun, nur wenn ein Krieg 2003 einfach vom Stapel gelassen wird sollten wir doch eher den Mund halten.
Seit Bush und seine Clique an der Macht sind, hat sich die Sicherheit der Welt nur verschlechtert, und in der Dritten Welt sind alle zu Indianer geworden, zumal allewelche die Bodenschätze ihr eigen nennen.
A Bomben Tests seit 1945
USA 1032
USSR 715
Frankreich 210
China 45
England 45
Indien 6
Pakistan 6
Nordkorea 1
Abwurf A Bombe auf Zivilbevölkerung: USA 2
berichten gar nicht über den Atomtest. Merkwürdig, ich dachte, dass wäre ein Propagandaerfolg...
Weder bei Choson Sinbo noch bei der Korean Central News Agency ist davon zu lesen. Sehr komisch.
Um eine Bombe herzustellen, waeren mehrere Jahre noetig. Um sie einsatzfaehig zu machen, noch ein paar. Sie dann abzuschiessen, wobei auch noch geklaert werden muesste, wohin, wuerde Nordkorea nichts nuetzen. Das Land waere in 1 Stunde durch einen Gegenangriff der Grossmaechte vernichtet. Das einzige, was Kim mit seiner Bombe tun koennte ( wie bereits ironisch an anderer Stelle kommentiert wurde )waere, sie auf dem Ruecksitz einer Taxe selbst nach Seoul zu fahren.
Durch die jetztige Zuendung der Sprengladung will sich Nordkorea in Position bringen, um
a) die USA an den Verhandlungstisch zwecks Lieferung von Oel und Lebensmitteln zu zwingen und
b) China und den Westmaechten zu zeigen, dass es keinen Sinn macht, am System zu ruetteln oder es gar zu zerstoeren. China waere nicht an Millionen von koreanischen Fluechtlingen interssiert.
Machen wir uns doch nichts vor! Schon Oppenheimer wusste beim ersten Atombombentest was kommen wird. Zuerst hatte sie Amerika und dann die ganze Welt, es ist wie bei einer Kettenreaktion. Die Ehre gebührt dem Erfinder! Die Entwicklung war zwingend, jetzt heisst es damit Leben oder Sterben, und wenn ich mir so die Kommentare hier anschaue tendiere ich zum Letztern.
Grusz
Michael
Zitat:
"Herr/Frau Gittin, wuerden Sie ein Regime unterstuetzen, das Ihnen verhungern laesst und zum Sklaven-Arbeit zwingt, sich aber gleichzeitig schon sau-teure und voellig ueberfluessige Atom-Waffen leistet?
Und wenn Sie Diktator solch eines Landes waeren, wuerden Sie es fuer opportun halten, die hungernden Bevoelkerung ueber diese Sprengungen zu informieren?
Also, halten Sie im Ernst die
Nord-Koreanische "Quellen" fuer glaubwuerdig?"
Antwort:
Es gibt in Nordkorea meines Wissens keine anderen Quellen, als die staatlichen. Wenn ich nun also die Websites dieser staatlichen Quellen aufsuche und dort nichts über diesen Propagandaerfolg finde, halte ich das durchaus für merkwürdig. Vor allem, wenn genau diese Agentur als Quelle in anderen Medien genannt wird.
In diesem Fall würde ich die staatlichen Quellen sehr wohl für absolut glaubwürdig halten. Wieso sollte man seinen Erfolg nicht verkünden?
Weiterhin wird die Bevölkerung zum einen keinen Internetzugang haben um diese Meldungen an die Welt nachzuvollziehen, zum anderen aber garantiert über den neuesten Erfolg ihres "lieben Führers" öffentlich informiert werden.
Was meinen Sie eigentlich welche Wahl die Bevölkerung hätte, als einen Atomtest zu feiern? Sie reden so, als ob sich der liebe Führer ob der Verwendung der Mittel vor dem Volk rechtfertigen müsste und dass Ganze vom Volk legitimiert werden müsste...
Ich finde also jeden Ihrer Einwände unlogisch und nicht nachvollziehbar. Besuchen Sie doch einfach mal die Seiten der genannten Agenturen.
Gerade dass beunruhigt noch am meisten.
Dass Regime in Nord-Korea ist auf jeden Fall so offensichtlich pervers, dass es von keinem in der Welt geliebt werd.
Auch ist der Kim bei seinen "eigenen" Menschen sehr ungeliebt (= Untertreibung), weil sie, mit 17 Miljoner, in das groesste Konzentrationslager der gegenwaertigen Welt gefangen gehalten und gefoltert werden.
Die Mehrheit der Bevoelkerung wartet nur darauf, endlich mal befreit zu werden aus dem grausamen, jahrzehntelange Gefangenschaft.
Dazu kommt, das die Koreaner meistens friedliche Buddhistische und Taoistiche Tradition pflegen, und schon deswegen das Nord-Koreanische Problem in einigen Jahre - wenn das Alte Ungeheuer Kim endlich mal stirbt - fuer immer geloest sein wird.
Rechnet man noch dazu, dass Nord-Korea weder ueber Oel noch ueber andere viel gefragte Rohstoffen verfuegt, und deswegen kein einzigens wirtschaftliches Drueckmittel einsetzen koennte, sieht man, dass sich in den Sprengungen nur Ohnmacht, und also nicht Macht offenbart.
Wenn dann jemand wie z.B. Gittin im vorigen Kommentar, sich noch auf naiv-komische Weise darueber wundert, ob die Sprengungen tatsaechlich stattgefunden haben sollten, und als einziger Grund fuer diesen Zweifel die Tatsache verwendet, dass die offizielen Nord-Koreanische "Quellen" die Sprengungen nicht genannt haetten, liegt hier die Antwort auf diese merkwuerdige Frage.
Herr/Frau Gittin, wuerden Sie ein Regime unterstuetzen, das Ihnen verhungern laesst und zum Sklaven-Arbeit zwingt, sich aber gleichzeitig schon sau-teure und voellig ueberfluessige Atom-Waffen leistet?
Und wenn Sie Diktator solch eines Landes waeren, wuerden Sie es fuer opportun halten, die hungernden Bevoelkerung ueber diese Sprengungen zu informieren?
Also, halten Sie im Ernst die
Nord-Koreanische "Quellen" fuer glaubwuerdig?
Wass aber gerade in diesem Bereich Angst macht, ist die Gefahr, dass gerade ein ganz ohnmaechtiges regime, dass aber ueber Atom-Waffen verfuegt, diese im Ernst einsetzen koennte, wie eine "in die Ecke getriebene" Ratte.
Auch die Tatsache, dass diese Drohung die Weltwirtschaft in eine neue Krise herunter-rutschen lassen koennte, wenn die Boersen in Seoul und Tokyo und sogar in Moskau, Beijing, Hong Kong, Singapur und Taipei unter die Schatten dieses Gefahrs zu leiden bekommen, ist keine erfreuliche Nachricht.
Eine geschlossene Zusammenarbeit zwischen den USA, China, Japan, Russland und Sued-Korea ist hier deswegen mehr als notwendig, und auf Grund der Perversitaet des gemeinsamen Gegners, und die Mangel an wirtschaftlichen Interessen in diesem Lande, auch realisierbar.
Und es ist auch erfreuend, dass alle sich darueber einig sind, dass die gemeinsame Politik auf einen Regime-Wechsel zielt, und nicht auf einen militaerischen Konfrontation.
Hiermit kommen wir zum naechsten Unruhes-Moment.
Ein Regime-Wechsel in Nord-Korea gehoert naemlich zum durchaus realistischen Scenario.
Die Frage ist, ob sich dies auch von einige andere Regimen, in einem ganz anderen Teil der Welt, behaupten liesse.
Die Regime des Achmadineschads z.B., ist zwar (noch?) nicht so offenbar pervers wie das des Kims, aber jedoch gefaehrlich genug, um als Drohung Ernst genommen zu werden.
Und die Frage ist, ob sich hier schon bald einen Regime-Wechsel durchsetzen liesse.
Auch Pakistan sollte man da nicht unterschaetzen, wenn der heutigen President von einem weniger unterhandlungs-willige Nachfolger abgeloest wird.
Dieses koennte nicht nur die Boersen von Delhi, Tel Aviv, Moskau, New York, Frankfurt, London, Paris usw. herunterrutschen lassen, sondern noch viel schlimmeres herbei-fuehren, ueber dessen ich mich lieber nicht zuviel Gedanken mache.
Gerade auch in diesenm Hinsicht ist es wichtig, dass die USA, Russland, China, Europa, Japan und Korea Klarheit und einheit zeigen gegen Nord-Korea's Regime.
Dieses koennte sich Mal als Uebung ofenbatren fuer die viel grosseren Ausmahnung, die bald folgen wird.
Nur wenn die zusammen-Arbeit der Partner hier gelingen wird, gibt es eine Hoffnung fuer die Zukunft.
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