Riester-Förderung Viel Geld dazuSeite 2/2

Riester-Fondssparpläne

Für junge Sparer, die noch viel Zeit bis zur Rente haben, sind Riester-Fondssparpläne gut geeignet. Grund: Sie können besonders lange von den Chancen der Börsen profitieren. Zudem haben die Fonds mehr Zeit, mögliche Verluste auszugleichen. Denn Fondssparpläne bergen zwar höhere Gewinnchancen als die anderen Riester-Sparformen - dafür ist bei ihnen aber auch das Verlustrisiko am größten. Doch Anleger können durch die richtige Produktwahl Risiko und Renditechancen beeinflussen. Etwa durch die Wahl eines Fondssparplans mit „Lebenszyklusmodell“: Je näher die Rente rückt, desto mehr Geld fließt in sichere, festverzinsliche Papiere. Tipp: FINANZtest hat die Riester-Fondssparpläne bewertet und für alle ein kurzes Profil erstellt.

Riester-Banksparpläne

Für ältere Sparer sind dagegen Riester-Banksparpläne besser geeignet. Diese sind flexibel und äußerst sicher. Im Gegensatz zu Fondssparplänen gibt es hier so gut wie keine Nebenkosten. Allerdings: Die Ertragschancen der einzelnen Angebote unterscheiden sich enorm. Daher müssen Sparer bei der Auswahl besonders gründlich sein. Nur so können sie ihren Riester-Vertrag optimieren. Derzeit gibt es noch recht wenig Angebote für Riester-Banksparpläne. Weder die Deutsche oder Dresdner Bank noch Commerz- oder Hypovereinsbank führen entsprechende Produkte. Riester-Sparer müssen sich also an Sparkassen und Genossenschaftsbanken wenden. Doch auch diese haben kein flächendeckendes Angebot. So gibt es etwa in Berlin und Brandenburg keine einzige Bank, bei der Riester-Sparer einen Vertrag abschließen können. Tipp: FINANZtest hat Riester-Banksparpläne bewertet und sagt, wo Riester-Sparer sie bekommen.

Riester-Rentenversicherungen

Wer sich für Riester-Rentenversicherungen interessiert, muss sich noch ein wenig gedulden. FINANZtest wird diese Riester-Anlage im Dezemberheft vorstellen und Angebote vergleichen.

Was Sie vor Abschluss der Riester-Förderung beachten sollten »

Die kompletten Testergebnisse finden Sie kostenpflichtig hier »

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Leser-Kommentare
    • quax74
    • 01.11.2006 um 8:53 Uhr

    Ist dies ein Werbeartikel? "Der Staat hilft kräftig beim Sparen". Kräftig? Lächerliche €114 Förderung. Lächerliche €1575 Freibetrag.

    Nur so zum Vergleich: in den USA gibt es beim 401K (so etwa unser Riester) einen Freibetrag von $14000. Da lohnt sich sparen. Dazu haben sie noch eine normale staatliche Rente, welche bei voller Beitragszahlung mit 65 etwa $1800 auszahlt, der monatliche Rentenbeitrag ist allerdings nur halb so hoch, wie bei uns.

    Deutschland, willkommen im real-existierenden Sozialismus!

  1. 2. \N

    *lächelt*
    Natürlich macht die Zeit für Riester-Rente Werbung. Der Staat brauch doch soviel Geld wie möglich. Jeder BWLer lernt, dass mit Riester nur der Staat gewinnt.

    • K
    • 10.09.2008 um 20:35 Uhr

    Den ganzen Riester-Wahnsinn mit seinem furchtbaren bürokratischen Aufwand und der Bervormundung durch den Staat könnte man sich schenken, wenn der Staat einem die Möglichkeit ließe, selbstverantwortlich vorzusorgen. Mindestens sollte bei der Besteuerung von Zinserträgen erst einmal der Verlust durch die Inflation abgezogen werden. Dann bliebe von den vermeintlichen Erträgen nicht mehr viel übrig.

    Habe selbst einen Riester-Vertrag abgeschlossen, ist aber meiner Ansicht nach nur das geringste Übel. Irgendwie muss man ja versuchen, einen möglichst großen Teil seiner Steuern zurückzubekommen.

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