Rechtsextremismus Rechts ist normal
Ausländerfeindlichkeit und Ablehnung der Demokratie sind in Deutschland verbreitet, behaupten Meinungsforscher
Erst kommen dumme Gedanken, dann die NPD? Immer mehr Deutsche vertreten rechtsextreme Positionen.
Rechtsextremismus gibt es in Deutschland einer neuen Studie zufolge in allen Schichten, Regionen und Altersgruppen. Rechtsextremistische Ansichten seien demnach keine Randerscheinung, sondern ein Problem in der Mitte der Gesellschaft, heißt es in einer am Mittwoch in Berlin vorgestellten Studie der Universität Leipzig, die die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegeben hatte. Dem Papier zufolge stimmen 26,7 Prozent der Deutschen ausländerfeindlichen Aussagen zu. 8,6 Prozent der Befragten haben ein geschlossenes rechtsextremes Weltbild. 15,2 Prozent meinen, es sollte einen Führer geben, »der Deutschland zum Wohle aller mit starker Hand regiert«.
Vor allem Ausländerfeindlichkeit sei in der Gesellschaft weit verbreitet. 43,8 Prozent der Ostdeutschen und 35,2 Prozent der Westdeutschen glauben, dass Ausländer nur nach Deutschland kommen, »um unseren Sozialstaat auszunutzen«. Bundesweit meinen 39,1 Prozent, dass die Bundesrepublik »durch die vielen Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet« ist. Auch Antisemitismus ist weit verbreitet: 17,8 Prozent der Befragten gaben an, dass »der Einfluss der Juden zu groß« sei. 13,8 Prozent meinen, die Juden arbeiteten mit üblen Tricks, um das zu erreichen, was sie wollen. Für die Studie befragten die Wissenschaftler 4900 Personen ab 14 Jahren.
Die Autoren der Untersuchung, Elmar Brähler und Oliver Decker, warnten davor, Rechtsextremismus als Jugendproblem zu behandeln. »Jugendliche stellen nicht die größte Gruppe der Rechtsextremen«, heißt es in der Studie. Rentner und Vorruheständler gehörten ebenso zu den Befürwortern wie viele Arbeitslose. Es seien vor allem das Gefühl politischer Einflusslosigkeit und die Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben, die die radikalen Einstellungen vieler Befragter begünstigten. Damit sei auch die These widerlegt, dass in erster Linie junge Ostdeutsche rechtsextreme Meinungen vertreten.
Der Begriff »rechtsextrem« sei aus wissenschaftlicher Sicht zudem irreführend. »Er suggeriert, dass es sich um ein klar abzugrenzendes Randphänomen handelt. Das ist aber keinesfalls so«, sagte Decker. Selbst Menschen, die sich als »links« bezeichneten, lehnten nicht alle rechtsradikalen Aussagen ab.
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- Datum 08.11.2006 - 06:47 Uhr
- Quelle ZEIT online
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Politisch und gesellschaftlich gesehen, sind wir ein kuenstliches Land, ein Vorposten Amerikas, ein Absatzmarkt fuer die Angelsachsen und eine Technologie-Schleuder fuer die Asiaten, die uns sonst in vielen anderen Bereichen ueberlegen sind. Wir produzieren helle Koepfe nicht zur Bereicherung unseres eigenen Landes, sondern zur Auswanderung freigegeben an die USA, GB etc. Dieses Gefuehl der Drittklassigkeit und der Ohnmacht, praktisch nur noch Lakaien der Supermaechte zu sein, von den meisten Chinesen und Indern sogar gemieden, nie wieder Stolz und Wuerde fuer unser Land empfinden zu koennen, treibt die Jugend in den Rechtsextremismus. Wohin auch sonst.
Anstatt das 'entweder' hinzunehmen, sollten wir ueber das 'oder' nachdenken. Entweder wir werden das verrueckteste Beispiel kulturellen Versagens der modernen Geschichte (ein Staat ohne Hand und Fuss aber immerhin ein Absatzmarkt) ODER wir verschmelzen unsere Gene mit den europaeischen Nachbarn, und gruenden ein neues, besseres Volk. Nicht anderes geschah vor 1000 Jahren in China, und vor 300 Jahren in den USA.
Was die Rechtsextremisten hassen, Auslaender naemlich, ist in Wirklichkeit der neue Erloeser. Durch Europa leben wir weiter, und Europa verzeiht uns auch unseren Kindermangel, denn die starken Voelker wie die Briten (ziehen Talente und Begabte aus aller Welt nach Europa!) oder Tuerken (bis 2050 etwa 100 Millionen + 10 Millionen in Westeuropa) gleichen das mehr als nur aus.
Taeten die Deutschen ihr Schicksal akzeptieren und die Veraenderung und den Fortschritt umarmen, wir koennten dieses Land, immerhin das Herz und Zentrum Europas, zu dem groessten multikulturellen Hub der Erde machen. Noch ist es nicht zu spaet, Frankreich traut sich nicht, GB allein kann Europa nicht biegen.
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