Werbefernsehen Melitta und der Filter

Das Werbefernsehen wird 50 Jahre alt. Wir zeigen eine Auswahl der ersten Spots: Badende Enten, singende Herzensbrecher und Schauspieler beim Kaffeeklatsch

Die badende Ente

Ein Tierversuch verschaffte dem Hause Henkel 1951 einen Riesenerfolg. Die Botschaft des Werbespots: Wenn es gelingt, denn Fettpanzer einer Ente zu durchbrechen, dann ist der Beweis für die Qualität des fettlösenden Spülmittels Pril erbracht. Ob das Experiment gelang? Sehen Sie selbst.

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Topf mit Löchern

Vor jedem Kaffeeklatsch mit ihren Freundinnen quälte Melitta Benz eine Frage: Was tun mit dem Kaffeesatz? Ein Geistesblitz brachte ihr eines schönen Tages die Antwort. Mit Hammer und Nagel durchlöcherte Melitta den Boden eines alten Messingtopfs, nahm von ihrem Sohn Willi ein Blatt Löschpapier und nagelte es hinein. Der Rest ist Geschichte.

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Blau, blau, blau

Es war das erste Produkt, das Wasser und Öl in einer Creme vereinte. Verkauft wurde es damals in einer einfarbigen Dose mit weißem Schriftzug. So steht sie noch heute in den Regalen.

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Wunderwagen

Mit ihren zweieinhalb Sitzen zuckelte sie in die Herzen der Zuschauer – die Isetta Motocoupé. Für 2.550 Mark verkaufte BMW den Kassenschlager im Wirtschaftswunder-Deutschland.

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Männergespräche

Was ganz harmlos mit einem Bild aufgereihter Kaffeepakete beginnt, endet in einer Plauderei heiklen Inhalts. Sehen Sie die Volksschauspieler Beppo Brem und Max Strecker beim Kaffeeklatsch.

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Was sich reimt, ist gut

Mit Gedichten versuchten die Werber, die Zuschauer für ein eher dröges Produkt, die Haftpflichtversicherung, zu erwärmen: „Drum sichere man sich vor dem Krach, sonst kommt das dicke Ende nach“, belehrt der Versicherungsfachmann den ungestümen jungen Mann, der noch keine Haftpflichtversicherung besitzt. Dessen Fehler: Leichtsinnig hatte er einer jungen Frau hinterhergepfiffen - ohne den Schutz einer Police muss er nun die Folgen alleine ertragen.

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