Manchmal glaubt man, noch ein Summen zu hören. Ein Spaziergang zu Musikergräbern auf Berliner Friedhöfen. Über allen Wipfeln ist Ruh Johann Wolfgang von Goethe mochte die Musik des Felix Mendelssohn Bartholdy. Ein Kreuz steht für den Komponisten auf dem Kreuzberger Dreifaltigkeitsfriedhof.
Ein anderer Kommentar faellt mir zu Ihrer "Bildergalerie-Musikergraeber" nicht ein.
Wäre es zu viel verlangt gewesen, wenn der oder die Verantwortliche für die Motivauswahl des Mendelssohngrabes nur einen halben Meter nach rechts geschwenkt wäre und das Grab von Fanny Hensel - auch Musikerin, auch Komponistin, auch Dirigentin, auch Pianistin, aber offenbar 'nur' Schwester Mendelssohn Bartholdys - mit einbezogen hätte? Wo doch auf auf ihrem Grabstein die viel beziehungsreichere Inschrift zu finden ist - ihre Vertonung der Eichendorff-Zeilen "Gedanken ziehn und Lieder / fort bis ins Himmelreich." Ich möchte von Interpretationen dieses 'Umstands' absehen, finde ihn aber äußerst befremdlich!
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