Papst-Reise "Wie ein Muslim"

Papst Benedikt XVI. hat bei seinem Besuch in der Türkei selbst die Skeptiker begeistert. "Ein Teil meines Herzens bleibt in Istanbul", bedankte er sich beim Abflug

Der Papst war nach seiner Regensburger Rede über Islam und Gewalt gerade auch in der Türkei heftig kritisiert worden. Entsprechend groß war die ablehnende Stimmung, als er seinen viertägigen Besuch begann. Doch durch sein bescheidenes Auftreten und sein Bemühen um Aussöhnung mit dem Islam konnte er die Türken offenbar überzeugen. Mit seinen Worten und Gesten habe Benedikt XVI. "große Sympathien" gewonnen, schrieb die größte türkische Zeitung Hürriyet zum Abschluss seiner Reise.  

Überschwänglich berichtete die türkische Presse am Freitag vom Besuch des Papstes in der Blauen Moschee, wo dieser am Vorabend gemeinsam mit dem Mufti von Istanbul, Mustafa Cagrici, "wie ein Muslim" gebetet habe. "Historisches Gebet", "Frieden von Istanbul", lauteten die Schlagzeilen.

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Das Gebet in der Blauen Moschee, das auch in der arabischen Presse Niederschlag fand, war nach Angaben des Muftis von Istanbul mit dem Vatikan abgesprochen. Niemand habe sich indes eingemischt, wie der Papst beten würde, sagte Cagrici am Freitag. Die Dauer von "30 bis 40 Sekunden" habe er vorgeschlagen. "Ich hatte mein Gebet beendet, aber der Papst muss in dem Moment so glücklich gewesen sein, dass er das Gebet ein wenig verlängert hat", teilte der muslimische Religions- und Rechtsgelehrte mit. Dass Benedikt dieselbe Haltung wie Muslime im Gebet eingenommen habe, bezeichnete er als "schöne Geste".

Zum Abschluss seiner viertägigen Reise feierte der Papst am Freitag eine Messe in der katholischen Heiliggeistkirche in Istanbul, an der auch der griechisch-orthodoxe Patriarch Bartholomäus I. und der armenische Patriarch Mesrob II. teilnahmen. In seiner Predigt bekräftigte er den Wunsch nach Überwindung der 1000-jährigen Kirchenspaltung und stärkte der kleinen katholischen Minderheit im Land den Rücken.

Leser-Kommentare
  1. sind langweilig geworden!

    Wer liesst die denn denn noch!

    Es geht so langsam vorbei!

    Kommentare fuer den Irak-Krieg: gut, wenn die Redaktion es will, dann wieder gegen den Krieg, wenn die Redaktion es will!

    Wenn die Zeit so bleibt:, schwindet die Zeit!

    Mach ich doch sicher bald meinen eigen blog!

  2. 2. Hahaha

    Hallo kb,
    sie sind wirklich lustig...!
    Sie können ja ein paar Wörter in englisch??! Wow!
    UND? Was wollen sie uns damit beweisen?

    Etwa doch der deutschen Sprache nicht mächtig?

    Ist es wirklich soweit gekommen, dass sie sich nun hinter der englischen Sprache verschanzen. Wie wäre es mit einem Deutschkurs für Fortgeschrittene?

    • habe8
    • 03.12.2006 um 0:44 Uhr

    @EROL Im Anfangsteil ist dieser Leserkommentar möglicherweise nicht ganz optimal. Der vorletzte Satz, die Hunde und den Baum betreffend, kann ein Sachverhalt allerdings kaum besser formuliert werden.

    • habe8
    • 01.12.2006 um 20:43 Uhr

    Ein guter Trip.

  3. Na,nun ist der Papst wieder in Rom,die Tuerken sind happy mit den Bildern,die in der Presse zu sehen sind NUR die Minderheiten in der Tuerkei werden keine Aenderung in ihrem Leben erfahren.Es werden trotz allem keine christlichen Priester ausgebildet werden ,man wird die Andersglaeubigen wie bisher an der kurzen Leine halten und alles bleibt beim Alten.Die Tuerkei bewegt sich immer mehr zu einem islamischen Staat und wenn Erdogan es schafft sich zum Praesidenten waehlen zu lassen ist auch die letzte Instanz aus dem Weg geraeumt auf dem Weg zu einem islamischen Staat und es ist nicht undenkbar dass das Militaer eingreift wie schon so oft in der Vergangenheit .

    • EROL
    • 02.12.2006 um 21:48 Uhr
    6. kb0815

    Ein weiterer absolut hohler Kommentar von der Brown Sugar. Primitiver geht es kaum. Als ob das nicht schlim genug wäre, dass sie über Verhältnisse hierzulande schreibt, obwohl sie nicht hier lebt und mit den betroffenen Menschen, abgesehen davon, dass sie für das Land hier null Steuern Zahlt, überhaupt nichts teilt, will sie jetzt auch noch die Türkeiexpertin geben über die Türken und Ihre Empfindungen mitreden.

    So hohl kann nur jemand klingen, die keine Ahnung davon hat, dáss zwischen diplomatischen Äusserungen und dem wirklich gemeinten ziemlicher Unterschied besteht.

    Wir sind nicht so blöd um nicht zu merken, dass der Padre aus ganz anderen Gründen in die Türkei kam. Dass er zwischen durch sich einzuschleimen versuchte, ist wohl nicht mehr als ein Versuch seine Angriffe gegenüber Muslime, was übrigens nicht nur auf Regensburg beschränkt war, sondern auch lange davor vorkam, etwas abzumildern. Aber wir fallen nicht dararuf herein.

    Was bedeuten denn Bemerkungen wie: Minderheiten werden an der kurzen Leine gehalten, sie werden keine Änderungen erfahren und der sonstiger inhaltloser Rest?

    Äusserungen die auf kognitive Erkenntnisse beruhen. Nach dem Sie diese Sätze der Browni gelesen haben, wissen alle Bescheid wie es um Minderheiten in der Türkei steht.

    Wir wissen schon schon von den früheren Kommentaren von ihr, dass sie genauso wie so viele andere, die weder von dem Land noch von Ihrer Bewölkerung geringste Ahnung haben, aber darüber reden und schreiben dürfen, weil auch das hierzulande zum Volkssport geworden ist.

    Deshalb muss es aus aktuellem Anlass widerholt werden:

    Egal wie oft Hunde Ihn anpinkeln, bleibt der Baum ein Baum und die Hunde lausige Hunde.

    Got it brown sugar?

  4. 7. kb0815

    Frau Brownie war wahrscheinlich nie in der Türkei und wird auch nie wirklich wissen wollen, wie es dort ist, weil sie am liebsten in ihrer braunen klebrigen Soße kleben möchte. Läßt sie aus Langeweile inhaltslose und unbedarfte Kommentare aus Amerika überschwappen? Oder was ist der Grund?
    Wenn sie schon mit der Mouse klicken kann, so könnte sie sich und uns den Gefallen tun und sich ein wenig besser informieren. Das würde Mrs Brownie bestimmt gut tun, ein wenig über ihren Amerika-Teller hinauszuschauen. Also auf zu neuen Ufern...

  5. 8. kb0815

    Frau Brownie war wahrscheinlich nie in der Türkei und wird auch nie wirklich wissen wollen, wie es dort ist, weil sie am liebsten in ihrer braunen klebrigen Soße kleben möchte. Läßt sie aus Langeweile inhaltslose und unbedarfte Kommentare aus Amerika überschwappen? Oder was ist der Grund?
    Wenn sie schon mit der Mouse klicken kann, so könnte sie sich und uns den Gefallen tun und sich ein wenig besser informieren. Das würde Mrs Brownie bestimmt gut tun, ein wenig über ihren Amerika-Teller hinauszuschauen. Also auf zu neuen Ufern...

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