Fall Litwinenko
Wer war's?
Der Mord an dem russischen Ex-Spion Alexander Litwinenko gibt immer neue Rätsel auf. Verschiedene Akteure mischen mit und versuchen zum Teil, Spuren zu verwischen. Eine Übersicht der wichtigsten Protagonisten
Alexander Litwinenko war einst Oberstleutnant des russischen Geheimdienstes und wirkte in einer Spezialabteilung mit, die politische Gegner ausschalten und liquidieren sollte. In den späten neunziger Jahren war er verantwortlich für eine interne Untersuchung über korrupte Praktiken innerhalb der KGB-Nachfolgeorganisation FSB. Deren Chef war damals Wladimir Putin. Aus dieser Zeit resultiert seine Gegnerschaft zum jetzigen russischen Präsidenten.
Litwinenko verließ Russland und siedelte nach London über, wo er zeitweise als Berater des russischen Oligarchen Boris Beresowski arbeitete. Am 1. November trifft er sich im Londoner Hotel Millenium mit den Russen Andrej Lugowoi, Wjatscheslaw Sokolenko und Dimitrij Kowtun, angeblich um Informationen von ihnen zu bekommen. Nachmittags trifft er den italienischen Sicherheitsexperten Mario Scaramella in einem Sushi-Restaurant. Am Abend nach dem Sushi-Essen fühlt sich Litwinenko unwohl und begibt sich in ein Krankenhaus. Später entdecken Ärzte im Urin Litwinenkos eine ungewöhnlich hohe Dosis von Alpha-Strahlen, die sie auf Polonium 210 zurückführen. An drei weiteren Orten in London stoßen Ermittler auf radioaktive Spuren. Am 23. November stirbt Litwinenko nach einer Herz- und Kreislaufattacke. In einer einen Tag später verlesenen Erklärung macht er Putin für seinen Tod verantwortlich.
- Datum 04.12.2006 - 07:16 Uhr
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Die Unterstützung von Terroristen hat Europa bisher nichts eingebracht ausser dass neue Bedrohungen entstanden sind.
Dass Litwinenko mit den vom Westen unterstützten tschetschenischen Terroristen zu tun hat , scheint einigermaßen erwiessen. Nun hat man eine Seuche sich reingeholt die mysteriöse Todesfälle aus oder in diesem Umfeld produziert. Ein hausgemachtes Problem weil man der Versuchung erliegt Russland destabilisieren zu wollen , anstatt gutnachbarliche und gedeihliche Beziehungen zu haben. Dass Bauern die als Söldnerterroristen gutes Geld verdienen, womöglich aus unseren Steuergeldern , keine Bauern mehr werden wollen, sondern neue Ambitionen entwickeln, und Begehrlichkeiten äussern macht sie zu teuren und gefährlichen Kostgängern. Egal, ob es zu Propagandazwecken Natostrukturen sind , oder russische Sicherheitsinteressen die diese Todesfälle produzieren, es ist ein europäisch westliches selbserzeugtes Problem. Das Problemhat so ziemlich den gleichen Hintergrund wie das Unternehmen Barbarossa, Eurasien in eine Lage zu bringen wo es wirtschaftlich ausgebeutet werden kann, und das geht nicht ohne die Rechte der Menschen dort zu verletzen.
Hallo Herr Fizfernando,
ja, möglich. Fürchten Sie auch um 'Eurasien???' Ja, ich auch. Glauben Sie, dass
diese Entwicklung einen Rückschritt für Ihre geopolitischen Aktionen bedeutet?? Ja, ich auch --- und es tut mir soooooooo unendlich leid (grins). Schalten Sie das
Radio ein - Litwinenko. Fernsehen - Litwinenko - Internet - Litwinenko. Cool, finden Sie nicht?? Der Westen scheint sich zu verteidigen. Vielleicht scheint er das nicht nur, vielleicht tut er es sogar. Vielleicht ist er nicht dumm. Vielleicht hat Haushofer keinen Erfolg. Kriege dauern sehr lang, sehr viele Faktoren sind zu berücksichtigen. Denken Sie, wie lange es gedauert hat, die UdSSR abzuschaffen.
War doch ein cooles Spiel. Tja, wer auch immer dahintersteckt: es war ein sehr guter Schachzug. Vielleicht sollte Ihr Putinfreund Nachhilfe bei Deep Blue nehmen?
Wir Europäer in Luxemburg haben uns jedenfalls köstlich amüsiert. Was ist, wenn
Eurasien scheitert, bevor es beginnt? Glauben Sie, Sie hätten keine Feinde in Europa? Was ist, wenn Sie Europa nicht beherrschen werden? Was ist, wenn es Eurasien niemals geben wird? Das würde bedeuten: Kein Moskau als Weltmacht. Ihre Allianz mit er Nouvelle Droite umsonst. Ihre Verbindung mit Attac umsonst.Keine Allmacht für ihren Putinfreund. Kein autoritärer Staat. Kein ökonomisch abhängiges Europa, das sie beherrschen können. Im Nahen Osten? Nicht alle Araber sind Moskaufreunde. Hatte Dugin denn wirklich gedacht, die Weltmacht sei so einfach zu erlangen? Unterstützt Putin Eurasien? Ist Deutschland
die Stütze in Europa? Im Westen? Unsere geostrategische Lage? Von hier aus ist es nach überallhin gleich weit?????Kontakte zu den Rechtsradikalen in Deutschland hat Putin ja zu genüge. Aber der Westen verteidigt sich. Energischer als gedacht. Hatten Sie gedacht, dass die USA schon in erreichbarer Nähe lägen??
Und von Deutschland die Welt. Und dann ist da noch die Nato. Eurasien trifft auf Hindernisse, nicht wahr? Auf Leute wie Chodorowski, wie Litwinenko, wie Beresowski, richtig?? Haben Putin und Eurasien bekämpft. Tun sie immer noch.
Hat man sie deshalb aus dem Verkehr gezogen?? Standen Sie Paris - Berlin- Moskau im Wege??Lässt die eurasische Weltherrschaft und die eurasische Weltdiktatur noch auf sich warten?? Das demokratische Lager wehr sich??? Litwinenko sei dank.
Thomas
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