EU Vergiftetes Geschenk
Die Türkei lenkt im Zypern-Streit ein. Das aber bringt die EU erst recht in die Bredouille.
Ein geschicktes, minimales Zeichen gegenüber der EU, gerade noch zum richtigen Zeitpunkt – so könnten man die Entscheidung der türkischen Regierung bewerten, jeweils einen Hafen und Flughafen für Schiffe und Flugzeuge aus der Republik Zypern zu öffnen.
Kurz vor dem EU-Gipfel am 14. und 15. Dezember, auf dem die Staats- und Regierungschefs beraten werden, wie und ob man überhaupt weiter mit der Türkei verhandeln will, beweist Ankara damit ein wenig Sinn für Realpolitik, indem es sich – wenn auch nur ganz vorsichtig – der EU-Forderung beugt. Brüssel hatte vorgeschlagen, die Beitrittsverhandlungen zum Teil einzufrieren, falls die Türkei weiter Schiffen und Flugzeugen aus der griechisch dominierten Republik Zypern Zugang zu türkischen Häfen verweigert hätte. Das scheint nun erst einmal abgewendet.
Mit ihrem Angebot, der ultimativen Forderung aus Brüssel wenigstens ansatzweise nachzukommen, signalisiert die Regierung Erdogan guten Willen, aus der Sackgasse herauszukommen, in die sie sich selbst manövriert hatte. Brüssel begrüßte das sogleich, selbst wenn es zunächst unklar blieb, ob Ankara – wie türkische Medien berichten – im Gegenzug ein Ende der Isolierung des seit 1974 von türkischen Soldaten besetzten Nordteils der Insel verlangt, was die Regierung in Nikosia strikt ablehnt. Und vor allem: Wegen ihrer Assoziierung mit der EU muss die Türkei sowieso ihre Häfen öffnen, auch für das EU-Mitgliedsland Zypern. Nicht einen, sondern alle.
Zynisch könnte man sagen, dass die Ankündigung Ankaras kein Geschenk für Brüssel ist, sondern die Gemeinschaft jetzt erst recht in ein Dilemma stürzt. Denn nach wie vor sind die EU-Staaten zerstritten darüber, wie streng sie mit der Türkei umgehen sollen. Für Großbritannien gingen bereits die Kommissions-Vorschläge zu weit. Deutschland verlangte dagegen, eine politische Entscheidung der EU-Staats- und Regierungschefs über den weiteren Verlauf der Gespräche bis zum Europawahljahr 2009 vorzusehen.
Die Regierungschefs der EU hatten bislang verzweifelt versucht, das Thema Türkei von ihrem Gipfel fern zu halten. Das Mittel dazu war auch der diplomatische Zank um Zypern. Dank des Vorstoßes der Türkei werden sie nun nicht umhin kommen, doch noch heftig darüber zu streiten.
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- Datum 07.12.2006 - 07:26 Uhr
- Quelle ZEIT online
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Mist aus den FIngern,beschimpfen Leute die eine andere Meinung haben als Sie und leiden offenbar unter dem Wahn dass jeder,der die Tuerkei nicht als das gelobte Land anerkennt ein Nazi st ...So langsam sind Ihre Tiraden alt und abgenutzt. Man koennte auch behaupten dass Sie ein tuerkischer Nationalist sind.
Sie behaupten Sachen die Sie nicht beweisen koennen;ich bin in Norwegen geboren ,in Norddeutschland aufgewachsen und noch nie im Osten D.gewesen -ein Manko dass ich uebermorgen ausgleichen will. In Detroit war ich auch noch nicht da leben doch nur noch Mulime ...und wenn ich Sonne will da fliege ich in die Karibik oder fahre nach Florida ...mein Besuch in der T.hat mich gruendlich kuriert denn ausser dreckigen Strassen und armseligen Landstrichen ist dort nichts bemerkenswertes zu sehen.Ich habe keine Ahnung warum man sich dort als europaeischer Rentner dort niederlassen kann.Aber jedem nach seinem Belieben.
Ach ja, und meine 'illegale' Putzfrau ist Deutsche ( wegen der Kultur) ROFL
..es ist mir nicht bekannt dass Arbeitslose sich Auslands-FLuege leisten koennen denn das ist wohl eher Ihre Expertise.Es muss ziemlich langweilig sein in Ihrem Internet-Cafe am Bosperus . Aber das Internet ermoeglicht es jedem da zu sein wo er sein moechte,oder zumindest so zu tun als ob. Ich fliege morgen auf jeden Fall mal nach Leipzig wegen der Kultur.
der Tuerkei waere fuer Europa ein Schritt zurueck...was kann denn ein Land schon bieten dass ausser einer hohen Geburtsrate wenig an den Tisch bringt. Ich war naehmlich mal in Ihrer Heimat und habe genug gesehen..Das war ein Trip den ich nicht noch einmal wiederholen moechte.
Hallo kb,
das wie sich Herr Erol hier ausdrückt, ist definitiv kein Kanaksprak, sondern Satire pur! Wenn es sie interessieren sollte was die Kunstsprache 'Kanak Sprak' wirklich ist, dann empfehle ich ihnen das Buch 'Kanak Sprak' von Feridun Zaimoglu. Lesen sie es ruhig, es ist ein lustiges Buch.
Ausser geografischen Fakten sollte auch die Kultur der Laender eine Rolle spielen,die in die EU aufgenommen werden .Es sind schliesslich meistens die kulturellen Unterschiede zwischen den Menschen die immer wieder zu Problemen fuehren und die Lebensqualitaet belasten.
Äahhmmm ich denke vielleicht habe ich jetzt endlich einen wahren Experten gefunden, der mich aufklären könnte.
Wenn ich jetzt mal darf, ja danke! Äaahhh ich fange mal gerade mit dieser an:
1. Wieso brauchte die Türkei die Hilfestellung als Deckmantel und was passierte unter der Decke? Äaahh ich meine natürlich nicht ihre! Bitte verstehn Sie mich falsch! ja jdanke äee bitte, jetzt die nächste Frage ganz nett ja.
2.Wenn die Türkei doch erobern wollte warum dann nicht gleich die ganze Insel?
3. Islamisierung? Ähh bitte was? waren die Türken dort vorher Christen?
4.Die Parallelen die Sie zwischen Zypern und Deutschland ziehen wirft die Frage auf ob die Türken Ihrer Meinung nach auch in Deutschland invasiert sind. Wenn ja, wie wollen Sie dann die Politiker, die das zugelassen haben bestrafen.
5. Massierung der Türken? Ooohh das ist sehr wichtig wirklich. Wie dankbar ich Ihnen bin. Äaah jetzt, Wo bitte wird den Türken was massiert. Ich hätte da bestimmte Körperteile die eine Massage vertragen könnten. Bitte hier richtig verstehen! Meinen Sie dass Türken auch in diesem Fall einen Deckmantel brauchen werden.
6. Sie fänden Hilfzahlungen pervers? Wie finden sie bitte, die Abzockerei der EG durch die Griechen, unter Angabe von falschen Zahlen. Haben Sie irgendwann irgendwo dagegen demonstriert? Wenn ja was Stand auf der Transparente die Sie getragen haben und wie lange konnten sie es tragen?
7. Was für eine Note hatten Sie in der Geschichte?
8. Für wie lange haben Sie die Bild aboniert?
9.Zuletzt die Frage: Wo haben Sie Kongolesisch gelernt und zu welchem Zweck und was glauben Sie wen Sie damit beeindrucken konnten?
Gott wie ich mich freue Sie gefunden zu haben. Bitte klären Sie mich auf. Ich habe schon so viele Kommentar von möchtegern Türkeiexperten gelesen, dass ich langsam daran zweifele ob die wirklich von dem Land handeln woher ich komme.
Ohh ja... danke vielmals und ja... Gott segne Sie. Bitte antworten Sie schnell..
Herr im Himmel, endlich hast Du unsere Gebete erhört, danke, danke vielmals.
Bisher hjatten wir nur Schwachköpfe und jetzt endlich Herrn Schwachscholz.
Nun, wenn hier schon auf diesen UN-Plan abgehoben wird, dann sollte man vielleicht darlegen, WARUM die griechischen Zyprioten ihn abgelehnt haben. Nach der türkischen Besetzung kam es zu ausgedehnten Vertreibungen aus dem Nordteil und zu umfangreichen Ansiedlungen von Festlandstürken.
Ich zitiere Wikipedia:
'Hauptmotive der Ablehnung waren unter anderem die aus griechisch-zyprischer Sicht unausgewogene Kompensation der Vertriebenen von 1974 sowie die Tatsache, dass lediglich 20% der vertriebenen Zyperngriechen über einen Zeitrahmen von 25 Jahren hätten zurückkehren dürfen, während auf der anderen Seite sämtlichen türkischstämmigen Vertriebenen das Recht auf Rückkehr und Repatriierung zuerkannt wurde.
Zudem wäre nach diesem Plan die Wirtschaft des vereinigten Zyperns permanent getrennt: Weder war eine gemeinsame Währung vorgesehen, noch eine gemeinsame Fiskalpolitik; darüberhinaus wären Investitionen griechisch-zyprischer Unternehmen im türkisch-zyprischen 'Bundesstaat' grundsätzlich untersagt.
Aus der Diskussionsseite noch folgender, sehr erhellender Hinweis:
'Der Norden will die Wiedervereinigung, weil er davon nur Vorteile hat. Der Süden dagegen hat kaum Vorteile: Er hätte weiterhin keine echte Souveränität über den Norden und müsste hundertausende Zyperntürken ins Land lassen, während die Zyperngriechen nicht, bzw. nur eingeschränkt zurückdürften. Und man vergesse nicht: Die Zyprer haben die wirtschaftlichen Folgen der dt. Wiedervereinigung vor Augen. Jeder rational denkende Mensch hätte als Zyprer mit 'Nein' gestimmt.'
Das scheint mir einleuchtend. Der Annan-Plan ging von falschen Voraussetzungen aus. Zypern ist nicht nur staatlich, sondern kulturell geteilt.
ich stimme Ihnen zu. Die Ursache für die türkische Invasion (nämlich die Überfälle auf die nordzypriotisch-türkische Bevölkerung) und die Tatsache dass die griechische Seite die UN-resolution abgelehnt hat wird überhaut nicht erwähnt!
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