Jahresrückblik
Gefallene Helden
Sie scheiterten bei Wahlen, im Sport und an der Spitze großer Konzerne. Nicht selten an sich selbst. Die Verlierer des Jahres. Eine Auswahl
Als es so weit war, macht er den Schröder und weigerte sich zunächst,
seine Niederlage einzugestehen. Über Jahre hatte Silvio Berlusconi,
Großunternehmer und reichster Mann Italiens, mit seiner Rechtsregierung
das Land nach eigenem Nutzen und Frommen umgestaltet. Alle
Fernsehkanäle und viele Zeitungen waren in seiner Hand, die Justiz ihm
so willfährig wie das Parlament. Und dennoch konnte er am Ende nicht
verhindern, dass ihn die vereinte Linke unter Führung seines alten
Widersachers Romano Prodi zum zweiten Mal, wenn auch denkbar knapp, aus
dem Amt jagte. Es dürfte das Ende einer eigenartigen politischen
Karriere sein, die zeitweise ganz Europa in Schrecken versetzte. Nun
muss sich Berlusconi für eine Reihe von Korruptionsfällen in seinem
Firmenimperium vor Gericht verantworten.
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- Datum 27.12.2006 - 13:38 Uhr
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Falls Ihr Artikel den Anspruch erheben sollte, vollständig zu sein, so möchte ich gerne noch einen ganz wesentlichen Verlierer des letzten Jahres 2006 hinzufügen:
Axel Schulz
Sein missglücktes Comeback hat in der Tat teilweise peinliche Züge angenommen.
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