Ankündigung Endlich- Klinsmann spricht

Das erste Interview seit der WM. ZEIT-Redakteur Moritz Müller-Wirth traf Jürgen Klinsmann in den USA

Bei der letzten Begegnung, es war kurz vor dem Argentinien-Spiel während der WM, war er der berühmteste Mann der Welt, abgeschirmt, sich selbst abschirmend.

Heute kommt er uns in Jeans und Polohemd im Erdgeschoss der South Coast Plaza entgegen, der größten Shopping-Mall im südlichen Kalifornien, 25 Kilometer von seinem Wohnort Huntington Beach gelegen - allein, unbeachtet, offensichtlich entspannt. Über zwei Stunden Spanisch, Einzelunterricht, liegen hinter Jürgen Klinsmann, es ist halb zwölf Uhr mittag: "Spanisch lernen, das nehme ich mir zweimal in der Woche raus", sagt er "Die Eins-zu-Eins-Situation mit der Lehrerin ist ideal, da gibt es kein Entkommen".

Vor vier Jahren habe er schonmal begonnen, dann aber abgebrochen. "Wir treffen uns am Kinderkarussel", hatte er vorgeschlagen. Er kennt die Läden hier. Beim Italiener bestellt er dann Wiener Schnitzel: "Das machen meine Frau Debbie und ich oft, wenn wir hier sind", sagt der Mann, der Deutschland das Sommermärchen ermöglichte und dann verschwand auf nimmer wiedersehen.

Warum Klinsmann wirklich mit dem Trainerjob Schluss machte, wie er sich in dem Sönke-Wortmann-Film findet, wie er über seine Zukunft denkt, weshalb er Angela Merkel so schätzt und warum er sich vorstellen kann, nach Deutschland zurückzukehren: Das große Klinsmann-Gespräch - am Donnerstag in der ZEIT.

 
Service