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Holtzbrinck kauft studiVZ
Die Verlagsgruppe übernimmt eine der meistbesuchten Websites Deutschlands

Gehören jetzt zusammen: StudiVZ und der Holtzbrinck-Verlag.
Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck hat am Mittwoch sämtliche Anteile an studiVZ übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Andere Medien berichten von 100 Millionen Euro, die allerdings von offizieller Seite nicht bestätigt worden sind. Mit studiVZ sicherte sich die Holtzbrinck-Gruppe, zu der auch
DIE ZEIT
und
ZEIT online
gehören, die größte deutsche Online-Studentencommunity.
Für studiVZ-Gründer Ehssan Dariani ist Holtzbrinck "der optimale Partner für das weitere Wachstum der Plattform". Mit dieser Übernahme sei studiVZ langfristig abgesichert. "Jetzt können wir uns voll auf den weiteren Ausbau der Plattform und neue Angebote für unsere Nutzer konzentrieren." Auch Michael Brehm, ebenfalls Gründer der Community-Plattform, sieht nur positive Konsequenzen dieses überraschenden Deals. "Der Schritt hilft uns bei einem verstärkten Engagement in weiteren europäischen Ländern." Außerdem hat er beruhigende Nachrichten für alle studiVZ-Nutzer: "Für unsere Mitglieder wird das komplette Angebot natürlich auch künftig kostenlos bleiben."
Über eine Million aktive Mitglieder im deutschsprachigen Raum
Dazu sagte Konstantin Urban, Geschäftsführer von Holtzbrinck Networks: "StudiVZ kann auf eine einzigartige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Wir freuen uns deshalb, dass das bewährte Team an Bord bleibt." Nach Meinung von Urban runde StudiVZ das breite Angebot der Verlagsgruppe Holtzbrinck für Studenten optimal ab. Neben dem Webangebot
e-fellows.net
gibt die Holtzbrinck Verlagsgruppe die Magazine
karriere
und
Zeit Campus
heraus.
Holtzbrinck war schon frühzeitig über Holtzbrinck Ventures, dem Venture-Capital-Unternehmen der Verlagsgruppe, Gesellschafter der Studenten-Plattform und verfügte über eine Minderheitsbeteiligung. Zukünftig wird die Beteiligung innerhalb der Verlagsgruppe von Holtzbrinck Networks gehalten.
Nutzerdaten verbleiben bei studiVZ
studiVZ bleibt nach ersten Informationen als eigenständige Einheit erhalten. So verbleiben sämtliche Nutzerdaten bei studiVZ und werden auch nicht bei anderen Holtzbrinck-Unternehmen verwendet. Damit ist die Sicherheit der Daten weiter gewährleistet.
Seit seiner Gründung im Herbst 2005 ist studiVZ rasant gewachsen und heute eine der meistbesuchten deutschsprachigen Websites. Derzeit hat studiVZ mehr als eine Million Mitglieder aus dem deutschsprachigen Raum, die mehr als 300.000 Gruppen gegründet haben. In Europa ist studiVZ mit lokalen Portalen in Frankreich, Spanien, Italien und Polen präsent.
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- Datum 12.5.2009 - 15:49 Uhr
- Quelle ZEIT Campus online, dpa, 3.1.2007
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Sätze wie 'Damit ist die Sicherheit der Daten weiter gewährleistet.' lassen sich vielleicht nur durch den Hinweis auf die Zugehörigkeit der ZEIT zum Gegenstand der Betrachtung verstehen.
Es gibt seit langem eine hitzige Debatte über Datensicherheit und Datenschutz bei StudiVZ, die in anderen Medien berichtet wird und über Google zu finden ist.
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