Stoiber

Quälende Abschiede

© CSU

Edmund Stoiber ist nicht der erste Regierungschef in Deutschland, der am Ende von Parteifreunden aus dem Amt gedrängt wurde. Den schmerzlichen, unfreiwilligen Abgang eines Ministerpräsidenten erlebte die CSU schon einmal, 1993. Damals war es Max Streibl, der sich an sein Amt klammerte, obwohl in der Amigo-Affäre immer heftigere Vorwürfe gegen ihn laut wurden. Am Ende musste er doch gehen, unter Druck gesetzt auch aus der eigenen Partei. Der Unterschied zu heute: Damals gab es in der CSU mehrere Kronprinzen, die sich für das höchste Partei- und Regierungsamt aufdrängten.
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