Second Life Mafia im Cyberspace
Sie erledigen die bösen Jobs: Verbrecher machen die virtuelle Welt von Second Life unsicher. Im Interview erzählt einer von ihnen, wie das vor sich geht
Thommy F. geht in der Nähe von Washington zur Highschool – und ist Unterboss einer Mafiafamilie in Second Life.
ZEIT online: Wie sind Mafias in Second Life organisiert?
Thommy F.: „Mafia“ kann hier vieles bedeuten. Es gibt riesige Clans, aber die brechen leicht auseinander. Ich gehöre zu einer kleinen Gruppe von Geschäftsleuten, die sehr eng zusammenarbeiten.
ZEIT online: Welche Art von Geschäften macht ihr?
Thommy F.: Einige sind im Glücksspielgeschäft, andere kümmern sich um Cyber-Prostitution und wieder andere tun Dinge, die nicht so legal sind – aber da möchte ich lieber nicht in die Tiefe gehen.
ZEIT online: Nicht so legal?
Thommy F.: Du musst verstehen, dass ich das nicht ausführen kann. Nur so viel: Einen großen Teil der Zeit verwenden wir darauf, andere zu täuschen und ihr Vertrauen zu gewinnen. Das ist eine einfache Art, an Geld zu kommen.
ZEIT online: Ist es in Second Life möglich, andere zu bedrohen oder zu verletzen?
Thommy F.: Zugegeben, bei Neulingen ist das schwer. Aber wenn Du ein eigenes Geschäft betreibst, können wir das ruinieren.
- Datum 12.05.2009 - 16:52 Uhr
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- Quelle ZEIT online
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die pulp magazine bestanden aus vielen unterschiedlichen stories, mit ähnlichen inhalten hier ...
die autorschaft der pulps war ebenso plural
mir scheint, die pulps werden heute weiter in solchen virtuellen welten geschrieben (ja auch per tastatur bspw.) ... es scheinen auch dieselben adressaten zu sein (die oft auch die macher waren, während heute diese macher früher mit einsteigen können)
mir scheint, weniger spiel als man glaubt ................. viel eher ein pulp magazine mit vielen autoren ... die dramaturgien sind wie bei den pulps immanente (was man genre nennt) ...
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