Second Life Mafia im CyberspaceSeite 4/4

ZEIT online : Anderen Geld wegzunehmen, ist das nicht Diebstahl und Betrug?

Thommy F.: Das würde ich nicht sagen, es ist komplizierter... Jeder hat eine andere Definition, unter bestimmten Umständen erscheint dem einen legal, was für den anderen Betrug ist. Wenn Du weißt, was ich meine...

ZEIT online : Das sagen auch Verbrecher, bevor sie im Gefängnis landen... Hast Du keine Angst, deswegen in der Wirklichkeit Ärger zu bekommen?

Thommy F.: Es gibt nichts, wofür man mich belangen könnte.

ZEIT online: Was würde es mich kosten, jemanden beseitigen zu lassen?

Thommy F.: Das hängt von der Situation ab. Wenn wir eine riskante Methode verwenden, würde ich sagen, so um die 15.000 Linden-Dollar.

ZEIT online: Was war der bedeutendste Mafia-Fall in Second Life?

Thommy F.: Es gab viele wirklich schöne Momente. Der beste war, als wir eine komplette andere Familie innerhalb von zwei Tagen ausradiert haben. Nicht zu vergessen, dass wir ihr Geld bekamen. Glücklicherweise haben unsere Methoden niemals dazu geführt, dass sich Linden Lab (der Betreiber von Second Life) eingemischt hat – abgesehen von ein paar gesperrten Zugängen von Leuten, die Drecksarbeit für uns erledigt.

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Leser-Kommentare
  1. die pulp magazine bestanden aus vielen unterschiedlichen stories, mit ähnlichen inhalten hier ...

    die autorschaft der pulps war ebenso plural

    mir scheint, die pulps werden heute weiter in solchen virtuellen welten geschrieben (ja auch per tastatur bspw.) ... es scheinen auch dieselben adressaten zu sein (die oft auch die macher waren, während heute diese macher früher mit einsteigen können)

    mir scheint, weniger spiel als man glaubt ................. viel eher ein pulp magazine mit vielen autoren ... die dramaturgien sind wie bei den pulps immanente (was man genre nennt) ...

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