Irak Kein ehrenvoller Rückzug
Vor der Bush-Rede: Der "Krieg gegen den Terror" in Irak, Somalia und anderswo ist in der Krise. analysiert das internationale Meinungsbild
Die amerikanische Nation wartet mit Spannung auf die Rede, in der ihr Präsident in der Nacht zum Donnerstag eine neue Strategie für den Irak verkünden will. In ihrem Editorial warnt die New York Times vor Illusionen, es könne so etwas wie einen ehrenvollen Rückzug geben, eine Formulierung aus der Nixon-Ära, bezogen auf den damaligen Vietnam-Krieg. Zur Kenntnis nehmen müsse Bush auch, dass die inneren Kräfte des Iraks derzeit nicht in der Lage seien, das Sicherheitsproblem zu lösen. Bush müsse vielmehr anerkennen, dass die irakische Regierung unter Nuri Kamal al-Maliki den brutalen Bürgerkrieg anheizt anstatt ihn einzudämmen - noch nicht einmal in Bagdad sei sie ein Sicherheitsfaktor. Weshalb wohl folgendermaßen vorzugehen sei: Verstärkung der amerikanischen Truppenpräsenz in Bagdad, um dort Bedingungen zu schaffen, unter denen ein politischer Kompromiss zur Beendigung des Bürgerkrieges gefunden werden kann.
Doch viel Hoffnung ist da nicht. Die amerikanischen Medien geben ein Bild der Verzweiflung ab. Eine Gastkommentatorin in der Washington Post schreibt von ihren Erfahrungen als Kind einer Soldatenfamilie und schließt mit den Sätzen: Wir haben drei Wahlmöglichkeiten. Alle drei sind unmoralisch. Wir können den Status quo beibehalten und uns allmählich zurückziehen; wir können die Truppenanzahl erhöhen; wir können uns sofort zurückziehen. Wenn ich an die jungen Soldaten zurückdenke, die damals mit dem Flugzeug aus Japan zurückkehrten, glaube ich, dass der sofortige Rückzug noch die am wenigsten unmoralische Wahl ist.
Rückzug ist auch das Wort, das die Diskussion unter den Neokonservativen beschreibt. Ein lesenswerter Artikel im American Conservative führt jene Parteigänger Bushs auf, die den Irak-Krieg einst gefordert hatten und nun behaupten, immer dagegen gewesen zu sein. Oder die sich darauf herausreden, die Regierung in Bagdad habe alles vermasselt.
Im Australian wird diese Analyse ausgeweitet: Am Ende eines gescheiterten Krieges, und darum handele es sich, gerät die Kriegspartei stets in existenzielle Not. Und die Lage für die Oppositionspartei ändere sich ebenfalls radikal. Denn wenn es während der Kämpfe klug sei, an der Seite der Regierung zu stehen und sie maßvoll zu kritisieren, sei nun Abgrenzung vonnöten. Allerdings sei zu bedenken, dass man die Probleme der Regierung schneller erben könne als man denke - weshalb konstruktive Arbeit unumgänglich sei.
Den Loyalitätseffekt des Krieges gegen den Terror könnte sich die Bush-Regierung freilich noch einmal zunutze machen. In Somalia hat sie soeben eine weitere Front eröffnet, indem sie am Montag angebliche Stellungen von al-Qaida mit einem für diese Zwecke besonders geeigneten Kampfflugzeug angegriffen hat. Es handelt sich um die A-130, eine Maschine, die auch als Arbeitspferd der special forces bezeichnet wird. Fragt sich nur, welche Wirkungen Derartiges in der Region hat. Auf Sudan Tribune , einer in Frankreich produzierten sudanesischen Website, wird kühl analysiert: Das somalische Regime ist ein zusammengewürfelter Haufen unpopulärer Warlords, das sich nun der äthiopischen Regierung an den Hals geworfen habe. Die Unterstützung durch die USA dürfte den Antiamerikanismus daher nicht eben dämpfen.
Und der ist beinahe so etwas wie eine strategische Reserve in den muslimischen Krisenregionen, Peter Sloterdijk würde von einem Zornguthaben sprechen. Es zu mehren, rief am Montag der oberste Führer Irans auf. Chamenei warnte arabische Länder, mit den USA gemeinsame Sache zu machen und die Konflikte zwischen Schiiten und Sunniten zu eskalieren. In der Tat scheint die amerikanische Politik, die darauf gerichtet ist, Radikale im arabisch-iranischen Raum zu isolieren, nicht nur Rückschläge zu kassieren. Umso wichtiger wird es daher sein, dass die Bush-Regierung ihren bisherigen Fehlkalkulationen nicht noch eine weitere hinzufügt.
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- Datum 12.05.2009 - 16:52 Uhr
- Quelle ZEIT online
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dass ich nicht als Redakteur arbeite und mir den Unsinn mancher Kommentare ansehen muss. Das Niveau fällt immer mehr, es fällt ins Unendliche, sowie die Meinung der Israelischen Bürger gegenüber ihrer Führung. Sage und Schreibe 14 % Israelis haben Vertrauen in die Politiker ihres Landes, das ist eine noch nie erziehlte Zahl in Demokratien.
Vielleicht sollte sich mancher dazu bewegen Hebräisch oder Englisch zu lesen, und die tageszeitungen aus Israel abonnieren. Der Sumpf in dem Politiker verstrickt sind ist so tief dass es jeden Tag die Glosse der Presse ausmacht. In London und Paris wird das durch die Medien auch kolportiert, viel mehr als in Deutschen Medien die ja nicht dürfen, oder nicht wagen.
Es scheint deshalb immer wieder wichtig zu verstehen weshalb die Palästinenser so gütig sind und den gemeinsamen Feind markieren, das hilft Israel zu kitten.
Sogar Abbas ist jetzt ausgeflippt, sowie der gemässigte Mubarak, von wegen Verleumdung, verdrehungen der Wahrheit, usw.
Und der Zeit gerade Anti Israelismus vorzuwerfen scheint eher ein Witz, als eine seriöse Meinung. Am Samstag Abend sprach ein Ober Rabbiner auf Sat 3, er meinte das Problem der Welt seien die Fanatiker...denn sie wüssten alles. Esgäbe Fanatiker bei den Christen, Muslims, und last but not least bei den Juden. War also ein Ober Rabbiner, es war nicht die Zeit, noch war ich es. Jimmy Carter hat denn auch seinen Beitrag geleistet in Form von einem Buch. Gehört der alte Jimmy jetzt auch zur Achse des Bösen.
Er hat damals den Irangate nicht verursacht, dass waren die Reps mit Reagan, North, usw. Und diese Schiiten von damals, denen hat Bush und kein Anderer den Irak ausgeliefert. Durch seine Politik konnten sich die Bös Staaten entschulden, oder Nuklear Aufrüsten, das war auch nicht die Zeit welche das veranlasste, nur eine Riege Petrolgeiler Politiker, welche sich auch noch den ganzen Schatz Öl gegen Lebensmittel aneignete und nur unter US Firmen verteilte: 21 Milliarden $, einen schönen Batzen Geld. ( zu bemerken sei dass der Börsenkrach total damit unterjubelt wurde)
Der Waffenlieferstatus hat sich seit Bush um 34 % gesteigert, das heisst das Gute produziert ja mal Böses, denn das Gute hat nur noch eine Tote Autoindustrie und fabriziert ansonsten auch nur sehr wenige brauchbare Exportartikel die ...funktionstüchtig sind!
Nein das Gute hat sich das Gute selbst genannt, aber Selbstlob stinkt! Immerhin 2009 sind wir den Spuk los, bis dahin wird er noch von sich hören machen, nur wird es noch schwieriger als im Irak, aber wegen des Egos geht es ja nicht an noch 3.000 arme US Bürger zu verheizen. Wir solletn schleunigts auf der Hut sein dass der lonesom Cowboy uns nicht in einen Atomaren Krieg zieht, denn an der Grenze des Irans sind zwei Weltächte etabliert, die schlagen zurück...wenn ihre Interessen bedroht werden.
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Ich sehe in meinem Kommentar keine Beleidigung, er ist nur happig. Es war auch nie meine Absicht, Sie oder sonstjemanden zu beleidigen. Ich habe Ihre Iran-Analysen gelesen und das ist halt mein Eindruck.
Die Frage mit den Iranern in Irak ist letzendlich wichtiger.
Habe ichs verpasst, oder hat die ZEIT nicht im Geringsten die Ergreifung von Iranern in Irak und die Entdeckung, dass Iran sowohl terroristische Suniten auch Shiiten kräftig unterstützt, erwähnt? Ich tippe, Herr von Randow plant ein Interview mit seinem Liebling Rafsanjani und will kein Ärger. Er muss sich ja auch beeilen, denn nach dem ZEIT-Interview mit dem Tony-Israel-ist-Anachronismus-Judt kommt ja bald das Gespräch mit Neturei Karta auf den Seiten der ZEIT.
Dieses Szenario entstand eher aus amerikanischer Propaganda als Tatsachen. Der Iran unterstützt die schiitischen Milizen tatkräftig und hat ein großes Interesse sich über deren Machtbasis einen Iranfreundlichen Irak zu sichern.
Bei der Ergreifung von Iranern ist in letzter Zeit nur die Ergreifung diplomatischer Gesandter und Gäste durch die nachrichten gegeistert, die sich auf Wunsch des irakischen Regierungschef im Land befanden.
Die Unterstützung sunnitischer Miliziönäre ist zwar auch möglich, das macht aber nur Sinn wenn die Iraner angst vor einem US-Angriff haben und darum die USA im Irak beschäftigen wollen. Ansonsten haben sie schon genügend Verbündtete im Irak, die ihre Interessen berücksichtigen würden, wozu sollten sie die verprellen?
Weiteres Problem ist allerdings das der Iran und der Irak die 800-1000km lange Grenze sowieso nicht kontrollieren können so das private Interessenten kein Problem haben Waffen an wen auch immer zu verkaufen.
Im Besten Fall gibt es also eine Theorie, keine Entdeckung.
Kenn ich, kenn ich. Mal bin ich von den Amis oder der Atomindustrie oder der Zigarettenindustrie bezahlt, dann wieder von den Mullahs oder ich will ihnen sonstwohin kriechen. Zwar löschen wir hier beleidigende Kommentare, aber das obige lassen wir zu Demonstrationszwecken einfach mal stehen.
auf beiden Augen, ist nicht zu verstehen dass hier tatsächlich eine kleine perverse Demonstration vom Stapel gelassen wurde, nähmlich die Insinuation dass es gegen Israel geht, dass es Antisemitismus ist.
Früher, waren alle Diskussionen vorbei wenn einer den anderen mit Kommi beschimpfte, das ist Pauschal, Kindisch, und unangebracht. Man ist nicht immer nur Schwarz-Weiss, die nicht Fanatisch sind^, werden wohl eher Grau sein. Der Weg der Erleuchtung sagte der Buddha ist der Weg der Mitte, das war seine letzte Erleuchtung auf Erden.
Dass der Iran eine Verteidigungsrecht hat ist verständlich, nachdem jetzt schon 60 Jahre nach seinen Bodenschätzen gegriffen wird. Eine A Bombe wird immer defensiv bleiben, denn der das Inferno angeht wird mit der Welt untergehen. Da gehen nocht nur Zivilisten drauf sondern auch Militärs ( was ja in Kriegen immer mehr abhanden kommt), und nicht nur Arme sondern auch Reiche.
Als die uSA dies in den Rocky Montains experimentierten in den 80er, haben sie sich um Abrüstung bemüht.
Die Clique die jetzt in den USA oben ist, kann man, und das wird man so analysieren: den unlauteren Missbrauch einer Dummen Fanatischen Christlichen Marionette zu Geschäftszwecken. Der Beweis liegt im Aktienmarkt geschrieben:
Die Aktien des Bösen sind hochgekommen, die Aktien des Guten sind niedergebrannt worden!
Öl, dieses Blutverschmierte Produkt welches schon lange der Vergangenheit angehören soltte, ist ebenso nach Oben gekommen wie die Waffenindustrie, sowie alle Industrien welche Menschen nicht frei machen sondern abhängig wie Genmanipulierte Pflanzen.
Das sollte mal jedem klar sein in seiner Verblendung, wir haben ja auch hier in Europa diesen religiösen Fanatismus gekannt, und ihn hoffentlich abgelegt. Im Namên Gottes !
Im Namen Gottes dürften nur solche sprechen wie Mahatma Gandi, denn nur der in Frieden kommt hat die letzte Erleuchtung erhalten, sowie der teilt. Und nicht dieserwelcher nach des Nachbarn Schätze trachtet, oder ihm sein Land raubt, oder ihn angreift.
In menschlichem Sinne, auch diesewelche die Bibel missbrauchen sich zu bereichern, wenn die Gott sehen werden, wird ihnen weich um die Knie, aber leider wird es noch ein Stück dauern.
Und ich gebe dem Oberrabbiner recht wenn er meinte: Die Fanatiker wissen alles, da liegt das Problem!
Ein Aufstocken einer Armee geschieht ganz sicher nicht ohne Strategie. Wenn Israel sich auf einen atomaren Angriff vorbereitet, was durchaus zu verstehen wäre, würde Amerika auf jeden Fall unterstützend zur Seite stehen wollen. Würde das den Antisemitismus in Deutschland noch steigern und wie wäre Deutschlands politische Reaktion?
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