Klima Weniger ist mehr
Der Energiekonzern Vattenfall präsentiert einen neuen Plan für den globalen Klimaschutz. Kernkraft spielt dabei nur eine kleine Rolle
Die Welt der Energieversorgung, wie Vattenfall sie sieht
Der Kampf um den Klimaschutz wird schwerer und leichter zugleich. Schwerer, weil beispielsweise Jürgen Thumann, der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, gerade wieder einmal vor einer "überzogenen Vorreiterrolle" Deutschlands und Europas beim Klimaschutz warnte. Leichter, weil Lars G. Josefsson, der Chef des schwedischen Stromkonzerns Vattenfall, gerade eine bemerkenswerte "Weltkarte des Klimaschutzes" präsentierte. Die Botschaft Josefssons, den Bundeskanzlerin Angela Merkel kürzlich zu ihrem Klimaschutzberater ernannt hatte: Klimaschutz ist nicht nur möglich, sondern auch billiger, als viele fürchten.
Ein Prozent der weltwirtschaftlichen Leistung koste es, die Erderwärmung auf rund 2 Grad zu begrenzen, das war bisher der Stand des Wissens. Sir Nicholas Stern, der frühere Chefökonom der Weltbank, hatte es vor wenigen Wochen im Auftrag der britischen Regierung in einem 600-seitigen Report verkündet. Vattenfalls Josefsson hält diese Schätzung für weit übertrieben. Mehr als 0,6 Prozent des weltweiten Sozialprodukts muss es nicht kosten, Mensch und Natur vor einer gefährlichen Erderwärmung zu verschonen. 0,6 Prozent sind weniger als ein Viertel dessen, was heute die globalen Verteidigungsausgaben ausmachen.
Wie das? Laut Vattenfall-Studie grassiert überall auf der Welt die Energieverschwendung. Sie zu beenden, vermeidet nicht nur den Ausstoß gewaltiger Mengen von klimaschädlichem Kohlendioxid. Es kostet nicht einmal einen einzigen Cent, weil die Aufwendungen für notwendige Investitionen durch geringere Energierechnungen kompensiert werden.
Sparsamere - und damit emissionsärmere - Autos, Häuser, Glühbirnen, Heizungspumpen und mehr finanzieren sich quasi selbst.
Auf diese Weise lassen sich 7 Milliarden Tonnen CO2 bis 2030 wegsparen. Kostenneutral. Und 7 Milliarden Tonnen sind viel; mehr als die USA, der größte CO2-Emittent, jährlich ausstoßen. Es reicht allerdings nicht, um das 2-Grad-Ziel zu erreichen.
Die heutigen Treibhausgas-Emissionen belaufen sich auf rund 40 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalente. Bis 2030 werden laut
business-as-usual
-Szenario noch einmal 18 Milliarden Tonnen hinzukommen, eine Katastrophe. Um die Trendwende zu schaffen sieht der Vattenfall-Plan vor, die Emissionen im Jahr 2030 auf 31 Milliarden Tonnen zu begrenzen. Gegenüber dem Trend bedeutet das eine Emissionsminderung um 27 Milliarden Tonnen. Abzüglich der durch Effizienzsteigerung eingesparten 7 Milliarden verbleiben also 20 Milliarden Tonnen.
- Datum 18.01.2007 - 07:07 Uhr
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- Quelle ZEIT online
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Neuerdings wissen sogar Ökonomen um die komplizierten geophysikalischen Prozesse bescheid. Gut, dann können wir ja zusammen die Welt retten!
An Plänen präsentiert jeder genau das, was ihm die Taschen füllt. Da Vattenfall Vorreiter in der schwachsinnigen CO2-Sequestration ist, was Wunder, wird dies propagiert und mal nicht die Atomkraft.
Ich schlage vor Weltenretter Stern schifft sich nach China, USA, Indien ein und zählt dort die reduzierten m3 CO2, ganz oben auf dem Schornstein, für die wann anschließend im Emissionshandel zahlen sollen.
Wer vor einer Woche Bublahts Sendung im ZDF zum Thema Klima gesehen hat, weiß, dass die sogenannten 'Klimamodelle' nicht nur schwach, sondern ganz schwach auf der Brust sind. Wie konnte man der Menschheit überhaupt verkaufen, dass das Klima ewig stetig ist? Gab es früher etwa keine Änderungen...?
Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, sieht, dass die komplette CO2-These schlicht eine politisch-ökonomische Waffe ist, die zu gigantischen Geldtransfer für buchstäblich heiße Luft führt.
Es ist schon ad absurdum, wenn in D alles heruntergefahren werden soll, gleichzeitig aber unbegrenzt aus Ländern des unbegrenzten CO2-Ausstoßes Waren eingeführt werden, quer um die Welt transportiert. Aber als netten Nebeneffekt haben wir ja Arbeitsplatzverluste in D, na dann...
Publikationen wie die Zeit, sowie fast die gesamte bundesdeutsche Medienlandschaft bringen auch bereits überhaupt keine Gegenpositionen mehr, als ob es diese nicht gäbe. Deutsche Prof., Prof. vom MIT, die Russ. Akademie der Wissenschaften, offizielle Reviewer der IPCC-Berichte, scheinbar alles durchgeknallte Ahnungslose, die an der CO2-These zweifeln und überhaupt nicht mehr zu Wort gekommen. => gesteuerte 'Diskussion'
Wenn es genug andere 'Experten' gibt, die die CO2-Katastrophe predigen, dann vor allem deswegen, weil es Aufmerksamkeit, Forschungsgelder und einen kräftigen Schub für's Ego gibt. Wer wollte mit seinen 'Lösungsvorschlägen' nicht mal ein bißchen Gott spielen und das Wetter machen...
Wenn diese Initiative ernst gemein sein sollte - super!
Fragt sich nur, wie lange Josefsson noch am Hof der Atomhohepriesterin Merkel geduldet sein wird, bei derartigen Häresien...
Leider zeigt dieser Artikel aber auch, wie sehr die deutsche Wirtschaft verkommen ist: zwischen Josefssons Konzepten und BDI-Anführer Thumanns Dummschwatz aus der Zeit der industriellen Revolution, als rauchende Schornsteine noch das Maß aller Dinge waren, klaffen kaum noch überwindbare Abgründe.
Wie anders, als durch eine möglichst weit überzogene Vorreiterrolle bei Umwelt- und Klimaschutz, wollen wir unseren technologischen und wissenschaftlichen Vorsprung gegenüber China, Indien und anderen Nationen halten, und wenigstens ein paar Arbeitsplätze noch dazu?
1.Regionale Erzeugung von Energie aus Wind, Sonne und Biomasse. Gerade kleine und mittlere Anlagen (von 5kW bis 500kW, wie zum Beispiel Wassermühlen, Windräder, Biogasanlagen, Photovoltaik etc.) stellen immense Reserven dar, die gegenwärtig nicht im vollen Umfang genutzt werden.
2.Eindeutige Kostenstruktur bei den Netzdurchleitungs- und Wirkleistungsgebühren.
3.Jeder Energieerzeuger steuert sein Energieangebot über ein ihm zugeordnetes Energiemanagementsystem (EMS) das parallel zur derzeitigen Netzregelung arbeitet ohne die Stabilität des Netzes, zu beeinflussen. Über das Energiemanagementsystem muss jeder Energieerzeuger entsprechend seines Leistungsangebotes äquivalent Anschlussleistungen von Verbrauchern binden, um sein Angebot mit der Nachfrage seiner Kunden abzugleichen. Die angebotene Leistung wird sofern der Verbraucher Energie benötigt über einen Elektrolyseur zugeschaltet, in Wasserstoff umgewandelt und durch eine thermochemische Wasserstoffverdichtung auf Hydridbasis (Hydridpumpe) in Druckgasflaschen zwischengespeichert. Die hierfür erforderliche thermische Energie bezieht man entweder aus der Verlustwärme des Elektrolyseurs oder durch eine gesteuerte elektrische Beheizung der Hydridröhrchen.
4.Durch die Umwandlung von Strom in Wasserstoff entsteht eine galvanische Trennung zwischen Netz und Verbraucher. Das heißt, die Bereitstellung von Blindleistung seitens der Netzbetreiber ist überflüssig.
5.Die schwankende Verfügbarkeit alternativ erzeugter Energie, die bisher durch die Netzbetreiber durch Bereitstellung von Ersatz- und Regelleistung kompensiert wurde, wird durch das Energiemanagementsystem (EMS siehe Pkt.3) und einem Wasserstoffspeicher beim Verbraucher ausgeglichen.
6. Die entsprechenden Wirkenergien (Wärme, Strom, Mobilität) werden beim Verbraucher durch Wasserstoff erzeugt und die Umwandlungsverluste, die in Form von Wärme entstehen, dem Wärmekreislauf des Gebäudes zugeführt. Damit werden Transport- und Umwandlungsverluste einer zentralen Energieversorgung vermieden.
7. Die Wärmeversorgung (Warmwasser und Heizung) erfolgt durch die direkte Verbrennung von Wasserstoff über einen Wasserstoffbrenner (thermischer Wirkungsgrad 100%). Denn den größten Teil unseres Energiebedarfs im Gebäude, ca. 92%, benötigen wir als Wärme und davon fast die Hälfte in den Wintermonaten von Dezember bis Februar. Ca. 46% des CO2 Ausstoßes einer 4 köpfigen Familie wird durch die Bereitstellung von Heizung und Warmwasser verursacht und ca.15 Mill. Heizungsanlagen gibt es in Deutschland.
8. Ca. 8% unseres Energiebedarfes im Gebäude benötigen wir als Strom. Durch einen Motorgenerator (Stirlingmotor) oder Brennstoffzelle wird die benötigte elektrische Energie erzeugt und die hierbei entstehende Abwärme in die Heizungsanlage des Gebäudes eingespeist. Die bereitgestellte elektrische Energie wird mittels Batterien gepuffert. Diese Pufferung ist deshalb wichtig, da der Strombedarf entsprechend einer Tagesverbrauchskurve abgenommen wird sowie jahreszeitlich schwankt. Die Batterien müssen so dimensioniert werden, dass für einen ausreichenden Zeitraum die Versorgung des Gebäudes mit Strom über einen Wechselrichter sicher gestellt werden kann.
9. Eine 4 köpfige Familie erzeugt pro Jahr ca.16 Tonnen CO2 (Quelle: Greenpeace Magazin). Der Anteil der Mobilität liegt bei ca. 38%. Da währe doch eine Wasserstofftankstelle am Haus, aus heutiger Sicht, eine sehr interessante Ergänzung. Wasserstoff, der über die hauseigene Windkraftanlage erzeugt wurde, ist steuerfrei. Wenn die Autoindustrie die erforderlichen Wasserstoffahrzeuge entwickelt (Reichweiten bis 400km währen für Kurzstrecken völlig ausreichend) stände CO2 frei erzeugter Energie auch in diesem Bereich nichts mehr im Weg.
10. Energie muss ein Massengut bleiben und für jedermann erschwinglich.
PS: Ein Elektrolyseur in der Größe von 5kW wird derzeit in Hand oder Manufakturproduktion hergestellt und ist deshalb sehr teuer. Eine Massenproduktion würde die Kosten erheblich minimieren (ein Auto, das derzeit ca.10.000 Euro kostet, würde das 10 bis 20 fache kosten würde es komplett per Hand hergestellt).
Mehr Info unter [ Wir können leider nicht alle Verweise auf andere Internetseiten prüfen. Bitte haben Sie Verständnis, dass Links gelöscht werden. gez. Die Redaktion ]
1.Regionale Erzeugung von Energie aus Wind, Sonne und Biomasse. Gerade kleine und mittlere Anlagen (von 5kW bis 500kW, wie zum Beispiel Wassermühlen, Windräder, Biogasanlagen, Photovoltaik etc.) stellen immense Reserven dar, die gegenwärtig nicht im vollen Umfang genutzt werden.
2.Eindeutige Kostenstruktur bei den Netzdurchleitungs- und Wirkleistungsgebühren.
3.Jeder Energieerzeuger steuert sein Energieangebot über ein ihm zugeordnetes Energiemanagementsystem (EMS) das parallel zur derzeitigen Netzregelung arbeitet ohne die Stabilität des Netzes, zu beeinflussen. Über das Energiemanagementsystem muss jeder Energieerzeuger entsprechend seines Leistungsangebotes äquivalent Anschlussleistungen von Verbrauchern binden, um sein Angebot mit der Nachfrage seiner Kunden abzugleichen. Die angebotene Leistung wird sofern der Verbraucher Energie benötigt über einen Elektrolyseur zugeschaltet, in Wasserstoff umgewandelt und durch eine thermochemische Wasserstoffverdichtung auf Hydridbasis (Hydridpumpe) in Druckgasflaschen zwischengespeichert. Die hierfür erforderliche thermische Energie bezieht man entweder aus der Verlustwärme des Elektrolyseurs oder durch eine gesteuerte elektrische Beheizung der Hydridröhrchen.
4.Durch die Umwandlung von Strom in Wasserstoff entsteht eine galvanische Trennung zwischen Netz und Verbraucher. Das heißt, die Bereitstellung von Blindleistung seitens der Netzbetreiber ist überflüssig.
5.Die schwankende Verfügbarkeit alternativ erzeugter Energie, die bisher durch die Netzbetreiber durch Bereitstellung von Ersatz- und Regelleistung kompensiert wurde, wird durch das Energiemanagementsystem (EMS siehe Pkt.3) und einem Wasserstoffspeicher beim Verbraucher ausgeglichen.
6. Die entsprechenden Wirkenergien (Wärme, Strom, Mobilität) werden beim Verbraucher durch Wasserstoff erzeugt und die Umwandlungsverluste, die in Form von Wärme entstehen, dem Wärmekreislauf des Gebäudes zugeführt. Damit werden Transport- und Umwandlungsverluste einer zentralen Energieversorgung vermieden.
7. Die Wärmeversorgung (Warmwasser und Heizung) erfolgt durch die direkte Verbrennung von Wasserstoff über einen Wasserstoffbrenner (thermischer Wirkungsgrad 100%). Denn den größten Teil unseres Energiebedarfs im Gebäude, ca. 92%, benötigen wir als Wärme und davon fast die Hälfte in den Wintermonaten von Dezember bis Februar. Ca. 46% des CO2 Ausstoßes einer 4 köpfigen Familie wird durch die Bereitstellung von Heizung und Warmwasser verursacht und ca.15 Mill. Heizungsanlagen gibt es in Deutschland.
8. Ca. 8% unseres Energiebedarfes im Gebäude benötigen wir als Strom. Durch einen Motorgenerator (Stirlingmotor) oder Brennstoffzelle wird die benötigte elektrische Energie erzeugt und die hierbei entstehende Abwärme in die Heizungsanlage des Gebäudes eingespeist. Die bereitgestellte elektrische Energie wird mittels Batterien gepuffert. Diese Pufferung ist deshalb wichtig, da der Strombedarf entsprechend einer Tagesverbrauchskurve abgenommen wird sowie jahreszeitlich schwankt. Die Batterien müssen so dimensioniert werden, dass für einen ausreichenden Zeitraum die Versorgung des Gebäudes mit Strom über einen Wechselrichter sicher gestellt werden kann.
9. Eine 4 köpfige Familie erzeugt pro Jahr ca.16 Tonnen CO2 (Quelle: Greenpeace Magazin). Der Anteil der Mobilität liegt bei ca. 38%. Da währe doch eine Wasserstofftankstelle am Haus, aus heutiger Sicht, eine sehr interessante Ergänzung. Wasserstoff, der über die hauseigene Windkraftanlage erzeugt wurde, ist steuerfrei. Wenn die Autoindustrie die erforderlichen Wasserstoffahrzeuge entwickelt (Reichweiten bis 400km währen für Kurzstrecken völlig ausreichend) stände CO2 frei erzeugter Energie auch in diesem Bereich nichts mehr im Weg.
10. Energie muss ein Massengut bleiben und für jedermann erschwinglich.
PS: Ein Elektrolyseur in der Größe von 5kW wird derzeit in Hand oder Manufakturproduktion hergestellt und ist deshalb sehr teuer. Eine Massenproduktion würde die Kosten erheblich minimieren (ein Auto, das derzeit ca.10.000 Euro kostet, würde das 10 bis 20 fache kosten würde es komplett per Hand hergestellt).
Mehr Info unter www.mostecsolar.de
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