Afghanistan Mehr Geld und Soldaten
Die USA wollen ihre Finanzhilfe und ihr militärisches Engagement in Afghanistan verstärken, um den Einfluss der Taliban zurückzudrängen. Das kündigte Außenministerin Condoleezza Rice an
Die USA werden in Afghanistan nicht nur die Wiederaufbauhilfe für Armee und Polizei verstärken, sondern auch die eigene militärische Präsenz im Land. Nach Angaben von US-Diplomaten in Brüssel sind 8,6 der zusätzlich bereitgestellten 10,6 Milliarden Dollar für den Aufbau von Armee und Polizei in Afghanistan bestimmt. 2,0 Milliarden sollen für Straßenbau, Stromversorgung, medizinische Infrastruktur und Bekämpfung des Drogenhandels ausgegeben werden. Der US-Kongress muss allerdings diesen Ausgaben noch zustimmen.
Der Löwenanteil der Finanzhilfe soll dazu dienen, die afghanische Armee auf eine Stärke von 70.000 Mann zu bringen, die besser ausgebildet und ausgerüstet sind als bisher. Nach Angaben von NATO-Diplomaten zählt die Armee Afghanistans derzeit etwa 12 000 einsatzfähige Soldaten; es gebe aber «viel Fluktuation und Desertion». Die Zahl der Polizisten soll auf 82.000 steigen.
Die USA wollen auch die eigene Militärpräsenz in Afghanistan in noch nicht genau bekanntem Ausmaß erhöhen. Dies werde durch eine Verlängerung der Einsatzdauer «einiger derzeit eingesetzter Soldaten» sowie durch «den möglichen Einsatz zusätzlicher Soldaten» geschehen. Die Entscheidung werde in Abstimmung mit dem NATO-Oberkommandeur getroffen und möglicherweise beim Treffen der NATO- Verteidigungsminister am 8./9. Februar in Sevilla bekannt gegeben.
Die USA haben nach Angaben des Außenministeriums seit 2001 rund 14,2 Milliarden Dollar für Afghanistan bereit gestellt. Davon gingen 9 Milliarden in den Aufbau von Armee und Polizei und 5,2 Milliarden in Wiederaufbau und humanitäre Hilfe. Die zusätzlichen Mittel wurden von Rice damit begründet, dass 2007 ein «kritisches Jahr» für Afghanistan sei.
Die Bundesregierung will die Aufbauarbeit im Norden Afghanistans ebenfalls ausweiten. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier kündigte am Freitag in Brüssel an, die Arbeit der deutschen zivilen Wiederaufbauteams mit Außenstellen zu ergänzen. Damit sollten breitere Teile der Bevölkerungen erreicht werden. Das militärische Engagement der Nato in Afghanistan sei auch langfristig nötig. Entscheidend sei aber die Akzeptanz des Einsatzes in der Bevölkerung, sagte Steinmeier seinen Kollegen den Angaben zufolge.
Deutschland unterhält im Norden Afghanistans nach Nato-Angaben derzeit zwei zivile Wiederaufbauteams (PRTs) und schützt mit seinen knapp 3000 Bundeswehrsoldaten in der Region drei weitere Teams, die von Ungarn, Norwegen und Schweden geführt werden.
- Datum 26.01.2007 - 05:07 Uhr
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- Quelle ZEIT online
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Auch Deutschland braucht einen Platz an der Sonne!
Oder woher kommt die selbstlose Liebe zu Afghanistan?
Wenigstens ein Land in der Region muss sicher uns gehören. Das dient dem Weltfrieden und nebenbei unserem Portemonnaie. Hoch lebe die Weltpolizei USA! Hoch lebe das wiedererstarkte Deutschland!
Frl Vernunft, wenn Sie NATO nicht gern haben, warum nicht ausscheiden?
Ist Ihnen das mal eingefallen?
Sollte Sie das als gut halten, was haben Sie unternommen, den Abschied von NATO einzuleiten?
Die Franzosen haben es vor Jahrzehnten gemacht. Alles ist gut fuer sie verlaufen. Niemand hat ihnen deswegen Kummer gemacht!
Wenn ich diesen schwachen Kommentar lese, von 'Vernunft', als gaebe es in Afghanistan auch nur irgendwas zu verdienen, bis auf Blut und Kotze, so bleibt mir nicht viel anderes uebrig als zu konstatieren:
Peace, ja, peace, keine Gewalt mehr, schlagt mich tot, Islam, ich kuesse die Fuesse Mohammeds, selbst, wenn ungewaschen!
Fuer mich ist unter anderem eine Lehre, wie hartnaeckig das Recht Irans verteidigt wird zur Nuklearenergie, durch die, die, wenn in Deutschland installiert, jaulen, die Welt wuerde verseucht, bereit sich vor Lokomotiven zu werfen!
Dieses arabisch-persisch-islamische Grossgetue ist zur Zeit die groesste Gefahr fuer das Fortbestehen der ganzen Welt, da diese Maenner sich aufpeitschen lassen durch ihren skrupellosen und ein Kind schaendenden Propheten namens Mohammed, aufpeitschen lassen in den Irrsinn!
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