Gesundheitsreform

Was sich ändert

Durch die Gesundheitsreform kommen auf die Versicherten, Patienten, Ärzte, Kliniken und Krankenkassen zahlreiche Änderungen zu, allerdings nicht alle sofort. Wer ist wie betroffen? Ein Überblick. Von Ab 2009 muss jeder in Deutschland krankenversichert sein. Für die Bürger, die der gesetzlichen Versicherungspflicht unterliegen, gilt dies bereits ab dem 1. April 2007. Ehemals Privatversicherte, die ihren Schutz verloren haben, weil sie die Beiträge nicht mehr bezahlen konnten, können ab dem 1. Juli 2007 in den Standardtarif ihrer letzten Privatversicherung zurückkehren. Diese sind verpflichtet, sie wiederaufzunehmen. Vor allem für die ärmeren unter den etwa 200.000 Menschen in Deutschland, die bislang nicht krankenversichert sind, bringt die Reform also einen großen Vorteil. Allerdings müssen auch sehr Wohlhabende, die bisher freiwillig auf eine Versicherung verzichtet haben, künftig eine Versicherung abschließen. Dabei bleibt es ihnen selbst überlassen, in welchem Umfang sie das tun. Ein Bußgeld soll dafür sorgen, dass die Versicherungspflicht ernst genommen wird: Wer sich nicht versichert, muss im Krankheitsfall die Beiträge für maximal fünf Jahre nachzahlen.

Leser-Kommentare

    • 05.02.2007 um 9:46 Uhr
    • skay

    ...für solche die sich gesund und bewusst ernähren.

    Was mir fehlt sind Pflichttarife mit höherem Beitragssätzen für Raucher, Alkoholkonsumenten sowie Menschen mit Übergewicht.

    Was nicht 'reformiert', also verbessert wurde, ist die Finanzierung des Gesundheitswesens. Dort sind jedoch zu viel Lobbyisten am Werkeln, sodass es auch in Zukunft keine Verbesserung für den 'Verbraucher' geben wird.

    Eine kleine Anmerkung zum Schluß:

    Warum braucht Deutschland ~300 Krankenkassen?

    300 Krankenkassen = 300 x Vorstände + 300x Lustreisen + 300x Sonderprämien + 300x ... für Leitende Angestellte

    Hier sollte eine 'Refom' dringend ansetzen!

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