Märchenhaft
La-Di-Da im Lavendelduft
Beschwingter Folk, tragikomische Geschichten und viel Whiskey. The Decemberists aus Portland besuchen Hamburg, Christian Bartsch (Fotos) und David Hugendick (Texte) berichten vom Konzert
Deutschland diskutiert über das Rauchverbot,
setzen es durch. Die Band bangt um ihre Gesundheit und verlangt einen qualmfreien Konzertsaal. Viele Wartende vor dem Knust werden diesen allerdings gar nicht betreten dürfen. Das Konzert ist ausverkauft, schon seit Wochen. Zwischen einigen hängenden Schultern hört man: "Letztes Jahr war ich fast allein bei denen!" Seitdem die Folkband im Februar ihr neues Album
veröffentlicht hat, steht sie in allen Musikzeitschriften und wird zu Talkshows eingeladen.
"Ich geb' der Band dann mal ihre zwei Flaschen Jack Daniels", knurrt ein Türsteher am Einlass. Das kann ja lustig werden!
- Datum 19.02.2007 - 11:41 Uhr
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Es ist, sagen wir es vorsichtig, unüblich, Kommentare zu löschen, die auf sachliche Fehler im Text verweisen, und anschließend besagten Fehler sang- und klanglos (no pun intended) zu beseitigen.
Natürlich muß es für jemanden, der über Musik schreibt, peinlich sein, »Peter und der Wolf« nicht von der »Zauberflöte« unterscheiden zu können -- aber so zu tun, als wäre nie etwas gewesen, ist nicht nur noch peinlicher, sondern außerdem unsouverän.
ich habe den Kommentar nicht gelöscht und es auch nicht in Auftrag gegeben. Für Ihren Hinweis danke ich Ihnen.
Beste Grüße,
David Hugendick
Wer die „Zauberflöte“ nicht von „Peter und der Wolf“ unterscheiden kann, sollte besser die Klappe halten, wenn es um Musik geht (zumal man darauf kommen kann, daß eine Band, die sich „Decemberists“ nennt, eine Affinität zu russischen Komponisten haben könnte).
Natürlich spielen die Decemberists in einer anderen Liga als Lavender Diamond -- aber von Vorgruppen sollte man generell keine Großtaten erwarten. Manchmal wird man positiv überrascht (die Decemberists habe ich z.B. als Vorband von Cake kennen- und schätzen gelernt), aber normalerweise bedeutet das Vorgruppentum eine Art Trainingslager für Nachwuchskünstler. Und in diesem Trainingslager habe ich Musiker schon deutlich weniger enthusiastisch und charmant erlebt.
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