Internationales Polarjahr
Leben unter dem Schmelz

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10.000 Quadratkilometer Eis sind in der Antarktis verschwunden. Forscher konnten die bisher unerforschten Ökosysteme in der Tiefe jetzt erkunden - und erste Auswirkungen des Klimawandels beobachten. Ein Expeditionsbericht in Bildern.
Tagein tagaus wird die Welt mit Horrormeldungen versorgt, wonach die Polkappen abtauen sollen.
Erwarten Sie höhere Verkaufszahlen dadurch oder worin liegt der Hintergrund dieser Art von Berichterstattung?
Gemäss der Polar Research Group der Universität Illionois lag die Meereisfläche der Antarktis 1993 im Tief bei 1,2 Millionen qkm im Hoch bei 15 Millionen qkm.
Im Jahr 2008 im Tief bei 2 Millionen und im Hoch bei 16,3 Millionen qkm.
Es ist eine eindeutige Tendenz zu erkennen, wonach die Eismenge, welche in der Arktis verschwindet, in der Antarktis hinzukommt.
Da mutet es doch mehr als verwegen an, zu berichten, dass 10.000 qkm Eis "verschwunden" sind.
Die ganz normale Schwankung zwischen Sommer- und Wintereisfläche liegt seit Beginn der Aufzeichnungen im Schnitt bei 12.000.000 qkm
Sie nehmen eine Fläche von 0,083% der ganz normalen Halbjahresschwankung zum Anlass, Angst und Schrecken unter Ihrer Leserschaft zu verbreiten.
Das ist schon Bildzeitungsniveau!
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