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Wer wird US-Präsident 2008?

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Clinton, Obama, Giuliani, Edwards. Insgesamt haben bereits fast 30 Anwärter ihren Hut in den Ring geworfen. ZEIT online präsentiert die aussichtsreichsten Anwärter auf die Bush-Nachfolge.
Leser-Kommentare
  1. Leser(in) kcdd30a hat Recht: Das Bild, das Duncan Hunter zeigen soll, zeigt Ex-Senator Bill Frist aus Tennessee. Frist hat aber bereits erklärt, dass er nicht kandidieren wird. Eigentlich hatte er geplant, sich nach dem Rückzug aus dem Senat auf die Präsidentschaftskandidatur zu konzentrieren. Der Job als Mehrheitsführer im Senat hat aber seine Tücken - im Zweifel tritt man zu vielen Leuten auf die Füße. Den Enthusiasmus über Frist kann ich nicht teilen: Als Transplantationschirurg konnte er nach dem Studium von exzerptierten Videoaufnahmen der komatösen Terri Chiavo 'diagnostizieren', dass Hirnfuntionen vorhanden waren. Die anschließende Autopsie ergab, dass diese gar nicht möglich waren. Aus meiner Sicht eine doppelte 'Sünde': als Arzt und als Politiker hat er der vermeintlichem Volkes Stimme nachgegeben ....
    In Ihrer Galerie vermisse ich den gegenwärtigen Gouverneur von New Mexico, Bill Richardson. Er wird es wahrscheinlich nicht werden, aber wird als 'dark horse' gehandelt. Außerdem könnte er Vizepräsidentschaftskandidat werden. Richardson war vierzehn Jahre lang Abgeordneter im Kongress, UN-Botschafter und hat auch noch als Gouverneur Verhandlungen mit Nordkorea geführt. Als Gouverneur ist er mit fast 70% der Stimmen wiedergewählt worden - und er ist einer der wenigen (Ex-)Gouverneure im Rennen. Deren Vorteil ist Exekutiverfahrung, deren Nachteil normalerweise das Fehlen außenpolitischer Experise. Er hat sie, und hat damit zweifellos die Qualifikation zum Präsidenten. Aber das ist ja oft nicht entscheidend.

    • uff
    • 12.04.2007 um 16:01 Uhr
    2. Bravo

    Die Amerikaner sind diese Familiendynastien leid!
    Die haben ohnehin enormen politischen Einfluß und es gar nicht nötig, zum Präsidenten gewählt zu werden.
    Bei Frau Clinton fällt mir nur ein, dass Herr Cheney meinte, sie sei doch sicher die aussichtsreichste Kandidatin der Demokraten. Diese Art Wahlkampfunterstützung reicht mir schon. Danke nein Frau Clinton.
    Dieser Obama macht einen tollen Eindruck. Er kann es schaffen, wenn die Älteren ihm zur Seite stehen.

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