DFB-PokalKurz vor Berlin

Auf rutschigem Rasen haben der VFB Stuttgart und Hertah BSC Berlin den vierten Teilnehmer für das Halbfinale im DFB-Pokal ermittelt

Der VfB ist auf dem Vormarsch

Der VfB ist auf dem Vormarsch

Nach seinem Höhenflug in der Fußball-Bundesliga darf der VfB Stuttgart auch weiter vom vierten Gewinn des DFB-Pokals träumen. Durch Treffer des überragenden Cacau (38.) und von Thomas Hitzlsperger (77.) zum 2:0 (1:0) gegen Hertha BSC schafften die Schwaben am Mittwochabend erstmals seit sechs Jahren wieder den Einzug ins Halbfinale.

«Wir haben am Anfang der Saison gesagt, wir wollen unbedingt nach Berlin. Jetzt haben wir die große Chance, dahin zu kommen», freute sich VfB-Trainer Armin Veh mit seinem Team. «Die Mannschaft spielt sehr diszipliniert, das ist der Schlüssel zum Erfolg», sagte Torschütze Hitzlsperger. Dagegen war Hertha-Kapitän Arne Friedrich, der bei Ludovic Magnins Flanke vor dem 1:0 weggerutscht war, sauer: «Das ist sehr enttäuschend. Da muss man nicht mehr viel dazu sagen.»

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Extreme äußere Bedingungen stellten hohe Anforderungen an beide Mannschaften. Nach stundenlangen starken Regenfällen präsentierte sich der Stuttgarter Rasen als rutschiges Geläuf, mit dem alle Akteure ihre Probleme hatten.

Auffälligster Akteur bei den Berliner Vorstößen war Ashkan Dejagah, dem sich die beste Chance vor der Pause für die Gäste bot. In der 35. Minute verhinderte Mathieu Delpierre mit letztem Einsatz einen Treffer des 20-Jährigen, dessen bevorstehender Wechsel zum VfL Wolfsburg für einige Unruhe bei der Hertha gesorgt hatte.

Mit mehr Mut zur Offensive versuchte Hertha dem Spiel nach Wiederbeginn eine Wende zu geben. In der 58. Minute verpasste Marko Pantelic mit einem Schuss ans Außennetz die bis dahin beste Möglichkeit für die Gäste. Anschließend verfehlte auf der Gegenseite der kaum zu bremsende Cacau mit einem Kopfball schon das mögliche 2:0. Erst in der letzten halben Stunde entwickelte sich die Partie zu einem echten Pokalfight mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. 13 Minuten vor dem Ende sorgte ein 18 Meter-Kracher von Hitzlsperger für die endgültige Entscheidung.

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