Klimawandel Andere Prioritäten
Laut Umfragen interessiert sich die polnische Bevölkerung wenig für den Klimawandel und seine Folgen. Woran liegt es?
Der Autor ist Brüsseler Korrespondent der polnischen Tageszeitung "Gazeta Wyborcza". Sein Beitrag ist der siebte in einer unregelmäßigen Reihe von Kommentaren, mit denen Korrespondenten europäischer Tageszeitungen auf ZEIT online die EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands begleiten.
Vor Island brechen die Gletscher auseinander - doch in Polen interessiert das nur wenige
Als die Mehrzahl der europäischen Staats- und Regierungschefs sich bei ihrem jüngsten Treffen in Brüssel mit dem Thema der erneuerbaren Energien befasste, träumte Polen noch von der "Energie-Solidarität". Einfach gesagt: Polen interpretiert die Prioritäten der EU anders als die übrigen 26 Staaten.
Einen Westeuropäer mag es schockieren, aber die Durchschnittspolen lässt die Klimaveränderung eher kalt, so, als wären sie von steigenden Temperaturen, schmelzenden Eisbergen und viel zu milden Wintern nicht betroffen. Die Stimmung in Polen spiegelt sich im neuesten Eurobarometer, einer EU-weiten Meinungsumfrage, sehr genau wider.
Es zeigt, dass immerhin 27 % der Polen die globale Erwärmung "nicht beunruhigend" finden. Das ist das schlechteste Ergebnis in der ganzen Europäischen Union. Und nur 32 % machen sich laut Umfrage Sorgen über die Klimaveränderung, während der EU-Durchschnitt bei 50 % liegt. Darüber hinaus denken nur 52 % der Polen an Ausgaben für Energiespargeräte im Haushalt, während es in der EU 72 % sind.
Angesichts dieser Ergebnisse überrascht es nicht, dass die polnische Regierung im Kampf gegen den Klimawandel nicht gerade an der Spitze steht. Polnische Behörden verfolgen ebenso wie der Großteil der polnischen Gesellschaft ein anderes Ziel, nämlich die Sicherung der Energieversorgung. In Polen fürchtet man, die Russen, von denen sie 50 % ihrer Energie beziehen, könnten sie von der Versorgung mit Öl und Gas ausschließen.
Man sollte sich klarmachen: Die Aussicht, man könne am nächsten Tag kein Gas zum Kochen mehr haben, erschreckt die Durchschnittspolen mehr als die Perspektive, wegen der zunehmenden Trockenheit werde es in 20 Jahren kein Trinkwasser mehr geben. Aus diesem Grund wurde es für Polen zur ersten Priorität, die EU zu einem Energiesicherungsplan zu bewegen, damit wir dem Schicksal der Ukrainer und Weißrussen entgehen, die beide einen russischen Boykott hinnehmen mussten. Und zu dieser gesellschaftspolitischen Priorität gesellt sich die Bereitschaft der Kaczynski-Brüder (Polens Präsident Lech und sein Ministerpräsident Jarosław), Effizienz und Kompetenz innerhalb der EU auf dem Altar der innenpolitischen Abrechnung zu opfern, wie es der polnische Publizist Jacek Kucharczyk formulierte.
- Datum 21.03.2007 - 06:31 Uhr
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dass Polen Rang eins fuer Kandidaten der EU, die man schleunigst wieder aus der EU entfernt!
Staaten, die glauben sie muessten ihre Groesse beweisen, bringen der Welt meistens nicht viel gutes!
Die Erfahrung mahnt zur Vorsicht, wenn Sachverhalte so einfach dargestellt werden das sie auch der Jupp aus der Trinkhalle versteht. Meteorologen können kaum das Wetter in mehr als 48 Stunden sicher vorraussagen, wie soll da binnen weniger Jahre eine Klimaveränderung epischen Ausmaßes wissenschaftlich abgesichert werden? Hier hilft nur glauben, und daß kann bekanntlich jeder wie er mag.
Man muss kein Pole sein, um die Polen zu verstehen. Ganz offenbar lässt sich die polnische Öffentlichkeit nicht so beeindrucken wie dies Politiker der westeuropäischen Staaten mit ihren Wählern derzeit machen.
Dass die EU mit ihren Maßnahmen das globale Klima beeinflussen wird, das glauben wohl nur ganz wenige Politiker. Denen geht es vornehmlich auch nur um Energieeinsparung und damit um eine weniger Abhängigkeit Oder sie wollen Ziele durchsetzen, die sie ohne Beschwörung der globalen Katastrophe nicht durchsetzen können, wie z. B. die Engländer, die wieder auf Atomkraft setzen.
Leider hat sich offenbar der Verfasser des Artikels von der Klima-Euphorie anstecken lassen. Wie kommt man sonst zu einer Annahmen, wie “ Perspektive, wegen der zunehmenden Trockenheit werde es in 20 Jahren kein Trinkwasser mehr geben.“
Und die Pole schmelzen angeblich auch. Nur stimmt das eben nicht. Das Eis auf dem Südpol wächst und es ist kälter geworden. Und am Nordpol gibt es nach Aussagen kompetenter Eisforscher wie S.-I. Akasofu Director, International Arctic Research Center University of Alaska Fairbanks, auch keine Befürchtungen, dass derzeit außergewöhnlich Vorkommnisse zu registrieren sind.So warm wie derzeit war es auch schon einmal 1930.
Vielleicht haben viele Polen auch die Auffassung, die Vaclav Klaus, tschechischer Präsident, im Finanzblatt Hospodářské Noviny, im Jahre 2007 äußerte :
Frage : Versuchen Sie bitte zu erklären, wie Sie zu Ihrer Auffassung kommen!
Klaus: Das ist nicht meine Idee. Global warming ist ein Mythos, und ich denke, dass jeder ernsthafte Mensch und Wissenschaftler dies auch sagt. Es ist nicht in Ordnung, sich auf das UN-Gremium zu berufen. IPCC ist kein wissenschaftliches Gremium: es ist eine politische Institution, eine Art Nicht-Regierungs-Organisation mit grünem Charakter. Es ist kein Forum von neutralen Wissenschaftlern oder eine ausgewogene Gruppe von Wissenschaftlern. Seine Mitglieder sind politisierte Wissenschaftler, die sich mit einseitiger Meinung und mit einseitigem Auftrag dort einfinden. Somit ist es ein unwürdiger Unfug, dass die Leute nicht auf den fertigen Report warten, der Mai 2007 erscheint, sondern in solch übertriebener Weise auf die Zusammenfassung für Politiker SPM reagieren, bei dem alle wenn´s und aber´s herausgestrichen, gelöscht sind und durch übermäßig vereinfachte Thesen ersetzt sind. Das ist eindeutig ein unglaubliches Versagen vieler Leute, vom Journalisten bis zu Politikern… Wenn die Europäische Kommission prompt auf so einen Trick hereinfällt, ist das ein weiterer sehr guter Grund dafür, dass die Staaten selbst und nicht die Kommission über solche Dinge entscheiden sollten.
Frage Wie erklären Sie sich, dass wir keinen anderen vergleichbaren großen Staatsmann in Europa erkennen können, der Ihren Standpunkt unterstützen würde? Niemand von denen scheint so ausgeprägte Meinungen zu vertreten.
Klaus: Andere hochrangige Politiker drücken ihre Zweifel an der globalen Erwärmung nicht aus, weil die Peitsche der politischen Korrektheit ihnen die Stimme abwürgt.
Frage : Aber Sie sind kein Klimatologe. Haben Sie ausreichendes Wissen und genug Informationen?
Umweltschutzhysterie ist eine metaphysische Ideologie und hat als eine Weltanschauung nichts mit Naturwissenschaft oder dem Klima zu tun. Leider hat sie auch nichts mit Sozialwissenschaften zu tun. Trotzdem ist sie schick geworden, und diese Entwicklung macht mir Sorgen. Der zweite Teil meiner Antwort sollte sein: Wir haben auch jede Menge Reporte, Studien und Bücher von Klimaforschern, deren Ergebnisse genau entgegengesetzt sind.
Offenbar bin ich auch ein Pole. Mich beunruhigen die Horrorszenarien über die Klimaerwärmung nämlich auch nicht. Wenigstens ein Volk in Europa, das nicht in Klimahysterie verfällt. Ich halte das für vernünftig.
An Vernuenftig und Faustus34.
Auch ich bin kein Wissenschaftler, und habe deswegen nie die Chance gehabt die Arctische Regionen selbst zu besuchen.
Ausserdem ist es ohnehin schwierig die Zeichnen der natur richtig zu interpetieren.
In dem Hinsicht gebe ich Ihnen Recht, das da bei der Diskussion ueber den Klimawandel viel Ideologie und unverifierbare Annahmen mit im Spiel sind.
Ausserdem sind auch wissenschftliche Daten immer unterschiedlich zu interpetieren.
Dazu gibt es sehr viele solche Daten, die oft in Widerspruch zu einander stehen, und aus denen vielen von uns glauben 'frei waehlen' zu koennen (so wie es gerade passt).
Aber es bleibt die (retorische) Frage offen, ob wir es uns leisten koennen ab zu warten, bis die Wissenschaft genuegend Daten besiztz um fest zu stellen, ob es diese Klimawandel tatsaechlich gibt, und ob sie tatsaechlich so gefaehrlich ist wie wir heute geneigt sind zu glauben.
Was waere denn, wenn da herauskommt, dass es tatsaechlich gefaehrlich ist?
Wass koennten wir dann noch machen?
Dann wird es tatsaechlich zu spaet sein.
Deswegen ist es unverantwortlich, einfach weiter zu machen wie wir bis jetzt getan haben.
Auch ist es unverantwortlich von Politiker und andere einflussreiche Personen, den Klimawandel offen zu verneinen (wiel auch sie es genau so wenig wissen koennen).
Auch wenn die Klimawandel nicht existiere oder harmlos waere (wass ich uebrigens sehr bezweifle) , waere nichts dabei verloren, wenn wir damit anfangen wuerden, umweltfreundlicher und verantwortungsbewusster zu leben.
Ein gerechtere Welt und saubere Umwelt schadet niemanden.
An Konrad Niklewicz:
Ist es tatsaechlich so, dass das Umweltbewusstsein in Polen niedriger ist als bei die meiste andre Europaer? (Deutsche, Oestereicher, Schweizer und Skandinavier ausgenommen).
Es muss auch in Polen noch sehr viel getan werden auf diesem Gebiet, aber in Gross-Brittanien, Frankreich, Italien, Spanien auch (und lasst uns erst gar nicht reden von den USA, Russland, China, Indien, Brazilien usw.).
Auch ich wäre gerne Pole. Ein Volkes, das sich über historische Zeiträume der Indoktrination widersetzt hat und auch der gegenwärtigen Hirnwäsche durch selbsternannte Klimaexperten und gleichgeschalteten Presseorganen trotzt, verdient Bewunderung.
die sich ueber hunderte Millionen Jahre angesammelt,
wenn man diese Rohstoffe innerhalb von etwa dreihundert Jahren alle ausbuddelt und
verbrennt!!!,
wenn man weiss, dass bei Verbrennung Sauerstoff verbraucht und
CO2 frei wird, das lange, sehr lange in der Atmossphaere verbleibt,
wenn man dann noch weiss, dass CO2 Sonnenstrahlen zu einem wesentlichen Teil auf die Erde zurueckwirft,
und dann noch immer nicht begreift, dass das Klima durch Menschenwerk so erheblich geaendert wird wie durch andere kosmische Katastrophen, die in schoener Regelmaessigkeit zu kastastrophalem Aussterben von Arten fuehrten,
ja dann darf man sich
entweder
geistig minderbemittelt nennen und Sozialhilfe beantragen
oder unmoralisch und sich schleunigst der Staatsanwaltschaft stellen
oder eine Kombination von beidem und sich bei Shell bewerben!
Argumente in dem Video!
Worin sollen die denn bestehen??
CO2 in der Luft und Temperaruranstieg sind direkt korreliert!
Wiederlegen Sie nur diesen Punkt!
Darum geht es!
Reissen Sie sich zusammen und widerlegen genau diesen einen Punkt!
Alles andere ist nur Geschwaetz!
PS: kommen Sie mir aber bitte nicht mit zehn Jahren, in denen der CO2 Gehalt nach oben ging und die Durchschnittstemperatur nach unten!
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