Gesundheit Rauchverbot mit Ausnahmen
Die Ministerpräsidenten haben sich auf ein weitgehendes Tabakverbot in Gaststätten verständigt. Allerdings sollen Ausnahmen möglich sein
Vernebeltes Rauchverbot
Grundsätzlich darf künftig in Gaststätten nur noch in abgeschlossenen Raucherräumen gequalmt werden. Kleinen Kneipen sollen aber Sonderregelungen eingeräumt werden. Dies müsse aber für den Kunden deutlich sichtbar sein, sagten die Regierungschefs von Niedersachsen und Berlin, Christian Wulff (CDU) und Klaus Wowereit (SPD), am Donnerstag nach dem Treffen in Berlin.
«90 Prozent des Nichtraucherschutzes in Deutschland wird einheitlich sein», sagte Wulff. Die Mehrzahl der Länder neige zu einem generellen Rauchverbot. Einige Länder hielten sich laut einer Protokollnotiz aber offen, für sich abweichende Regelungen einzuführen. Vor allem Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, inzwischen jedoch auch mehrere andere Länder haben angekündigt, dass sie es den Wirten überlassen wollen, ob sie ihre Gaststätten zu Raucherlokalen erklären.
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident und SPD-Chef Kurt Beck (SPD) sagt: «Ich hätte mir gewünscht, dass wir noch dichter zusammengeblieben wären.» Jetzt müssen die Länderparlamente entsprechende Entwürfe erarbeiten.
Ein grundsätzliches Rauchverbot soll nach dem Beschluss der Ministerpräsidenten auch in Schulen, Altenheimen und anderen öffentlichen Landeseinrichtungen gelten. In wohnraumähnlichen Einrichtungen werde sich der Staat nicht einmischen, sagte Wulff.
Gesundheitsexperten hatten sich für eine einheitliche Lösung in den Gaststätten eingesetzt. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte noch am Mittwoch dafür plädiert. Der Bundespolitik sind in dieser Frage aber die Hände gebunden, da das Gaststättenrecht Ländersache ist.
Zum Thema
Rauchen regional
-
Unterschiedliche Verbote sind nicht sinnvoll. Ein Kommentar »
- Datum 22.03.2007 - 05:49 Uhr
- Quelle ZEIT online
- Kommentare 6
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





Raucher töten jedes Jahr 79 000 Nichtraucher pro Jahr in der EU , sagt der EU-Gesundheitskommissar am 29. Januar 2007.
Jeder weiss, dass das stinkende Passivrauchen der militanten Raucher hochgiftig ist. Daher darf es keine Ausnahmen geben.
FÜR glasklare Regelungen, FÜR ein Rauchverbot ohne Wenn und Aber. Die Zeit der Ausflüchte ist vorbei.
Dieter Zetsche von DaimlerChrysler und sein Betriebsrat haben richtig entschieden: Totales Rauchverbot beim Daimler! Einfach toll! Ein Vorbild! Ein Beispiel für die Politik!
Ein R an die Tür und weiter wie bisher. Die Tabaklobby hat bestimmt gefeiert. Dabei hoffen wir doch endlich auf einen Arbeitsplatzabbau an den Krebskliniken. Liebe Raucher geniesst eure Zigarette, aber bitte draussen. Liebe Politik, lieber Aschenbecher vor der Tür der Gaststätten als ein R an der Tür.
in Europa wird seit 400 Jahren geraucht, Katzen sind seit 1000 Jahren eingebürgert und Pollenflug gibt es seit Urzeiten. Diese drei allergieauslösenden Einflüsse gab es schon immer und waren nie ein nennenswertes Problem.
Andererseits fällt es auf, daß die Allergieproblematik zeitgleich mit der massenhaften Verwendung chemisch erzeugter Hygieneartikel aufgekommen ist. Erst seit sich die Menschen mit Benzolnitroester (?) und anderen Zungenbrechern einstäuben, weil diese angeblich angenehm duften, leidet der konsumierende Teil der Menschheit an Problemen. Aber das Gift sind *nicht* die Katzenhaare, ist *nicht* das Nikotin, sind *nicht* die Pollen. Das Gift sind die Chemikalien in Seifen, Parfüms, Deodorants. Und selbst wenn alle Gräser und Bäume abgeholzt werden, alle Raucher entzogen sind, alle Haustiere ausgemerzt sind, werden die chemischen Gifte das Immunsystem der Menschen schädigen und dies mit anderen Allergien (gegen Sonnenlicht, gegen Hausstaub, gegen Mehl) offenbaren. Dann werden wohl auch die Sonne, der Staub der Luft und Mehl in Speisen verboten. Oder???
Da muss ich Dir zustimmen. Aber das sind Dinge die man so nicht sehen kann ausser den Ihaltsangaben die sowieso keiner versteht.
Da muss ich Dir zustimmen. Aber das sind Dinge die man so nicht sehen kann ausser den Ihaltsangaben die sowieso keiner versteht.
Lieber Peter Ffm,
bitte nimm zeitnah Kontakt zu mir auf, ich habe eine Idee zur eventuellen Annäherung an ein gleiches Ziel.
Ich betreue die Seiten http://www.rauchfreiheit.de und http://www.xn--bndnisfrei...
Du erreichst mich beispielsweise über das Kontakt-Formular der letztgenannten Seite.
Lieber Gruß
fratso
Da muss ich Dir zustimmen. Aber das sind Dinge die man so nicht sehen kann ausser den Ihaltsangaben die sowieso keiner versteht.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren