Gewaltforschung Spaltung droht
Ein Gespräch mit dem Sozialwissenschaftler Wilhelm Heitmeyer über wachsende Gewalt, Abstiegsängste der Mitte und den Einfluss der Rechtsextremisten
Professor Wilhelm Heitmeyer leitet das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld, das an diesem Donnerstag sein zehnjähriges Bestehen begeht. Er und sein Institut befassen sich mit den unterschiedlichsten Formen der Gewalt - von der innerfamiliären und Jugendgewalt bis zu politischen Konflikten und den Problemen des Rechtsextremismus vor allem in Ostdeutschland.
ZEIT online:
Herr Heitmeyer, seit zehn Jahren beschäftigen Sie und Ihre Mitarbeiter sich mit Gewalt und Konflikten in dieser Gesellschaft. Die Probleme haben sich in dieser Zeit beständig verstärkt. Beschleicht Sie manchmal ein Gefühl von Frustration?
Heitmeyer:
Nein, frustriert bin ich nicht. Denn meine Ausgangsthese ist, dass es eine gewaltfreie Gesellschaft nie gegeben hat und nie geben wird. Es geht nur darum, ob wir in einer gewaltarmen oder gewaltreichen Gesellschaft leben. Insofern frustriert mich die Entwicklung selbst nicht, wohl aber manche Reaktion in der Öffentlichkeit und vor allem in der Politik. Vieles wird wahrgenommen, was sich in der Gesellschaft abspielt und entwickelt, aber Konsequenzen bleiben aus.
ZEIT online:
Würden Sie sagen, dass die Gesellschaft heute insgesamt gewaltreicher ist als vor zehn, fünfzehn Jahren?
Heitmeyer:
Die Konflikte und die Gewalt haben unter dem Strich nicht unbedingt zugenommen, aber sie haben sich verschoben. Gewalt in der Ehe und Familie wird, weil sie unter Strafe gestellt wurde, stärker registriert. Aber das heißt nicht, dass sie tatsächlich zugenommen hat. Frauen werden stärker ermutigt, sich zu wehren und Gewalttaten ihrer Männer anzuzeigen. In anderen Bereichen hat sich die Gewalt tatsächlich verändert. So beobachten wir im rechtsextremen Bereich einen kontinuierlichen Anstieg. Das ist sehr besorgniserregend und wird in der politischen Arena hoffnungslos unterschätzt. Sorge bereitet auch die Zunahme der Gewalt in den Fußballstadien.
Dazu kommt, dass uns die Kontrolle über bestimmte Gewaltformen verloren zu gehen scheint. Denken Sie nur an den Terrorismus. Generell macht uns Sorge, was wir expressive Gewalt nennen. Da wird Gewalt nicht mehr als Mittel zum Zwecke eingesetzt, sondern es wird gleichgültig, wer das Opfer ist.
ZEIT online:
Also Gewalt um der Gewalt willen.
Heitmeyer:
Ja, da geht es nicht mehr um einen Feind, sondern um das Gefühl der Gewalt selbst.
ZEIT online:
Wie beim sogenannten
happy slapping
, wo Jugendliche wahllos andere Jugendliche quälen und das mit dem Handy aufnehmen.
Heitmeyer:
Wobei man berücksichtigen muss, dass das nicht motivlos ist. Gewalt hat immer auch einen Sinn. Beim
happy slapping
und anderen Gewaltformen unter Jugendlichen geht es um die Anerkennung in der Gruppe.
ZEIT online:
Wieso wächst die Gewalt?
Heitmeyer:
Es besteht die Gefahr, dass sie vor allem dort zunimmt, wo sich drei Prozesse miteinander verbinden. Nämlich zum einen die individuelle Desintegration bei jungen Menschen, die keine Chance haben, eine Arbeit zu finden und damit soziale Anerkennung, die öffentlich keine Stimme finden, weil sie keine Staatsbürger sind. Und die deshalb auch nicht als zugehörig betrachtet werden. Dazu kommt, dass generell die Bindung durch Familie und andere soziale Gruppen abnimmt.
Der zweite Prozess ist die Segegration, also die sozialräumliche Verdichtung von Personen mit Integrationsproblemen in bestimmten Stadtteilen, zum Beispiel in Berlin oder in Städten des Ruhrgebiets. Wobei das nicht nur für Migranten gilt, sondern auch für Teile der Mehrheitsgesellschaft. Die haben ähnliche Probleme des Zugangs zu Bildung und Arbeit.
Das dritte ist demografische Verschiebung von Mehrheiten und Minderheiten in solchen Räumen. Dort stellen möglicherweise Menschen mit Integrationsproblemen bald die Mehrheit. Wir wissen noch zu wenig, wie sich das auf die Formen der Konfliktlösung auswirkt und ob sich hier unter Umständen neue Formen der Gewalt entwickeln. Deshalb muss man dringend diese Prozesse zusammendenken.
ZEIT online:
Sind die zunehmenden Konfliktpotenziale, die Sie beschreiben, vor allem eine Folge der sozialen und ökonomischen Veränderungen, also der Globalisierung und des verstärkten wirtschaftlichen Wettbewerbs etwa auf dem Arbeitsmarkt? Oder hat sich auch die soziale und politische Stimmung verändert?
Heitmeyer:
Das Klima in der Gesellschaft hat sich sicher auch geändert. Aber in erster Linie schauen wir auf die Veränderungen der sozialen Integration. Hat der Einzelne noch das Gefühl, eine Stimme zu haben? Koppelt sich Politik gänzlich ab? Wenn wir uns den Zustand des demokratischen Systems anschauen – nicht die Demokratie an sich, die ist nicht in Gefahr –, da zeigen unsere Forschungsergebnisse ein deutliches Nachlassen der Akzeptanz und eine wachsende Unzufriedenheit.
Dabei muss man aber vorsichtig sein mit einer vorschnellen Politikerbeschimpfung. Denn für den Zustand unserer Demokratie sind die großen Wirtschaftsverbände genauso verantwortlich wie soziale Bewegungen oder der kleine Mann auf der Straße.
ZEIT online:
Was bedeutet es, wenn die Distanz zum politischen System zunimmt?
Heitmeyer:
Da sind zwei Faktoren ausschlaggebend: Die gefühlte oder tatsächliche Machtlosigkeit - das müsste ein Warnsignal sein. Und zum Zweiten die sich ausbreitende Orientierungslosigkeit. Viele Menschen begreifen nicht mehr, nach welche Regeln eigentlich in dieser Gesellschaft gespielt wird und ob sie noch eine Möglichkeit haben mitzuspielen. Ein Beispiel dafür sind die horrenden Gewinne von Unternehmen bei gleichzeitiger Massenentlassung. Damit werden Regeln, die jahrzehntelang als selbstverständlich galten, außer Kraft gesetzt, nämlich dass bei Gewinnen auch entsprechend investiert wird und die Arbeitsplätze gesichert sind.
ZEIT online:
Also haben wir ein doppeltes Dilemma: Der Einzelne hat das Gefühl, immer weniger Einfluss zu haben. Und die Politik verliert ebenfalls an Steuerungsmöglichkeiten.
Heitmeyer:
Ja. Die Politik verzeichnet einen Kontrollverlust gegenüber dem Kapital. Sie kann allenfalls noch sozialpolitisch reagieren.
ZEIT online:
Aber selbst die wohlfahrtsstaatliche Versorgung ist in den vergangenen Jahren durch die unter Rot-Grün begonnenen Reformen zurückgefahren worden. Stichwort: Hartz IV. Verstärkt das die Abwendung von der Politik?
Heitmeyer:
Es bewirkt vor allem, dass die Menschen den Verlust ihres Status fürchten. Dies gilt insbesondere für die mittleren Soziallagen, die sich in der alten Bundesrepublik immer am Aufstieg orientiert hatten. Jede Generation musste aufsteigen. Das ist so heute nicht mehr möglich. Dadurch wachsen die Ängste gerade in der Mitte. Und diese Angst vor dem Abstieg führt dazu, dass man schwächere Gruppen verstärkt abwehrt, um sich selbst aufzuwerten.
- Datum 12.05.2007 - 05:17 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | 4 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEIT online
- Kommentare 50
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





Marx hin oder her - starker Staat oder nicht...
wo sieht denn nun >rijukan< die Lösung?
Da sind wir mal aber alle gespannt!!
dam hast es aber gegeben, Alta.
Noch´n joint?
der Westen zahlt, der Osten konsumiert??
Herr Heitmeyer geht mir leider etwas zu wenig auf das Thema der strukturellen Gewalt in der Gesellschaft ein, dabei finde ich, daß dies ein Schlüsselpunkt zum Verständnis der Gesamtentwicklung ist.
Tatsache ist: der Mensch ist von der NATUR darauf SELEKTIERT, auf Gewalt mit Gewalt zu reagieren...wenn ein Stamm in das Revier eines fremden Stammes einbrach, um ihm seine Lebensgrundlagen zu nehmen - Jagdrevier, Behausung - dann war die erste Option, um das Überleben zu sichern, diesen Versuch mit Gewalt abzuwehren.
Heute entlassen Konzerne hunderttausende Menschen - entziehen ihnen die Lebensgrundlage, das 'Jagdrevier'; nehmen ihnen dadurch möglicherweise indirekt den Lebensraum (Wohnungswechsel) und die Familie (Ehe-/Beziehungsprobleme, Scheidung infolge Arbeitsplatzverlust)...eine Situation, in der die Gene quasi danach SCHREIEN, Gewalt ausüben zu können, um sich dagegen zu wehren.
Derzeit sind die Menschen noch KULTURELL halbwegs KONDITIONIERT, diesen Wunsch nach Aktion, Abwehr, Gewaltanwendung in bestimmte Bahnen zu lenken...man schaue sich die spontanen Demonstrationen an in Fällen wie BenQ, Airbus usw. Die restliche Gewalt wird dann halt im privaten Bereich 'entsorgt', sprich: dann wird halt die Familie verprügelt, zum Fußball gegangen, oder auf Ausländer geschimpft.
Aber das wird nicht mehr lange funktionieren, denke ich...früher oder später wird der Gewaltdruck von Oben, die Rücksichtslosigkeit der Hedgefonds, die Gewinnerwartungen der Heuschrecken so maßlos, daß das nicht mehr kulturell absorbiert werden kann. Dann knallts in der Mittelschicht.
So, wie es schon bei der ausgeschlossenen männlichen Jugend im Osten knallt...denn die Gewaltanwendung zur Erlangung eines Reviers, einer Lebensgrundlage, ist EBENFALLS etwas, worauf die Menschen von der NATUR SELEKTIERT worden sind. 'Anerkennung'...gehts noch, Herr Heitmeyer? Schon mal was von der Maslowschen Bedürfnispyramide gehört?
Erst kommen die körperlichen Grundbedürfnisse - Nahrung, Wohnung, Sexualität - , danach Sicherheit, dann erst soziale Beziehungen und danach erst Anerkennung.
Die Glatzen, die im Osten 'Neger klatschen' kämpfen nicht um Anerkennung...das würde ja implizieren, daß sie eigentlich mit ihrer Lebensgrundlage (Wohnung, Nahrung=Geld, Partnerschaft) ZUFRIEDEN sind...die kämpfen schlicht und einfach um ihr Leben, ihre Lebensgrundlage, die Möglichkeit, sich fortzupflanzen, deren sie sich von der ausländischen Konkurrenz beraubt sehen, so, wie ihre Gene es ihnen diktieren. Klar, die Gewaltanwendung, zu der ihre Gene sie zwingen, NÜTZT ihnen in diesem Bestreben nichts, aber das können sie nicht erkennen weil sie zu dumm/ungebildet sind, ebensowenig wie eine Fliege, die immer wieder gegen die Scheibe fliegt dazu gezwungen ist, es trotzdem immer wieder auf diesem Weg zu versuchen.
Ich finde, zum Verständis des Themas die Ausführungen des Demographen Gunnar Heinsohn
http://www.zeit.de/feuill...
mit seinem pragmatischen Ansatz weitaus erhellender, als die des Soziologen Heitmeyer. Heinsohn beschreibt die 'demografisch überzähligen'...aber ob nun demographisch überzählig (Menschen, die keine Lebensgrundlage ERLANGEN können) oder wirtschaftlich überzählig (Menschen, denen die Lebensgrundlage ENTZOGEN wurde) ist im Endeffekt das Gleiche: ÜBERZÄHLIGE Menschen, die vermehrt Druck aufbauen und um Teilhabe kämpfen (werden).
Zitiert aus Wikipedia:
'Gerechtigkeit bei Aristoteles
Laut Aristoteles ist Gerechtigkeit ein Maßstab für die Angemessenheit eines Verhaltens. Er unterschied in seinem ethischen Hauptwerk der Nikomachischen Ethik abstrakt zwischen ausgleichender (kompensatorischer) und austeilender (distributiver) Gerechtigkeit. Seit Aristoteles wird Gerechtigkeit häufig mit Proportionalität gleichgesetzt.
Gerechtigkeit bei Platon
Platon umschrieb die Gerechtigkeit mit der Formel: Jeder soll das Seine (für die Gemeinschaft, den Staat) tun. Letzteres lässt sich mit 'Jeder das Seine' (also das, was seinem Wesen und den individuellen Umständen entspricht) zusammenfassen.
Gerechtigkeit bei Augustinus
Die mittelalterliche Theologie bzw. Philosophie des Augustinus betrachtete Gerechtigkeit eher als persönliche Tugend denn als politische Systemeigenschaft.
Gerechtigkeit bei Thomas von Aquin
Für Thomas von Aquin bedeutet gerecht einen Zustand, in dem man in Übereinstimmung mit der kosmischen Ordnung lebt. Gerechtigkeit nach Thomas ist im Wesentlichen gleichbedeutend mit dieser Ordnung des Seienden (Ordogedanke). Dabei übernahm er weitgehend die Platonische Auffassung des suum cuique (Jedem das Seine), wonach jedem Menschen innerhalb der göttlichen Ordnung ein Platz zugewiesen worden sei.
Gerechtigkeit im Utilitarismus
Für den Utilitarismus ist all das gerecht, was den Nutzen vermehrt und den Schaden vermindert. Quantitative Utilitaristen wie Jeremy Bentham setzen Nutzen mit der Summe von so genannten Glücksgütern gleich. Sie behaupteten, dass eine Gesellschaft dann gerecht sei, wenn die Summe dieser Glücksgüter für alle Betroffenen maximiert werde (Summenutilitarismus). Eine subjektive, hedonistische Interpretation von Nutzen liefert John Stuart Mill, der Nutzen damit gleichsetzte, was einem einzelnen Freude und Lust bereitet. Dabei unterscheidet er unterschiedliche Qualitäten von Lust und Unlust: 'Es ist besser ein unzufriedener Mensch als ein zufriedenes Schwein zu sein; lieber ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Dummkopf sein.' (qualitativer Utilitarismus). Später wurde dieses Konzept durch den Durchschnittsnutzenutilitarismus korrigiert, der behauptete gerecht sei nur mehr das, was den durchschnittlichen Nutzen einer Gesellschaft maximiere. Grundsätzlich kann ein Utilitarist nicht sagen, ob ein bestimmter gesellschaftlicher Zustand gerecht ist oder nicht, sondern nur ob dieser Zustand es gegenüber einem anderen ist (Vergleichsabhängigkeit).
Gerechtigkeit bei John Rawls
Großen Einfluss auf die jüngere philosophische Diskussion hatte u. a. John Rawls, der sich vor allem in Abgrenzung zum Utilitarismus mit der Gerechtigkeit politischer Systeme befasste. Für Rawls ist nur das gerecht, was fair ist. Als Fairness sieht er hingegen Zustände, die unter gleichen Bedingungen getroffen worden sind. In seinem Werk A Theory of Justice kommt er zu einer Gerechtigskeitskonzeption, die zwei Prinzipien enthält:
Prinzip der Chancengleichheit:
Alle Menschen müssen einen gleichen Katalog von Rechten besitzen
Differenzprinzip: Ungleichheiten innerhalb einer Gesellschaft müssen sich zum Nutzen der am meisten Benachteiligten (der Ärmsten) auswirken.
Gerechtigkeit bei Nozick
Auf John Rawls A Theory of Justice, die 1971 veröffentlicht wurde, gab Robert Nozick 1974 mit seinem Buch Anarchy, State, and Utopia die libertäre Antwort. Für Nozick ist zunächst das gerecht, was sich gerecht angeeignet und unter gerechten Bedingungen erworben wurde. So ist jeder Mensch zunächst einmal der Eigentümer der Früchte seiner Arbeit. Eine Umverteilung wie Rawls (Differenzprinzip) lehnt er ab.
Kommunitaristische Auffassung
von Gerechtigkeit bei Walzer Für Walzer ist in einem seiner Hauptwerke Spheres of Justice die Gesellschaft in 11 verschiedene Teilbereiche aufgeteilt. Jeder gesellschaftliche Teilbereich (auch Sphäre genannt) ist durch ihm spezifische Dominanzen und Monopole gekennzeichnet, aus denen jeweils sehr spezifische Gerechtigkeitsarrangements hervorgehen. Jener Sphären immanente Gerechtigkeitsarrangements sind nicht verallgemeinerungsfähig, woraus umgekehrt folgt: universelle Gerechtigkeit ist auf Erden nicht zu haben.
Neben zehn anderen Sphären ist für ihn eine wichtige Sphäre durch Mitgliedschaft und Zugehörigkeit konstituiert, wie es bei Nachbarschaften, Familien und Vereinen in ausgezeichneter Weise der Fall ist. In dieser Sphäre kommt besonders klar zum Vorschein, dass erst die Art der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gemeinschaft festlegt, ob und wie viel Güter man zugeteilt bekommt.'
Die würde mich interessieren... Polemik gegen die Globalisierung und die bösen Heuschrecken ist das eine, aber auf Ihre Lösungsvorschläge bin ich gespannt.
Auffällig bleibt bei Herrn Heitmeyer weiterhin die Tendenz, rechte Gewaltaten einer moralischen Wertung zu unterziehen, während man bei Migrantengewalt die Täter als soziale Opfer präsentiert. Herr Heitmeyer übersieht auch geflissentlich, dass es sehr wohl erfolgreiche Migranten gruppen gibt. Aber die Migranten gibt es immer nur als Gesamtpaket; keiner will hier 'differenzieren', obwohl 'Differenzieren' sonst ein Lieblingsschlagwort aus der linken Ecke ist.
Herr Heitmeyer hat ja schon in einigen Studien mit sehr zweifelhaften methodologischen Ansätzen nachgewiesen, dass die deutsche Gesellschaft einn leichten Hang nach Rechts hat. Allerdings hätte er mit seiner Art zu fragen auch genauso umgekehrt beweisen können, dass die deutsche Gesellschaft einen Drall nach links hat.
Totale Beliebigkeit eben, dafür wird seine 'Forschung' finanziell bestimmt gut ausgestattet sein.
Euklid007 ist ein alter Bekannter und noch an keiner Stelle durch logisches Denken aufgefallen. Erstaunlich für jemanden, der Euklid im Namen führt.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren