Klima Treibhausgase senken!

Der Klimarat der Vereinten Nationen IPCC stellt in seinem dritten Bericht vor, wie die Erwärmung rechtzeitig aufgehalten werden soll

Zitronen im Januar. Wie berechenbar ist der Klimawandel?

Zitronen im Januar. Wie berechenbar ist der Klimawandel?

Heute präsentiert der Klimarat der Vereinten Nationen IPCC den dritten Teil seines Klimaberichtes. Darin verschärft der IPCC seine Warnung vor einer Erderwärmung. Der Report besagt, dass die Erwärmung unumkehrbare Prozesse mit katastrophalen Auswirkungen in Gang setzen könnte, sofern der Ausstoß von Treibhausgasen nicht bis 2020 gesenkt werde. Das Klima drohe zu kippen, warnen UN-Forscher.

Der IPCC stellt in dem Bericht Maßnahmen vor, mit denen die Erwärmung rechtzeitig aufgehalten werden soll. Die Vorschläge wurden in den letzten Wochen vielfach öffentlich diskutiert: Beispielsweise sollen Abgase kostenpflichtig, erneuerbare Energiequellen genutzt und fossile Brennstoffe verbannt werden. Doch Klimaforscher debattieren, ob die Warnung des UN-Klimarates überhaupt stimmt: Steht das Klima tatsächlich vor einem Wendepunkt? Oder wird es sich – mit weniger dramatischen Folgen – ohne plötzliche Umschwünge stetig erwärmen?

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Tatsächlich verfügt das Klima über sogenannte Kipp-Punkte (im Fachjargon: Tipping Points) – wie ein Sandhaufen, der mit jedem zusätzlichen Sandkorn steiler wird: Ist schließlich der Kipp-Punkt erreicht, kann ein einzelnes Sandkorn eine Lawine auslösen. Im Klimasystem kann zum Beispiel das Schmelzen von Eis einen vergleichbaren Effekt haben: Die Eiskappen der Pole werfen wie Spiegel Sonnenlicht ins All zurück. Je mehr Eis schmilzt, desto mehr Sonnenstrahlung wärmt die Erde – und umso mehr Eis schmilzt. Eine Spirale, die sich vermutlich rasant beschleunigen kann und kaum zu stoppen ist.

Möglicherweise sei der Kipp-Punkt des arktischen Meereises bereits überschritten, meint Roger Lindsay von der University of Washington. Diese Woche gaben Experten bekannt, dass die sommerliche Eisfläche am Nordpol seit 1953 pro Jahrzehnt um knapp acht Prozent zurückgegangen ist – deutlich stärker als bislang angenommen ( Geophysical Research Letters , Band 34, L09501, 1007).

Allerdings war das arktische Meereis in den 1930er Jahren ähnlich stark geschrumpft wie heute – doch es erholte sich wieder. Und selbst wenn der Kipp-Punkt überschritten wäre, hätte ein vollständiges Verschwinden des arktischen Eises im Hochsommer wohl kaum globale Auswirkungen, meinen die Experten – die Region sei schlicht zu klein.

Seit der Eiszeit blieb das Weltklima recht stabil. Doch während der Eiszeit kippte es regelmäßig. Alle 1470 Jahre erwärmte es sich plötzlich um acht Grad. Ausgelöst wurden die Hitzschocks vermutlich von rhythmischen Schwankungen der Sonnenaktivität, die Eis zum Tauen brachten. Das Schmelzwasser löste dann anscheinend eine klimatische Kettenreaktion aus. Nach der Eiszeit verpuffte der Effekt des Sonnenzyklus, denn die Gletscher waren stark geschrumpft.

Leser-Kommentare
  1. aber den schluß mit den weniger menschen ? das ist genauso geisteskrank, weil eine völlig wilkürliche annahme. mit geschicktem ressourcen-management können bestimmt auch dopelt so viele menschen auf diesem
    innen kokelnden steinklumpen mit benutzeroberfläche herumirren.

    • Anonym
    • 04.05.2007 um 13:19 Uhr
    2. \N

    Warum fangen Sie nicht damit an und treten Ihren Platz auf der Erde ab? Das wäre der erste Schritt zu mehr Freiraum für die Menschheit.

  2. In der letzten Zeile des Gedichtes muss es natürlich 'Gestern' heißen! Ich habe das Gedicht eben fertig gemacht, na ja .....

  3. ... ist extrem wünschenswert, zumal sich dadurch die landwirtschaftliche Nutzfläche radikal verkleinern würde. Mehr Platz für Rohstoffanbau / Natur stände zur Verfügung. Aber die Treibhausgase sind beim Klimawandel vernachlässigbar, wie die Temperaturschwankungen der letzten Jahrhunderttausende zeigen. Das letzte Wort hat die Sonne.

  4. 5. \N

    sorry für die R E C H T S C H R E I B F E H L E R

  5. Im Artikel können wir lesen daß es bereits im vorindustirellen Zeitalter hohe Temperatursprünge gab, Ursache wir die Sonnenaktivität. So wie die vormenschlichen Temperatursprünge die gleiche Ursache haben. Heute jedoch haben Forscher die Naturgesetze abgeschafft, die Erderwärmung wird ab jetzt durch CO2 beeinflußt. Auch verdunstet bei steigenden Temperaturen weniger Wasser wie im Artikel beschrieben. Bisher war es so daß die Masse des Wassers über den Ozeanen verdunstete und steigegende Temperaturen zu deutlich höheren Niederschlägen führten. Diese Naturgesetze wurden abgeschafft. Erstaunlich wozu die Menschheit heute in der Lage ist.

    Der ganze Klimawahn ist das Produkt von Geisteskranken. Wir müssen damit leben daß die Temperatur von der Sonnen abhängt, und die läßt sich (wie alle Sterne) nun mal nicht von der Wissenschaft belehren. Wir müssen damit umgehen lernen.

    Es gibt andere Gründe um den CO2-Ausstoß zu vermindern. CO2 bedeutet Verbrauch von endlichen Rohstoffen - das geht nicht unendlich gut. Langfristig brauchen wir auf der Erde geschlossene Kreisläufe, und das geht nur mit deutlich weniger Menschen. Das sollte Ziel der Politik sein.

  6. 'Der ganze Klimawahn ist das Produkt von Geisteskranken' sagt Herr Einstein. (Professor Freud lässt grüßen.)

    Schade, dass einige hauptamtliche Kommentatoren dieses Forum so versauen, dass man einfach nicht mehr mitmachen will.

    Tschüss.

  7. bedeutet mehr Platz für jeden von uns auf der Welt. Nicht Masse sondern Klasse! Der Club of Rome geht von knapp einer halben Milliarde Menschen aus. Die jetzigen Zustände sind einfach asozial. Die Leute treten sich einfach tot. Mit Leben hat das nichts mehr zu tun. Lieber weniger Menschen mit mehr Gestaltungsmöglichkeiten und Freiräumen statt der doppelten Menge auf Notversorgung. Langfristig sind alle fossilen Rohstoffe alle, also auch Zement, Bitumen usw. Das geschickteste Ressourcenmanagement wäre die Bevölkerung an die Ressourcen anzupassen. In vielen Ländern wie China hat man das begriffen. Das Volk hat es auch begriffen denn die Anzahl der Kinder in Deutschland und Europa sinkt. Wann begreifen es die Politiker und Soziologiestudenten?

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