Wenn Fledermäuse fliegen, gehen sie an die Grenzen des physikalisch Machbaren. Nun beginnen Forscher, ihr tierisches Fluggeheimnis zu lüften
Jeder Aerodynamiker erblasst vor Neid, wenn er Fledermäuse manövrieren
sieht. Die nächtlichen Jäger sind nicht nur schnell und wendig. Sie
beherrschen auch den Langsamflug bis zum Stillstand - jedes Flugzeug
wäre bei solchen Geschwindigkeiten längst abgestürzt. Obwohl
Fledermäuse 20 Prozent aller Säugetierarten ausmachen, ist das
Geheimnis ihrer Flugtechnik noch nicht ganz verstanden. Wissenschaftler
um den Ökologen Anders Hedenström von der Universität im schwedischen
Lund rückten den Tieren jetzt mit moderner Messtechnik zu Leibe. Sie
ließen kleine Fledermäuse in einem Windtunnel flattern, um die
Luftströmung ihrer Flügel sichtbar zu machen. Nun habe man den
Flugmechanismus der Nachtschwärmer entschlüsselt, berichten die
Forscher im Wissenschaftsmagazin
.
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