Sachsen-Affäre Stochern im SumpfSeite 4/4
Hier muss man klar unterscheiden. Unbestätigten Berichten zufolge sollen unter anderem ein Bundestagsabgeordneter, ein ehemaliger Minister sowie eine Reihe von Kommunalpolitikern in die Rotlicht-Affäre verwickelt sein. Namen wurden bislang allerdings keine genannt.
Eine völlig andere Frage ist die nach der politische Verantwortung für die mangelnde Aufklärung des Skandals und die Nichtinformation der PKK. Hier wird von entscheidender Bedeutung sein, wann der Innenminister und Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) von dem Skandal erfahren haben und was beide unternahmen oder unterließen, um die Ermittlungen voranzutreiben.
Wird jetzt aufgeklärt?
Die PDS will in der nächsten Sitzung des Landtags zusammen mit FDP und Grünen die Einsetzung eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses beantragen. Auch die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen.
Die Frage ist allerdings, ob die sächsischen Ermittlungsbehörden nach dieser Vorgeschichte noch unvoreingenommen arbeiten können. Auf Bitten der Landesbehörden könnte auch das Bundeskriminalamt die Ermittlungen übernehmen. Der Landtag hat einen entsprechenden Antrag der Linkspartei jedoch mit den Stimmen der Großen Koalition in der vergangenen Woche abgelehnt.
Wird es politische Konsequenzen geben?
Das ist nicht auszuschließen. In der vergangenen Woche stand die Große Koalition bereits auf der Kippe. Ministerpräsident Milbradt drohte mit der Entlassung der SPD-Minister aus seinem Kabinett für den Fall, dass die sozialdemokratischen Abgeordneten im Landtag dem Antrag der Linkspartei zugestimmt hätten. Die SPD übt sich derzeit im Spagat. Sie fordert die lückenlose Aufklärung aller Vorwürfe, gleichzeitig muss sie sich ihrem Koalitionspartner gegenüber loyal verhalten. Schließlich ist sie froh, trotz eines schlechten Wahlergebnisses im Freistaat, überhaupt mitregieren zu dürfen. Hinzu kommt, dass die Stadt Leipzig, in der die Affäre spielt, seit 1990 von der SPD regiert wird. Es könnten also durchaus auch SPD-Kommunalpolitiker in den Skandal verwickelt sein. Das bremst womöglich den Aufklärungswillen.
- Datum 13.06.2007 - 12:26 Uhr
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Fest steht: es liegen seit sehr langer Zeit umfassende Erkenntnisse vor. Mehr als 15.000 Seiten. Der Inhalt scheint äußerst brisant zu sein. Derzeit ist er noch geheim. Es geht um die Verstrickung bzw. Kooperation von sächsischen Politikern, hohen sächsischen Justizbeamten und sächsischen Polizisten mit der organisierten Kriminalität im Freistaat Sachsen. Korruption, Amtsmissbrauch, Verrat von Dienstgeheimnissen, gesetzwidrige Immobiliendeals mit hohem Profit, sexueller Kindesmissbrauch und Kinderprostitution, Kontakten zur Bordell- und Rotlichtszene, Drohung und Nötigung sowie ungeklärte Attentate, Mord- und Todesfälle.
Aktuell bekannt geworden ist, daß sogar mit den verbrecherischen Vorgängen und Taten befaßte Polizeiermittler Personenschutz rund um die Uhr erhalten, weil sie hochgradig gefährdet sind.
Ein zentraler Fakt ist, daß die Aufklärung nicht mit Nachdruck, wohl blockiert durch die Politik, betrieben wurde. Thomas de Maizière hat in seiner Zeit als sächsischer Innenminister seine Informationspflichten gegenüber der Parlamentarischen Kontrollkommission (PKK), die die Arbeit des Verfassungsschutzes überwacht, verletzt (So ist zumindest die derzeit herrschende öffentliche Meinung über diesen Polit-Skandal, auch wenn zunächst noch die Unschuldsvermutung für Thomas de Maizière gilt.). Außerdem hat er nicht die zuständige Staatsanwaltschaft über die sehr umfassenden vorliegenden Erkenntnisse informiert. Was aber von Amts wegen geboten gewesen wäre. Eventuell hat er aber auch die Weitergabe der vorliegenden Erkenntnisse sogar durch Minister-Anweisungen verhindert. Die Opposition wirft ihm in diesem Zusammenhang u.a. mangelnden Aufklärungswillen vor. Zahlreiche rechtskundige Experten vertreten die Auffassung, daß Tomas de Maizière die Staatsanwaltschaft auf Leitungsebene ohne jedes schuldhafte Zögern hätte informieren müssen.
Tatsache ist aber auch, daß seit einigen Tagen die Anzeige eines Rechtsanwaltes gegen Thomas de Maizière beim zuständigen Staatsanwalt vorliegt. Es geht darum, daß Thomas de Maizière in seiner Zeit als sächsischer Innenminister gesetzliche Vorschriften eklatant verletzt habe. Konkret geht es um Strafvereitlung im Amt und Rechtsbeugung. Der durchaus plausible Vorwurf gegen den Chef des Bunderkanzleramtes ist äußerst erheblich. Kommt es zu einem Anfangsverdacht und zu Ermittlungen, gilt Thomas de Maizière zunächst als Beschuldigter und wäre vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuß nicht zur Aussage verpflichtet, wenn er Gefahr laufen würde, sich selbst zu belasten.
Die aktuelle Einlassung des Chefs des Bundeskanzleramtes - die allgemein in der breiten Öffentlichkeit eher als peinlich empfunden wird - sein Schweigen gegenüber der PKK damit zu erklären, dass er seinerzeit, als Innenminister, die „Erkenntnisdichte“ über die möglicherweise menschen- und staatsgefährdenden Fälle für nicht so hoch gehalten habe, um es als notwendig zu erachten das Parlamentarische Kontrollgremium und auch die Ermittlungsbehörden informieren zu müssen, lassen durchaus den Schluß zu, daß er als Chef des Bundeskanzleramtes, damit auch gleichzeitig verantwortlich für die Geheimdienste Deutschlands, wegen seiner dokumentierten Einstellungen und Haltungen nicht geeignet ist. Zumal er sich nicht dazu eingelassen hat, welche Informationen quantitativ und qualitativ bzw. welche 'Erkenntnisdichte' damals notwendig gewesen wäre, um die vorliegenden Informationen aus dem sächsischen Innenministerium an die zuständige Staatsanwaltschaft zur Prüfung weiter zu geben. Für den Innenminister Thomas de Maizière, der zuvor auch Justizminister in Sachsen war, hätte es damals in dieser Sache eigentlich eine ganz einfache Problemlösung gegeben. Was hat ihn gehindert, die Staatsanwaltschaft nicht einzuschalten bzw. nicht zu versuchen, den Vorgang auf sich beruhen zu lassen - trotz der schwerwiegenden Sachverhalte und Taten?
War es Rücksicht auf die Partei? War es Rücksichtnahme auf seinen Föderer Biedenkopf, der im Zusammenhang mit der Paundorf-Center-Affäre zurück getreten ist? Mußte er Rücksicht auf ehemalige StaSi-Offiziere nehmen? Ging es Thomas de Maizière um seine weitere Karriere als CDU-Politiker, die eigentlich immer nur mit 'Vitamin B' (der Sohn des Generalinspekteurs der Bundeswehr) funktioniert hat? Wurde Thomas de Maizière erpreßt? War Thomas de Maizière in irgendeiner Form selbst involviert? Sind Mitglieder seiner großen Familie de Maizière, die sehr eng verwoben ist, oder seines persönlichen Umfeldes beteiligt? Etc. Diese Fragen sind zu klären. Von der Staatsanwaltschaft und durch einen parlamentarischen Untersuchungsausschuß.
Im Bundeskanzleramt ist allerdings erneut gründlich zu prüfen, ob es politisch vernünftig, fachlich angemessen und rechtlich korrekt ist, wenn ein Minister, der diesen doch sehr erheblichen Vorwürfen ausgesetzt ist, weiter mit der Aufsicht über die deutschen Geheimdienste betraut sein soll. Die Bundeskanzlerin muß eine korrekte Entscheidung treffen, auch wenn es ihr, wegen der persönlichen Verbundenheit zu Thomas de Maizière, schwer fallen sollte. Die PKK des Deutschen Bundestages sollte sich auch eine fachlich fundierte Meinung bilden - nicht nur eine politische.
Persönlich ist die FDJ-Kanzlerin Thomas de Maizière (dem geheimdienstverantwortlichen Minister im Bundeskanzleramt mit dem StaSi-Onkel) garnichts mehr schuldig. Er hat sie seinem Cousin, dem letzten Ministerpräsidenten der ehemaligen DDR, als Mitarbeiterin seines Presseteams auf Bitten von Angela Merkel, damals noch beim Demokratischen Aufbruch beschäftigt, empfohlen. Angela Merkel hat, auch als Bundevorsitzende der CDU, die politische Karriere von Thomas de Maizière, ihr ehemaliger Kollege im DDR-Regierungsteam (StaSi und KGB waren immer dabei), kräftig gefördert. Und: sie hat Thomas de Maizière im Alleingang, an sämtlichen CDU-Gremien vorbei, zum Chef des Bundeskanzleramtes, im Range eines Bundesministers (Steinmeier, der Vorgänger, war aus gutem Grund kein Bundesminister), gemacht. Merkel und de Maizière sind eigentlich quitt.
Ebenso haben sich sonst so kritische Politiker wie Stoiber, Söder, Glos, Beckstein, ..., Schäuble, Bosbach, ..., Koch, Wulff, ..., etc. noch nicht zum 'Sumpf' in Sachsen und das öffentlich allgemein kritisierte Verhalten des Chefs BK geäußert.
Auffällig ist, daß weite Teile der Presse sich in der Berichterstattung sehr zurück halten. Wohl um die Bundeskanzlerin, die mit Thomas de Maizière seit Anfang der 1990er Jahre gut befreundet ist, nicht unmittelbar in Zugzwang zu bringen. Teilweise wird Thomas de Maizière in der aktuellen Berichterstattung auch als der absolute 'Musterschüler' der deutschen Politik dargestellt (Die StaSi-Verstrickungen seines Onkels Clement und seines Cousins Lothar werden dabei garnicht erst erwähnt.).
Für die meisten deutschen und ausländischen Bürger, die sich für diesen einmaligen Vorgang interessieren, ist es kaum verständlich, daß ein deutscher Minister, wenn es um solch schwerwiegenden verbrecherischen Sachverhalte geht, auch um sexuellen Kindesmissbrauch und systemisch angelegte Kinderprostitution, nicht unverzüglich die Staatsanwaltschaft einschaltet. Jede verlorene Stunde bedeutete z.B. für die betroffenen Kinder, daß sie eigentlich unerträgliche Qualen auszuhalten hatten. Wenn sie sogar nicht mit dem Tode bedroht waren oder immer noch sind. Eine Schlagzeile der Boulevard-Presse könnte also bald lauten: Minister deckte Kindesmissbrauch!
Für Thomas de Maizière (der das Tschingderassabum der Bundeswehrkapellen so sehr liebt) ist es vielleicht immer noch ein Traum, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen zu werden - als Nachfolger des amtierenden Ministerpräsidenten (inwieweit Georg Milbradt in die Affäre involviert ist, muß ebenfalls noch geklärt werden). Dieser Traum dürfte nun aber wohl nicht mehr zu realisieren sein. Gut wäre es und zum Vorteil Deutschlands, wenn Thomas de Maizière möglichst bald begreifen würde, daß er als Politiker - wenn überhaupt? - nur mit Anstand überleben kann, wenn er unverzüglich von seinem für Deutschland wichtigen Amt zurück tritt. Jede andere Entscheidung wäre ein schwerer politischer Fehler, der auch die Kanzlerfreundin politisch schwer beschädigen könnte!
Für alle politisch interessierten Bürger ist es auch wichtig zu wissen, daß in und um Sachsen herum, von den Beteiligten und von interessierter Seite, alles getan wird, um Spuren zu verwischen und zu vernichten, Beweise zu beseitigen, Aussagen abzustimmen, zu manipulieren und zu verhindern, amtliche Dokumente zu unterdrücken, etc. Zeugen werden beeinflußt und massiv bedroht. Kein mieser Trick wird ausgelassen. Auch auf das Mittel der PR wird schon derzeit sehr aktiv zurückgegriffen (Z.B. wurde der 'kleine' Ikea-Skandal von Herrn und Frau Biedenkopf nur inzeniert und veröffentlicht, um von anderen skandalösen Problemen abzulenken). Jede weitere Stunde der Verzögerung und der Blockade verbessert weiter die Chancen der Verbrecher. Auch das ist der Skandal, Herr Minister!
Ob die sächsische Polizei, sächsische Staatsanwälte und die sächsische Politik jetzt endlich allein und selbständig in der Lage sein werden, den verbrecherischen Skandal tatsächlich korrekt zu bearbeiten, darf bezweifelt werden. Die Spitze der sächsischen CDU wären gut beraten, wenn sie dahingehend Einfluß nehmen würde, daß z.B. jetzt das Bundeskriminalamt und auswärtige, wirklich unabhängige Staatsanwälte tätig würden.
Mal sehen, ob es wirklich CDU-Politiker in Sachsen gibt, die erkennen, daß es für die CDU und für Sachsen von großer Bedeutung ist, daß dieser 'Saustall' jetzt endlich, jede Rüchsichtsnahme wäre ein schwerer politischer Fehler, 'ausgemistet' wird. Der Skandal 'schmort' schon zu lange unter dem Teppich, unter den er ganz heimlich und leise 'gekehrt' wurde. Politisch gefordert ist aber auch die Bundeskanzlerin und CDU-Pateivorsitzende. Die neue "Miss World" macht sich sonst noch, als heftige Putin-Kritikerin, weltweit lächerlich!
Thomas de Maizière kann im jetzigen Zeitpunkt seine eigene politische Zukunft bestimmen und noch einigermaßen positiv ausrichten. Der Chef BK muß nur eine kluge Entscheidung treffen. Er kann nicht mehr lange warten. Nur Thomas de Maizière kann sich selbst aus der 'Schußlinie' nehmen.
Schon jetzt ist klar: dieser Skandal hat eine ganz eigene und ganz besondere Dynamik. Es wird noch einige Überraschungen geben. Ich bin weiter sehr gespannt. Warten wir's ab.
070613mi0527
Aber Hallo, liebe Mit-Leut,
bereits im Dezember 1995 schrieb ich an den damaligen Ministerpräsidenten von NRW, Johannes Rau (SPD, der ich damals auch angehörte, bis ich dann im November 2004 aus dieser verschrödderten Partei rausgeworfen wurde)...
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Mit Sicherheit sind im Osten im großen und ganzen die falschen Investitionen gefördert worden. Zum großen Teil aus egoistischen Interessen westlicher Industriebosse heraus. (Glücks- und Raubritter fielen über das Land her.) Diese Tatsache und die „Wiedervereinigung“ wird eines Tages als gigantische Fehlleistung der Deutschen und deren „Führungskraft“, dem Kanzler Helmut Kohl (in meinen Augen ein Dilettant, wie er im Buche steht), erkannt und zum Allgemeinwissen zählen. Hier wurde nicht nur eine Chance vertan.
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Der Mensch an und für sich, fällt immer dann zurück, tiefer, viel tiefer zurück als auf das Niveau des gemeinen Hausschweins, dem "wir" damit voll Unrecht tun, wenn ihm die Ethik, die Moral, die Kultur abhanden kommt. Wenn es die "Umstände" erlauben. Krieg. Das war und ist Krieg mitten im sogenannten Frieden.
Die Intelligenz des Menschen kann so oder so eingesetzt werden. Wer sie so einsetzt, der gehört weggesteckt, zumindest bis auf Weiteres defunktionalisiert.
Doch hier scheinen ja die Instrumente des Rechtsstaates zu versagen, weil die Damen und Herren sich - wiederum aus niederen Beweggründen - haben korrumpieren lassen. Der belgische Sumpf läßt schön grüßen.
Ich könnte zum... werden. Will ich aber nicht. Will ich aber nicht!!
Wie bekommen wir diese Banditen resozialisiert? Ich befürchte mich verläßt meine Zuversicht.
Ich hatte schon mal - damals - das Gefühl, vom Mars hier in eine mir völlig fremde Welt eingeflogen zu sein - als mir die Lichter eines nach dem anderen aufgingen.
Doch heute kann mich nichts mehr erschüttern. Auch hier in diesem Lande ist alles möglich.
Dem Doktor Helmut Kohl wird folgender Satz zugeschrieben:
"Wenn das rauskommt, dann erschüttert es die Nation."
Warum packt dieser Mann nicht aus und flüchtet sich viel lieber in die Senilität?
Ich verbleibe
mit herzlichem Gruß und kühl-rauchendem Kopfe
Ihr Mit-Leid -äh- Mit-Leut
klaus w.
Dat KlaKoWa
Mit Glied der MU, der materiellen Unterschicht
Bei jedem Ladendieb und jedem, der 5 Gramm Haschisch in den Taschen hat oder ohne zu blinken abbiegt, da schlägt die geballte Macht der Justiz und der Gesetze zu.
Wenn es tatsächlich um große Dinge geht, dann bleiben (selbstverständlich) die Akten unter Verschluss, es wird geprüft, es wird gekungelt.
Wie viel Dreck müssen die Politiker und ihre Freunde am Stecken haben, dass sie den Sumpf nicht trockenlegen wollen.
Alle in einen großen Sack und kräftig mit dem Knüppel drauf. Es wird mit Sicherheit keinen Falschen treffen.
Die Zeiten, wo man den Feind im Inneren sucht, der vermeintlich mit den Feinden im Ausland kooperiert, sind nicht vergänglich und behalten immer ihre Aktualität. -
Besonders dann , wenn es im eigenen Gebälk knirscht und der Holzwurm ganze Arbeit leistet.
Der Kampf gegen "Extremisten" mag da den verantwortlichen Staatsschützern notwendig erscheinen, der Kampf gegen Korruptions, Vetternwirtschaft und Lobbyismus ist da zu vernachlässigen.
Keine wirkliche Überrraschung mehr.
Dennoch erstaunlich das sich der sächsische Landesverfassungsschutz auch mit solch einer brisanter Sache beschäftigt hat.
Das man unseren gewählten und z.T. selbsternannten bürgerlichen Eliten einmal auf die Finger schaut ist doch eher eine Ausnahme.
Nur die Erkenntnis, das mittlerweile auch dieses Klientel gemeinsame Geschäfte mit organisierten Verbrechersyndikaten macht, sogar in Kinderprostitution verwickelt ist, verwundert einen nicht mehr.
Es sind eben nicht nur die "Extremisten", die unser Gemeinwesen gefährden.
Also Herr Schäuble, packen Sie es an, es stinkt gewaltig im Staate und das nicht nur, weil Extremisten mit Stinkbomben werfen.
In Ihren eigenen Reihen pforzt es gewaltig und der Gestank ist nicht mehr auszuhalten.
Maywald
Die eigentliche Frage wurde noch nicht gestellt:
Wer von den Parteifreunden des Ministerpräsidenten sägt an dessen Stuhl?
Denn Mibradt steht für eine herbe Wahlniederklage, zwanzig CDU-MdLs mussten 2004 ihre Plätze im sächsischen Landtag räumen, dann noch die Koalition mit der SPD, es gibt da einige Parteifreunde, die wie Prof. Biedenkopf der Ansicht sind, dass Milbradt weder menschlich noch fachlich zum Ministerpräsidenten befähigt ist.
Es steht zu vermuten, dass es in der sächsischen CDU eine Fronde gibt, der es nur recht wäre, wenn Herr Milbradt seinen Posten räumen würde, und seine Gefolgsleute aus dem Saarland gleich mit. Umso besser käme bei denen, wenn da noch ein paar Aufbauhelfer aus den alten Bundesländern wieder dorthin abgeschoben werden könnten (diese sind in ganz Neufünfland verhasst, sie gelten allesamt als kolossal unfähig, kolossal überbezahlt und arrogant ohne Ende). Dann hätten sie nämlich genug Posten zu besetzen, um ihre Getreuen zu belohnen.
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