Christopher Street Day

Feiern um Anerkennung

© Fotos: Getty Images; Montage: ZEIT online

400.000 zogen zum Christopher Street Day durch Berlin, um auf die Diskriminierung von Schwulen aufmerksam zu machen. Eine Bildergalerie Natürlich waren auch Drag-Queens dabei und Jungs in Lederhosen und viele schöne Kerle, doch mit ihrem Christopher Street Day feiern die Schwulen nicht nur sich selbst. Dieses Jahr wollten sie besonders auf die Diskriminierung am Arbeitsplatz aufmerksam machen, auf die täglichen kleinen Kommentare, Bemerkungen, Anfeindungen. Aber auch auf die Anstrengung, die es bedeutet, ständig seine Homosexualität verleugnen zu müssen, und die Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren. "Es müsse keiner glauben, dass schon alles erreicht worden ist", sagte denn auch Berlins schwuler Oberbürgermeister Klaus Wowereit über die Gleichberechtigung von Homosexuellen. 400.000 waren es, die am Samstag in Berlin feierten. Eindrücke von der feucht-fröhlichen Party.
Leser-Kommentare
  1. Ich will ja nicht die Emanze raushängen lassen, aber wieso ist in dem Artikel schon wieder nur von Männern die Rede? "Lederkerle, hübsche Jungs und Drag Queens". Gut, die Bezeichnung "Homosexuelle" taucht auch auf, aber ich kann mich des Verdachts nicht erwehren, dass hier mal wieder homosexuell mit schwul gleichgesetzt wurde. Was ist mit den Lesben, die auf dem CSD sicher nicht weniger vertreten waren?

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